Das Loch in der Leinwand
Das Loch in der Leinwand
Musik·theater vom Theater·Jugend·Orchester am Theater Münster
Das Theater·Jugend·Orchester
Das Theater·Jugend·Orchester ist eine Gruppe.
Die Abkürzung für die Gruppe ist TJO.
Menschen zwischen 16 und 23 Jahren sind im TJO.
Das TJO probt einmal im Jahr ein Stück ein.
Die jungen Menschen tanzen, singen und spielen zusammen.
Und es spielt ein Orchester.
So waren Stumm·filme
In diesem Jahr geht es in dem Stück um einen Stumm·film.
Stumm·filme gab es vor über 100 Jahren.
Damals hatten die Filme noch keine Ton·spur.
Die Schauspieler und Schauspielerinnen
haben nur durch ihre Gesichter
und ihren Körper gezeigt:
Das denken wir und das fühlen wir.
Deshalb gab es in den Filmen auch Text·tafeln mit Erklärungen.
Und die Musik wurde live im Kino gespielt.
Meist spielte ein Mann am Klavier zu einem Film.
Stumm·filme waren nur in Schwarz·weiß.
Farbe gab es damals noch nicht im Film.
Das Loch in der Leinwand
Es geht um den Stumm·film Varieté.
Varieté ist ein französisches Wort.
Man spricht das Wort so aus: Wa-ri-e-tee.
In dem Stück sind die Schauspieler und Schauspielerinnen
aus dem Film Varieté plötzlich auf der Bühne.
Denn in der Leinwand ist ein Loch.
Die schwarz-weißen Schauspieler:innen
aus dem Film sind nun farbig.
Sie sind nicht mehr stumm.
Sie können nun sprechen.
Film und Theater
Die Geschichte von den Leuten verändert sich.
Auf der Bühne gibt es großen Trubel.
Die Figuren singen, tanzen und machen Musik.
Film und Theater ver·schmelzen mit·einander.
Die Geschichte aus dem Film bekommt ein spannendes neues Ende.
Das Theater Münster zeigt Aus·schnitte
aus dem Stumm·film Varieté von 1925.
Regie: E. A. Dupont
Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein
Prüferinnen: Michaela Kleutges, Claudia Möller, Claudia Schürmann, Sabine Vogt
Beleuchtung
- Dunkelheit
- Blendendes Licht
- Plötzliche Lichtwechsel
Ton
- Lautstärke der Musik
- Bedrohliche Atmosphäre
Bild & Video
- Großflächige Videoprojektionen
Interaktives & Überraschendes
- Interaktion mit dem Publikum
- Ensemble bespielt den Saal
In „Das Loch in der Leinwand“ wird sexualisierte Gewalt in Form einer Vergewaltigung thematisiert und teilweise inszeniert.
Dies betrifft insbesondere…
- die detaillierte Beschreibung von Übergriffen an weiblich gelesenen Personen
- den künstlerisch angedeuteten Übergriff
- die Andeutung physischer Gewalt (Mord)
- ausformulierte Fragen rund um die Lebensrealität von Opfern sexualisierter Gewalt und dem Umgang mit Täterschaft
- den gesellschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt und Täterschutz
- die Inszenierung und Ironisierung von geschlechterspezifischen Rollenklischees
Künstlerisches Team
Es spielen
Ruki Bakir, Iemke Bigalski, Fulya Chasan-Oglou, Helene David, Marina Dömer, Johanna Harjes, Luis Hartwig, Pauline Holtmann, Judith Höping, Sina Knecht, Greta Kreft, Katja Legner, Nadine Mbah, Greta Milz, Paulina Ossege, Catharina Felicitas Paul, Holly Pickup, Lea Schönauer, Valentina Steinhoff, Hannah Sophie Tiesmeyer, Clara Trampert
Theaterjugendorchester
Philipp Aichele, Konrad Bönning, Woojin Chung, Christian Estepa, Yelyzaveta (Lisa) Golovina, Isabel Górriz, Adrian Hees, Sophia Henke, Naria Jeon, Gayeon Kim, Leonie Mersmann, Hongyu Pan, Ana Maria Prieto-Amaya, Izabela Qevani, Ingrid Richter, Till Schuppert, Minsu Son, Julius Steinberg, Milan Steinberg, Julia Waimann, Qi Wang, Jonathan Wolter, Jiseon Woo