Münsters Spitzenorchester mit Herz

Das 1919 von Fritz Volbach gegründete Sinfonieorchester Münster ist eine der tragenden Säulen des münsterschen Musiklebens. Zusätzlich zu seiner Arbeit im Orchestergraben bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen gibt es rund 80 Konzerte pro Jahr. Regelmäßig lädt das Orchester Solisten von Weltrang ein. Hauptspielstätte ist das 1956 eröffnete Theater, nachdem die nur ein Jahr nach Gründung 1920 eröffnete Stadt- und Konzerthalle im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Oft spielt das Orchester aber auch an ungewohnten Orten – etwa im Landesmuseum am Domplatz, im Rathaus oder auf der Seebühne am Aasee.

 

Für überregionale Aufmerksamkeit sorgte das Orchester schon kurz nach seiner Gründung. Schnell gehörte neben der Pflege des klassisch-romantischen Repertoires die Aufführung zeitgenössischer Musik zur DNA des Orchesters. Schon in den 20er Jahren dirigierten bedeutende Komponisten wie Hans Pfitzner (1921), Franz Schreker (1922) oder Richard Strauss (1924) eigene Werke mit dem Orchester. 

Ein erster international beachteter Höhepunkt waren 1926 die 1. Deutschen Händeltage mit spektakulären avantgardistischen Aufführungen von Händel-Oratorien in der Halle Münsterland vor 6000 Zuschauern. Die Aufführung des Ring des Nibelungen von Richard Wagner während der Amtsperiode von Will Humburg (1992-2004) und das 2012 von Fabrizio Ventura (2007-2017) ins Leben gerufene Festival für geistliche Musik Musica Sacra sind zwei weitere wichtige Etappen in der Geschichte des Klangkörpers.

 

Schon ab 1975 initiierte das Sinfonieorchester Münster ein innovatives musikpädagogisches Programm, das schnell deutschlandweit Schule machte: Mit den Kinderkonzerten und dem Projekt Theaterjugendorchester gehört Münster auf diesem Feld zu den Pionieren. Preise und Auszeichnungen würdigen die Arbeit des Sinfonieorchesters Münster, darunter die Gustav-Mahler-Medaille (1982) und der Preis für das beste Konzertprogramm Deutschlands durch den Deutschen Musikverlegerverband (1993).

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04
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