(c) Bettina Stöß
Musiktheater

La Bohème

Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Wiederaufnahme
12. Dezember 2025
Nach Szenen aus Henri Murgers "Vie de Bohème" in vier Bildern
Text von Giuseppe Giacosa und Luici Illica



Spieldauer: 2 Stunden 15 Minuten, Pause nach 55 Minuten
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Inhalt

La Bohème

Premiere am 14. Dezember

 

La Bohème ist Französisch.

Wir sprechen es so aus: La Bo-hähm.

Wir meinen damit: ein freies Leben.

Zum Beispiel:

            Manche Künstler und Künstlerinnen leben nur für ihre Kunst.

            Sie malen, musizieren oder schreiben Gedichte.

            Die Künstler und Künstlerinnen bekommen dafür oft nur wenig Geld.

            Aber sie lieben ihre Arbeit.

            Und sie haben ein freies Leben.

            Sie haben keine Pflichten.

           

Von diesem freien Leben erzählt auch die Oper La Bohème

Giacomo Puccini hat die Oper komponiert.

Man spricht den Namen so aus: Dscha-komo Pu-dschini.

La Bohème ist eine der berühmtesten Opern auf der Welt.

 

Die Oper hat 4 Szenen.

Die erste und die zweite Szene spielen zu Weihnachten.

Die dritte Szene spielt im Februar

und die vierte Szene ein paar Wochen später.

 

 

Das ist die Geschichte von der Oper

Der Dichter Rodolfo lebt mit seinem Freund Marcello zusammen.

Man spricht den Namen so aus: Mar-dschello.

Marcello ist Maler.

Beide sitzen zu Weihnachten in ihrem eis·kalten Zimmer.

Sie haben keine Arbeit.

Und sie haben kein Geld.

 

Dann lernt Rodolfo seine Nachbarin Mimi kennen.

Rodolfo verliebt sich in Mimi.

Mimi verliebt sich auch in Rodolfo.

Aber Mimi ist sehr krank.

 

Marcello liebt die Sängerin Musetta.

Aber Musetta ist launisch.

Deshalb streiten die beiden viel.

 

Die Künstler sind arm

Aber sie feiern ihr Leben.

Die Freunde und Freundinnen haben viel Spaß zusammen.

Und sie helfen sich gegen·seitig.

 

 

Plötzlich trennt sich Rodolfo von Mimi

Mimi glaubt:

            Rodolfo liebt sie nicht mehr.

Doch Rodolfo liebt Mimi.

Aber er hat kein Geld.

Er kann nicht für Mimi sorgen.

 

Mimi kann Rodolfo nicht vergessen.

Und Rodolfo kann Mimi nicht vergessen.

 

Musetta bringt die tod·kranke Mimi zu Rodolfo.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Michaela Kleutges, Claudia Möller, Claudia Schürmann, Sabine Vogt, Anja Wiegand

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Trailer

Inszenierungsfotos

  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß
  • (c) Bettina Stöß

Pressezitate

  • Harald Suerland – „Strahlende Stimmen im maroden Kaufhaus“, in: theaterpur, 17.12.2024

    (…) nachdem Sopranistin Marlena Devoe ihre ersten Töne gesungen hatte: welch schöner, dunkel grundierter lyrischer Sopran, welch elegante Stimmführung!

    (…) Sowohl Rodolfo als auch Mimì konnten in ihren großen Arien allen Stimmglanz aufbieten, (…)

    Da sich auch Tenorheld Garrie Davislim in bester Form präsentierte und seinen Spitzentönen im Forte zu großem Glanz verhalf, bekam das Publikum den vollen Puccini-Rausch. Berg kostete all die Möglichkeiten und Stimmungskontraste, die Giacomo Puccinis Partitur bietet, genussvoll bis zum beherzt verzögerten Beckenschlag aus, und die Inszenierung schuf ihm dafür die idealen Bedingungen mit einem Bühnenbild und einer Personenführung, die die Sänger ins rechte Rampenlicht rückte.

    Großer, einhelliger Premierenapplaus.

