Susanna Recchia ist eine italienische Tanzkünstlerin, die zwanzig Jahre lang in London gelebt, studiert und gearbeitet hat. Nach der Pandemie und der Geburt ihres Kindes führte sie ihr nomadisches Leben über die Schweiz und Norwegen schließlich zurück nach Italien – und weiter nach Lausanne, wo sie heute lebt.
Derzeit ist sie akademische Leiterin des Bachelor-Studiengangs Zeitgenössischer Tanz an der La Manufacture. Neben ihrer Lehrtätigkeit arbeitet sie freiberuflich als Dozentin, Moderatorin, Choreografin, Probenleiterin, künstlerische Beraterin, Mentorin und unabhängige Forscherin. Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit zahlreichen internationalen Künstler:innen in professionellen, akademischen, pädagogischen, gesundheitlichen und gemeinschaftlichen Kontexten zusammengearbeitet, unterrichtet und performt.
Ihre künstlerische Praxis wurzelt in zeitgenössischen Tanzformen mit einem besonderen Fokus auf somatische Bewegungsstudien, Improvisation und die Förderung von Kreativität durch Bewegung. Aktuell beschäftigt sie sich mit Fragen nach Dekolonialität und sozialer Gerechtigkeit in ihrer eigenen Tanzpraxis.
Ihr Anliegen ist es, Wege zu finden, wie Kunst – und insbesondere Tanz – zu einer transformativen Praxis werden kann, die Zuhören, Empathie und Verbundenheit erfahrbar macht. Derzeit erforscht sie Themen wie Ruhe, Konfliktlösung, verkörperte Führung und Dekolonialität. Dialog und Zusammenarbeit, Bewegung und Ausdrucksfreiheit, Inklusion und Vorstellungskraft bilden die zentralen Kräfte in ihrer Arbeit als Künstlerin und Moderatorin.