Ensemble / © Kea Gröne
Tanz

Generation Gap

Tanzabend von Johana Malédon, Fabien Prioville und Yoshiko Waki
PREMIERE
24. Oktober 2025
URAUFFÜHRUNG

AUFFÜHRUNGSDAUER
ca. 1 Stunde 20 Minuten, ohne Pause

Generation Gap

Tanz·abend in 3 Teilen

 

 

Die meisten Paare sind etwa 27 Jahre alt,

wenn sie ihr erstes Kind bekommen.

Das Kind gehört zur neuen Generation.

Die Eltern gehören zur alten Generation.

 

Der Titel Generation Gap ist Englisch.

Man spricht den Titel so aus: Dschä-nä-rä-schen Gäp.

Generation Gap bedeutet ungefähr:

            Alte Menschen haben andere Erfahrungen als junge Menschen.

            Deshalb kommt es zu Problemen zwischen den Generationen.

 

Der Tanz·abend zeigt 3 Stücke

Die Stücke sind von 3 Choreo·grafen und Choreo·grafinnen.

Die Choreo·grafen und Choreo·grafinnen kommen aus 3 Generationen.

 

Das erste Tanz·stück ist von Fabien Prioville

Fabien Prioville kommt aus Frankreich.

Man spricht seinen Namen so aus: Fa-bi-än Prio-will.

Sein Tanzstück heißt 2Sides Short.

Das ist Englisch.

Man spricht es so aus: Tu ßeids Schort.

Der Titel bedeutet:  Das ist die kurze Fassung von dem Stück 2 Seiten.

Das Stück ist nach der Corona-Zeit entstanden.

Viele Künstler und Künstlerinnen konnten in der Corona-Zeit

nicht auf der echten Bühne auf·treten.

Die Künstler und Künstlerinnen haben dann

viel mit sozialen Medien gemacht.

Zum Beispiel mit Facebook und Instagram.

 

2Sides Short zeigt diese 2 Seiten:

·        Die Live-Aufführungen vor Publikum

·        und die Arbeit mit den sozialen Medien.

Einen Teil von 2Sides Short kann man bei jeder Vorstellung

auf dem Instagram-Kanal von Tanz Münster sehen.

 

Das zweite Tanz·stück ist von Johana Malédon

Ihr Name ist Französisch

Man spricht ihn so aus: Johana Ma-le-do.

Sie ist die jüngste Choreo·grafin von dem Tanz·abend.

Ihr Tanzstück heißt: À Bientôt.

Man spricht das so aus: A bi-en-too.

Es bedeutet: bis bald.

 

À Bientôt hat das Thema Abschied und Neu·anfang.

5 Tänzer und Tänzerinnen machen mit.

Sie zeigen Gefühle mit großen und kleinen Bewegungen.

Zum Beispiel: Trauer, Abschied und Freude über Neues.

Die Tänzer und Tänzerinnen sind einzeln oder als Gruppe mal stark.

Und mal verletzlich.

Das dritte Tanz·stück ist von Yoshiko Waki

Yoshiko Waki ist Japanerin.

Sie ist die älteste Choreo·grafin.

Man spricht ihren Namen so aus: Jo-schi-ko Wa-ki.

Ihr Tanz·stück heißt: GLÜCK.

 

Das Tanz·stück erzählt von einem armen Dorf.

Es gibt Krieg.

Die Menschen in dem Dorf wissen:

            Ihre Kinder werden später Soldaten und Soldaten·frauen.

            Ihre Kinder werden mit dem Feind kämpfen müssen.

Das wollen die Eltern nicht.

Deshalb treffen sie eine schreckliche Entscheidung.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Claudia Schürmann, Sabine Vogt, Anja Wiegand

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Trailer

Inszenierungsfotos

  • Enrique Sáez Martínez, Wendel Lima de Alcantara, Hana Kato / © Kea Gröne
  • Ensemble / © Kea Gröne
  • Juan Fernando Morales Londoño, Wendel Lima de Alcantara, Valerie Yeo Hana Kato / © Kea Gröne
  • Wendel Lima de Alcantara, Juan Fernando Morales Londoño, Hana Kato, Valerie Yeo / © Kea Gröne
  • Ensemble / © Kea Gröne
  • Hana Kato / © Kea Gröne
  • Melina Solkidou, Ensemble / © Kea Gröne
  • Melina Solkidou, Ensemble / © Kea Gröne
  • Ensemble / © Kea Gröne
  • Melina Solkidou, Wende Lima de Alcantara, Johana Malédon / © Kea Gröne
  • Sebastiano Villa, Valerie Yeo / © Kea Gröne
  • Ensemble / © Kea Gröne

Pressezitate

  • Edda Breski - Fragmentarische Choreografien, in: Westfälischer Anzeiger (28.10.25)

    Ein Unterschied zwischen den Generationen lässt sich an Wenigem so festmachen wie an Technologie und dem Umgang mit ihr. Jüngere sind das Posieren vor der Kamera so gewohnt, dass sie gar nicht mehr anders können: Diese These stellt das kurze Tanzstück „2Sides“ von Fabien Prioville am Kleinen Haus in Münster auf. […] „2Sides“ ist eine geradlinige Erzählung darüber, wie das, worauf wir uns einlassen, uns formt und schlussendlich verschlingt. […] Brot wiederum ist die zentrale Metapher in Wakis „Glück“, das den Abend beschließt. Brot steht für den Menschen, der aufgefressen wird vom Krieg. Kinderjacken werden an die Rampe gestellt, in den Kapuzen stecken Brote, die die Tänzer zu verschlingen beginnen. Brotteig steht für den formbaren Menschen, der auf Krieg getrimmt wird, den anonymen Menschen.

  • Helmut Jasny - Ästhetik im Niemandsland, in: Westfälische Nachrichten (27.10.25)

    Ästhetische Bewegungen bestimmen das Bild und zeigen Menschen, die versuchen, in einem Niemandsland zwischen realer und virtueller Welt ihren Platz zu finden. […] Ein ständiger Wechsel aus Licht und Dunkelheit, aus fröhlicher Jazzmusik und drückendem Rauschen bestimmen die Szenerie. Diese widerstreitenden Gefühle nimmt der Tanz auf, wobei das Ensemble ein durchaus originelles Bewegungsvokabular entwickelt, das bei Bedarf auch Platz für Komik lässt. 

  • Andrea Kutzendörfer - Tanzaufführungen begeistern Publikum, in: Die Glocke (27.10.25)

    Eine spannende Begegnung von Digitalität und Tanz, die der französische Choreograf Fabien Prioville entwickelt hat. […] Die sehenswerte und vom Publikum bejubelte Mischung zeigt einmal mehr die tolle Wandelbarkeit des Ensembles. […] Wunderschön ist auch das Solo von Juan Fernando Morales Londoño, der in Verzweiflung zu ertrinken scheint. […] „À bientôt“ (Bis bald) erzählt von Abschied und Aufbruch. Dafür hat die Französin Johana Malédon einen (Zwischen-)Ort für die verschiedenen Zustände kreiert, in die der Mensch dabei geraten kann. Auf der Bühne entsteht eine gehetzte Atmosphäre. […] Die Tänzer schwingen riesige Sensen, am Rand der Bühne sind Puppen postiert, […] Yoshiko Waki will wissen: Wie entsteht Glück in Zeiten politischer Umwälzungen? Und wie geht es verloren?