  • EDDA BRESKI – „Liebe nur als Inspiration“, in: Westfälischer Anzeiger, 17.12.2024

    Gregor Dalal, souverän wie immer, wirft als Schaunard mit Geld und Zigarren um sich. (…)

    Garrie Davislim als Rodolfo fährt neckische Galanterie auf. (…)

    Marlena Devoe ist eine hingebungsvolle Mimì. Sie wird besonders unterstützt von den Münsteraner Sinfonikern unter Golo Berg.

  • Robin Gerke – „La Bohéme am Theater Münster: In der Oper gewesen, geheult“, in: wn.de, 15.12.2024

    Die Ausstattung ist prächtig: Die zugige Mansarde, in der Rodolfo und Mimì ihre erste und letzte Begegnung haben, ist in Stefan Heinrichs' Bühnenbild ein verlassener Winkel zwischen Rolltreppen und Lüftungsrohren in einem Kaufhaus (…)

     Davor gibt es jede Menge dieser Gänsehaut-Momente. Oft genug zeichnen Davislim und Devoe dafür verantwortlich, so eindrucksvoll wechseln sie zwischen nahbarer Zerbrechlichkeit und überlebensgroßem Gefühl. Das funktioniert bei aller stimmlicher Qualität nur, weil das Orchester unter Golo Berg seine Fortissimi wohldosiert und somit umso effektiver einsetzt. Und weil Johan Hyunbong Choi als warmer, herzlicher Bariton und Robyn Allegra Parton als herrlich kokette Musetta einen Gegenpol bilden.

     Den begeisterten Applaus zum Schluss erklärt das allemal.

  • Roland H. Dippel – „Liebe ist mehr als Emotionen plus Sex“, in: concerti, 15.12.2024

    Eindeutig lag das Adventsvergnügen (…) in der sensationellen Puccini-Experience von GMD Golo Berg mit dem Sinfonieorchester Münster. Dazu gab es eine an wichtigen Positionen beglückende Besetzung mit Garrie Davislims idealem Schreibmaschinen-Poeten Rodolfo und dem Deutschland-Debüt der wunderbaren australischen Sopranistin Marlena Devoe als Mimì.

     

  • Sigi Brockmann – „Münster: „La Bohème“, Giacomo Puccini “, in: Der Opernfreund / Online Merker, 15.12.2024

    Musikalisch war die Aufführung gelungen. Das galt zuerst für die Mimi von Marlena Devoe. Besonders gefielen ihr Legato (…)

    Das galt auch für den Rodolfo von Garrie Davislim, der Spitzentöne bis hin zum hohen c bei „speranza“ in der Arie vom eiskalten Händchen strahlen ließ (…)

    Robyn Allegra Parton als Musetta gestaltete in der Walzerarie des zweiten Bildes, gekleidet im blauen Hosenanzug, glitzernde Koloraturen. Ganz eindringlich gelang ihr das kurze Gebet für die Rettung Mimis im letzten Bild.

    Opernchor und Extrachor, wie immer zuverlässig einstudiert von Anton Tremmel, waren im grossen Auftritt des zweiten Bildes zu bewundern. Das galt auch für den Theaterkinderchor des Gymnasium Paulinum einstudiert von M. Sandhäger und R. Stork-Herbst, der in dieser Oper stimmlich und darstellerisch besondere Schwierigkeiten erfolgreich meisterte.

    Nachdem im Orchester der letzte Akkord von ff zum pppp verklungen war, setzte nach einer kurzen Besinnungspause umso stärkerer Beifall ein, für Chor, Kinderchor, Statisten, besonders alle Solisten, für den Dirigenten und das Orchester, auch für das Leitungsteam, garniert mit Bravos.

  • Hans Butterhof – „Münster, Theater Münster LA BOHÈME - G. Puccini, IOCO“, in: IOCO, 18.12.2024

    Marlena Devoe ist eine glaubwürdig liebende Mimi, ihr in allen Lagen und selbst im pianissimo ausdrucksstarker Sopran fesselt unmittelbar. Robyn Allegra Parton ist eine starke Musetta, die mit glitzernden Koloraturen der ungebundenen Lebenslust passend Ausdruck verleihen. (…)

    Das Sinfonieorchester unter der Leitung von Golo Berg geht mit Verve ohne Ouvertüre an die Szenen von lauter Lebendigkeit und munterem Parlando, entfaltet aber sängerfreundlich auch die Lyrik stiller Intimität.