Tanz

Memory

Tanzproduktion in drei Teilen über das Erbe, das Bewahren – das Museum
PREMIERE
03. Mai 2025
In Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster



Memory

Tanz·abend in drei Teilen

 

Memory

Memory ist ein englisches Wort.

Man spricht es so aus: Mä-mo-rie.

 

Memory kann man mit Erinnerung über·setzen.

Memory kann auch Daten·speicher bedeuten.

Und Memory kann Gedächtnis meinen.

 

Der Tanz·abend spielt mit dem Wort Memory.

3 Choreo·grafinnen haben 3 Tanz·stücke

zum Thema Memory gemacht.

Die Tanz·stücke erinnern an die Geschichte des Tanzes.

Es geht um den modernen Tanz des 20. und des 21. Jahrhunderts.

Man sagt dazu auch: zeit·genössischer Tanz.

 

 

Water Study

Der Tanz·abend beginnt mit dem Tanz·stück Water Study.

Water Study ist Englisch.

Man spricht die Worte so aus: Wo-ter Stah-die.

Das bedeutet ungefähr: Das Wasser beobachten.

Das Stück Water Study ist von Doris Humphrey.

 

Doris Humphrey war eine amerikanische Choreo·grafin.

Man spricht ihren Namen so aus: Doris Ham-frie.

Sie war eine gute Beobachterin.

Und sie hat mit dem Tanz experimentiert.

 

Water Study war ihr erstes großes Tanz·stück.

Es zeigt, wie sich die Wellen des Meers bewegen.

Das Tanz·stück ist fast 100 Jahre alt.

Es hat den Tanz der Moderne auch in Deutschland bekannt gemacht.

Diesen modernen Tanz nennt man Ausdrucks·tanz.

 

 

And all the Spirals in the World

Das zweite Tanzstück heißt And all the Spirals in the World.

Das ist Englisch.

Man spricht den Titel so aus: Änd oll sä Spiräls in sä Wöld.

Das Tanz·stück ist von der Choreo·grafin Sol Bilbao Lucuix.

Sie ist Spanierin.

Man spricht ihren Namen so aus: Sol Bilba-u ?????

 

Das Tanz·stück ist ganz neu und wird zum ersten Mal auf·geführt.

3 Tänzer und Tänzerinnen zeigen den·selben Tanz.

Trotzdem ist der Tanz nicht der·selbe.

Denn jeder Tänzer und jede Tänzerin bewegt sich

ein bisschen anders.

Denn jeder Mensch macht unter·schiedliche Erfahrungen.

Und jeder Körper erinnert sich anders an die Erfahrungen.

 

 

Attachment Piece

Attachment Piece ist Englisch.

Man spricht den Titel so aus: Ätätsch-ment Pies.

 

Das Tanz·stück ist von der Choreografin Anouk van Dijk.

Sie ist Niederländerin.

Man spricht ihren Namen so aus: Anukk van Diek.

 

Auch das Tanz·stück Attachment Piece ist eine Ur·aufführung.

Es wird zum aller·ersten Mal gezeigt.

In dem Stück geht es um das Gefühl zusammen zu gehören.

Und darum, sich mit anderen Menschen zu verbinden.

Sich mit Menschen verbinden:

            Das ist so wie, eine Familie werden.

            Oder Freunde werden.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Michaela Kleutges, Claudia Möller, Claudia Schürmann, Sabine Vogt

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Inszenierungsfotos

  • ATTACHMENT PIECE: Ensemble Tanz Münster / (c) Jubal Battisti
  • ALL THE SPIRALS IN THE WORLD: Bartlomiej Kowalczyk / (c) Jubal Battisti
  • WATER STUDY: Ensemble Tanz Münster / (c) Jubal Battisti
  • ATTACHMENT PIECE: Wendel Lima de Alcantara, Ensemble Tanz Münster / (c) Jubal Battisti
  • ALL THE SPIRALS IN THE WORLD: Aline Serrano / (c) Jubal Battisti
  • ALL THE SPIRALS IN THE WORLD: Bartlomiej Kowalczyk / (c) Jubal Battisti
  • ALL THE SPIRALS IN THE WORLD: Hana Kato / (c) Jubal Battisti
  • WATER STUDY: Ensemble Tanz Münster / (c) Jubal Battisti
  • ATTACHMENT PIECE: Ensemble Tanz Münster / (c) Jubal Battisti
  • WATER_STUDY_Ensemble Tanz Münster / (c) Jubal Battisti
  • AND ALL THE SPIRALS IN THE WORLD: Aline Serrano / (c) Jubal Battisti

Trailer