Ensemble / (c) Kea Gröne
Tanz

Books & Bodies: Orte des Widerstands

Zugängliches Tanzstück von Annie Hanauer

Uraufführung
PREMIERE
31. Oktober 2025
AUFFÜHRUNGSDAUER
1 Stunde

Books and Bodies: Orte des Wider·stands

 

Books and Bodies ist der Name von einem Tanz·stück.

Books and Bodies ist Englisch.

Man spricht es so aus: Bucks änd Bodies.

Books and Bodies bedeutet:

            Bücher und Körper.

 

Bücher sind wichtig

Bücher lesen macht Spaß.

Wir lernen etwas über die Welt.

Wir verstehen:

            So denken andere Menschen.

            Nicht alle Menschen denken wie ich.

Es ist gut, dass Menschen verschieden denken.

Wir lernen viel, wenn wir Bücher lesen.

Und vielleicht ändern wir unsere Meinung.

 

Bücher werden verboten

Manchmal wollen Menschen andere Menschen kontrollieren.

Sie wollen kontrollieren:

·      was wir sagen

·      was wir denken

·      was wir lesen

Dann verbieten sie Bücher.

 

Jeder Mensch hat einen Körper

Jeder Körper ist anders.

Manche Körper sind schlank.

Manche Körper sind dick.

Der eine Körper ist groß.

Der andere Körper ist klein.

 

Books and Bodies zeigt: Zusammen sind wir stark

Menschen sind verschieden.

Und Menschen fühlen verschieden.

 

Manchmal sind wir stolz.

Manchmal sind wir traurig.

Manchmal macht uns die Welt Angst.

Gut, wenn wir dann nicht allein sind.

 

Ein Mensch allein ist schwach.

Aber viele Menschen zusammen sind stark.

Allein sind wir hilflos.

Gemeinsam können wir trösten und helfen.

Zusammen können wir uns wehren.

 

 

Besondere Vorstellungen

Wir zeigen das Stück am 8. November und am 9. November

mit Hilfen für blinde und seh·behinderte Menschen.

Die Kostüme und das Bühnenbild können

vor der Aufführung ertastet werden.

Eine Sprecherin beschreibt das Tanz·stück live.

 

Wir zeigen das Stück am 31. Oktober und am 9. November

mit Hilfen für taube und hör·behinderte Menschen.

Wir übersetzen das Stück live in Gebärden·sprache.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Claudia Schürmann, Sabine Vogt, Anja Wiegand

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Audiodeskription

Wir zeigen das Stück am 8. November und am 9. November

mit Hilfen für blinde und seh·behinderte Menschen.

Die Kostüme und das Bühnenbild können

vor der Aufführung ertastet werden.

Eine Sprecherin beschreibt das Tanz·stück live.

Verdolmetschung in DGS

Wir zeigen das Stück am 31. Oktober und am 9. November

mit Hilfen für taube und hör·behinderte Menschen.

Wir übersetzen das Stück live in Gebärden·sprache.

Inszenierungsfotos

  • Alfred Quarshie, Nadja Simchen / (c) Kea Gröne
  • Ensemble / (c) Kea Gröne
  • Nadja Simchen, Gina Laskowski / (c) Kea Gröne
  • Isis Stamatakos, / (c) Kea Gröne
  • Gina Laskowski / (c) Kea Gröne
  • Ensemble / (c) Kea Gröne
  • Nadja Simchen, Isis Stamatakos / (c) Kea Gröne

Trailer

Pressestimmen

  • Helmut Jasny – Jeder Körper erzählt seine Geschichte in seiner Sprache, in: Westfälische Nachrichten (03.11.25)

    Körper sind, wie sie sind. Jeder ist anders und jeder hat als solcher seine Berechtigung. Das haben sie mit Büchern gemeinsam. Denn auch diese erzählen Geschichten, die eingefahrene Sichtweisen infrage stellen.

    Das ermöglicht Choreografin Annie Hanauer ebenso ausdruckstarke wie ungewöhnliche Szenen. Dazu gehören beispielsweise ein Pas de deux mit Rollstuhl oder ein Solo in demselbne, das geradezu überschwängliche Lebensfreue ausstrahlt.

    Zwischentexte aus den Lautsprechern stellen den Zusammenhang zwischen Geschichten her, wie sie von Büchern und wie sie von Körpern erzählt werden. […] Körperlichen Ausdruck finden die Geschichten im Tanz. In Soli und Gruppenformationen durchläuft das Ensemble immer neue Höhen und Tiefen.

    Es ist ein vielfältiger Mix aus Tanzstilen, der hier auf die Bühne kommt. Manches verfolgt einen ästhetischen Ansatz, anderes widersetzt sich diesem bewusst, wieder anderes lässt sich nicht einordnen.

Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.