Rex Gildo - das Musical
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren
Spieldauer: 1 Stunde 25 Minuten, keine Pause
Rex Gildo war ein berühmter Schlager·sänger.
Fast jeder Mensch in Deutschland
kennt das Lied Fiesta Mexicana.
Darin ruft Rex Gildo: Hossa, Hossa, Hossa.
Rex Gildo war ein Liebling der Frauen.
Mit seinen schwarzen Haaren, seiner schlanken Figur
und seinem Lächeln hat er die Fans verzaubert.
Seine Lieder waren fröhlich.
Er hat über fremde Länder gesungen
und über tolle Feste.
Rex Gildo hat eine Frau geheiratet.
Heute wissen wir:
Rex Gildo war schwul.
Aber das durfte damals niemand wissen.
Rex Gildo hat geglaubt:
Sonst ist meine Karriere vorbei.
Rex Gildo ist älter geworden.
Er hatte keinen Erfolg mehr.
Er musste in Einkaufs·zentren singen.
Die Leute haben über ihn gelacht.
Rex Gildo wurde Alkoholiker und
er war abhängig von Medikamenten.
Nach einem schlimmen Streit
ist Rex Gildo aus einem Fenster gesprungen.
3 Tage später ist er gestorben.
Der Regisseur Rosa von Praunheim hat einen Film
über Rex Gildo gemacht.
Der Film zeigt:
So war das Leben von Rex Gildo.
Rex Gildo war fröhlich.
Aber er war auch oft traurig.
Das Theater Münster hat aus dem Film
ein Musical gemacht.
Die Ur·auf·führung von dem Musical ist am 9. März.
Eine Ur·auf·führung ist die aller·erste Auf·führung
von einem Theater·stück.
Oder von einem Musical.
Das bedeutet:
Das Stück wird zum aller·ersten Mal in der Welt gezeigt.
Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein
Prüferinnen: Carolin Höfels, Michaela Kleutges, Claudia Möller, Claudia Schürmann, Sabine Vogt, Anja Wiegand
Ton
- Lautstärke der Live-Musik
- Schreien
Beleuchtung
- Reflektierendes Licht (Glitzervorhang, Discokugel)
- bunte Lichter
Interaktives & Überraschendes
- Ensemble bewegt sich im Publikumsraum
Die Produktion „Rex Gildo – das Musical“ handelt vom versteckten Schwulsein des Schlagerstars Rex Gildo. Mit den Mitteln des Trash und in teilweise expliziter Sprache werden die Themen Unterdrückung und Queerfeindlichkeit in Texten und Liedern behandelt.
Dies betrifft insbesondere...
- die Thematisierung und humoristisch zugespitzte Darstellung von Tod und Suizid
- die Darstellung von Tablettenabhängigkeit
- die satirische Verwendung abwertender Sprache