Schauspiel

Paradise

Kae Tempest
PREMIERE
24. Januar 2025
Deutschsprachige Erstaufführung
Nach Philoktetes von Sophokles
Deutsch von John Birke





Spieldauer: 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause

Paradise

Erst·aufführung in Deutschland am 24. Januar 2025

 

Philoktet ist ein berühmter Krieger.

Er hat in vielen Schlachten gekämpft.

Er war dem Anführer Odysseus treu.

Doch dann hat Philoktet sich schwer verletzt.

Und Odysseus hat sich nicht um Philoktet gekümmert.

Er hat Philoktet auf einer Insel zurück·gelassen.

Dort lebt Philoktet seit 10 Jahren in einer Höhle.

 

Auch Flüchtlinge leben auf der Insel.

Es sind alles Frauen.

Die Frauen sind vor dem Krieg geflohen.

 
 

Eines Tages kommt ein junger Soldat auf die Insel

Der junge Soldat bewundert den Kriegs·helden Philoktet.

Philoktet hofft:

            Der junge Soldat rettet mich.

            Und ich kann endlich nach Hause zurück.

 

Aber dann kommt auch Odysseus auf die Insel.

Odysseus hatte den verletzten Philoktet einfach zurück·gelassen.

Deshalb hasst Philoktet Odysseus.

Er will sich an Odysseus rächen.
 

Kae Tempest hat das Stück Paradise geschrieben

Kae Tempest hat ein altes Stück genommen.

Das alte Stück heißt Philoktetes.

Der Autor Sophokles hat es vor mehr als 2000 Jahren geschrieben.

 

Kae Tempest hat das Stück modernisiert.

Das Stück heißt Paradise.

Das Stück Paradise spielt in der heutigen Zeit.

Das Stück erzählt von Soldaten und Flüchtlingen.

Es spricht von vielen Problemen:

·         vom Klimawandel

·         vom Rassismus

·         von der Macht

 

Trotzdem ist das Stück wie ein Gedicht.

Und hat das Stück viel Humor.

 

Einige Theater in England haben das Stück Paradise gespielt.

Das Publikum und die Zeitungen in England

waren von Paradise begeistert.

 

Das Theater Münster zeigt das Stück

am 24. Januar 2025 das aller·erste Mal in Deutschland.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Michaela Kleutges, Claudia Möller, Claudia Schürmann, Sabine Vogt

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Trailer

Inszenierungsfotos

  • Agnes Lampkin / (c) Hans Jürgen Landes
  • Nadine Quittner / (c) Hans Jürgen Landes
  • Alaaeldin Dyab, David Schwarz, Christian Bo Salle, Clara Kroneck, Ansgar Sauren, Oscar Olivo / (c) Hans Jürgen Landes
  • Alaaeldin Dyab / (c) Hans Jürgen Landes
  • David Schwarz / (c) Hans Jürgen Landes
  • Ensemble / (c) Hans Jürgen Landes
  • Nadine Quittner, Katharina Brenner / (c) Hans Jürgen Landes
  • Ensemble / (c) Hans Jürgen Landes
  • Katharina Brenner. Ensemble / (c) Hans Jürgen Landes
  • Agnes Lampkin, Nadine Quittner, Ensemble / (c) Hans Jürgen Landes
  • Agnes Lampkin, Ensemble / (c) Hans Jürgen Landes
  • Nadine Quittner, Katharina Brenner / (c) Hans Jürgen Landes
  • Clara Kroneck / (c) Hans Jürgen Landes

Pressestimmen

  • Jonathan Rochol: „Vom ewigen Streben nach dem Paradies“, In: Die Glocke, 27.01.2025

    Das Ensemble funktioniert in dieser Konstellation ausgezeichnet; die Atmosphäre seiner stringent ausgeführten Dramaturgie, der Witz der Dialoge, das pointierte Zusammenspiel – all das bildetet ein Grundrauschen, von dem das Geschehen sich tragen lassen kann.

  • Edda Breski: „Odysseus braucht Philoktetes' Wunderwaffe“, In: TZ Hamm, 01.02.2025

    All das funktioniert in 120 vielseitigen, pausenlosen Minuten, weil sich Sykes bei all der Last, die das Thema trägt, nicht verzettelt, sondern eindringlich erzählt. [...] Sykes sorgsame Personenführung zeigt Verlassenheit als universelle Erfahrung. Sie leitet das Publikum sicher durch alle Anspielungen, Witze, Lieder und Schreckensbilder.

  • Thomas Hilgemeier: „Schuldlos schuldig?“, In: theater:pur.net, 02.02.2025

    Lily Sykes inszeniert mit großer Übersicht und hat stets alle Agierenden im Blick – sinnfreie, bloße Anwesenheit gibt es bei ihr nicht. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

  • Harald Suerland: „Zwiespältige Irrfahrt auf die Mittelmeerinsel“, In: WN, 27.01.2025

    Das war in der Arena, die Ausstatterin Jelen Nagorni errichtet hatte, unterhaltsam anzusehen, zumal die Kostüme weit von zeitnahem Realismus entfernt waren und der Musiker David Schwarz gemeinsam mit dem Ensemble einen stimmungsvollen Soundtrack kreierte.