Schauspiel

Leopoldstadt

Tom Stoppard
PREMIERE
07. September 2024
Deutsche Erstaufführung
Deutsch von Daniel Kehlmann

Spieldauer : 2 Stunden 30 Minuten, Pause nach 1 Stunde 10 Minuten

Leopoldstadt ist ein Theater·stück.

Das Theaterstück ist von Tom Stoppard.

Tom Stoppard ist Engländer und Jude.

Er ist einer der wichtigsten Stücke·schreiber von England.

Er hat schon viele Preise gewonnen.

 

Mit Leopoldstadt erzählt Tom Stoppard

die Geschichte einer jüdischen Familie.

Die Familie lebt in einem Stadt·teil von Wien.

In Wien haben damals viele Juden und Jüdinnen gelebt.

 

Die Geschichte ist lange her.

Sie fängt 1899 an.

Und sie endet 1955.

 

 

Das ist der erste Teil von dem Stück: 1899
 

Die meisten Menschen in der Familie Merz sind Juden und Jüdinnen.

Aber es gibt auch Christen und Christinnen in der Familie.

Familie Merz feiert das christliche Fest Weihnachten.

Die Familie freut sich auf das neue Jahr.

Das neue Jahr ist auch ein neues Jahr·hundert: 1900.

 

1899 werden Juden in Österreich dis·kriminiert:

            Juden dürfen nicht alles, was Christen dürfen.

            Die anderen Menschen haben viele Vor·urteile gegen Juden.

 

Familie Merz geht es trotzdem gut:

            Die Familie hat eine große Wohnung.

            Die Familie hat viele berühmte Freunde und Freundinnen.

 

Familie Merz hofft:

            Juden werden im neuen Jahr·hundert nicht mehr dis·kriminiert.

            Deshalb brauchen Juden keinen eigenen Staat.

 

 

Das ist der zweite Teil von dem Stück: 1955
 

Über 50 Jahre sind vorbei.

Nichts ist so geworden, wie Familie Merz gehofft hat:

            In den 50 Jahren hat es 2 Welt·kriege gegeben.

            Die Nazis haben Juden und Jüdinnen in ganz Europa gejagt.

            Die Nazis haben über 6 Millionen Juden und Jüdinnen ermordet.

 

Nur wenige Mitglieder der Familie Merz haben über·lebt.

Die Über·lebenden treffen sich in Wien.

Die alte Wohnung ist noch da.

 

Aber sonst

ist nichts

wie es war.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Michaela Kleutges, Claudia Schürmann, Sabine Vogt, Anja Wiegand

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Trailer

Inszenierungsfotos

  • ©Sandra Then
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  • (c) Sandra Then
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Pressestimmen

  • Harald Suerland, Westfälische Nachrichten

    „Regisseurin Johanna Schall, Enkelin von Bertolt Brecht und Helene Weigel, vertraut klugerweise auf die Kraft der von Stoppard entworfenen Geschichtsbilder (…). Im Bühnenbild von Nicolaus-Johannes Heyse mit seinen unterschiedlichen Spielebenen in dezent historischem Ambiente setzt Schall auf erstklassiges Regie-Handwerk: Sie führt das riesige Ensemble um „Hermann“ (Christian Bo Salle) mit geradezu choreografischer Präzision, sodass die verschiedenen kleinen Szenen sich nahtlos aneinanderreihen. (…) Das ist schon sehenswert.“

  • Andrea Kutzendörfer, Die Glocke

    „Entstanden ist ein nüchternes, wegen seines Ausgangs aber selbstverständlich auch berührendes Erzählstück (…), bestückt mit den tollen Kostümen von Jenny Schall.“

Einführung