Tanz

Inside/Out

"An Attachment Piece - to a Museum" von Anouk van Dijk
PREMIERE
13. Juni 2025
In Zusammenarbeit mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster

Inside / Out

 

 

Der Titel Inside / Out ist Englisch.

Man spricht Inside so aus: In-sseid.

Man spricht Out so aus: Aut.

Inside / Out bedeutet: Innen / Außen.

 

Das Theater Münster und das LWL-Museum für Kunst und Kultur

haben zusammen·gearbeitet.

Sie zeigen:

            Tanz·theater passiert innen im Theater.

            Wir bringen Tanz·theater nach draußen.

            Wir bringen Tanz·theater ins Museum.

 

Tanz·direktorin Lillian Stillwell und Doktor Marianne Wagner

vom LWL-Museum sagen:

            Beim Tanzen bewegt man sich.

            Im Museum schaut man Kunst an.

            Wir finden:

            Tanz·theater und das Museum gehören zusammen.

            Tanz·theater und das Museum können Freunde werden.

 

Wir zeigen das Tanz·stück An Attachment Piece – to a Museum

im Lichthof des Museums.

 

An Attachment Piece – to a Museum

Attachment Piece ist Englisch.

Man spricht den Titel so aus: Ättätsch-ment Pies.

 

Das Tanz·stück ist von der Choreografin Anouk van Dijk.

Sie ist Niederländerin.

Man spricht ihren Namen so aus: Anuuk van Deik.

 

In Attachment Piece geht es um das Gefühl zusammen zu gehören.

Und darum, sich mit anderen Menschen zu verbinden.

Sich mit Menschen verbinden:

            Das ist so wie, eine Familie werden.

            Oder Freunde werden.

 

Auch Einrichtungen können sich verbinden.

Zum Beispiel ein Theater und ein Museum.

Im Theater gibt es viele Stücke, Opern und Tanz·stücke.

Man sieht ein Stück bei der Aufführung im Theater.

Dann ist die Aufführung vorbei.

Im Museum sieht man fest·stehende Dinge.

Man kann die Dinge immer wieder ansehen.

 

Man kann den Tanz aber auch ins Museum bringen.

Man kann ein Tanz·stück im Museum zeigen.

Man kann ein Bild oder eine Skulptur vom Tanz machen.

Oder man kann einen Film über eine Tanz·aufführung machen.

Man kann den Film dann im Museum zeigen.Inside / Out

 

 

Der Titel Inside / Out ist Englisch.

Man spricht Inside so aus: In-sseid.

Man spricht Out so aus: Aut.

Inside / Out bedeutet: Innen / Außen.

 

Das Theater Münster und das LWL-Museum für Kunst und Kultur

haben zusammen·gearbeitet.

Sie zeigen:

            Tanz·theater passiert innen im Theater.

            Wir bringen Tanz·theater nach draußen.

            Wir bringen Tanz·theater ins Museum.

 

Tanz·direktorin Lillian Stillwell und Doktor Marianne Wagner

vom LWL-Museum sagen:

            Beim Tanzen bewegt man sich.

            Im Museum schaut man Kunst an.

            Wir finden:

            Tanz·theater und das Museum gehören zusammen.

            Tanz·theater und das Museum können Freunde werden.

 

Wir zeigen das Tanz·stück An Attachment Piece – to a Museum

im Lichthof des Museums.

 

An Attachment Piece – to a Museum

Attachment Piece ist Englisch.

Man spricht den Titel so aus: Ättätsch-ment Pies.

 

Das Tanz·stück ist von der Choreografin Anouk van Dijk.

Sie ist Niederländerin.

Man spricht ihren Namen so aus: Anuuk van Deik.

 

In Attachment Piece geht es um das Gefühl zusammen zu gehören.

Und darum, sich mit anderen Menschen zu verbinden.

Sich mit Menschen verbinden:

            Das ist so wie, eine Familie werden.

            Oder Freunde werden.

 

Auch Einrichtungen können sich verbinden.

Zum Beispiel ein Theater und ein Museum.

Im Theater gibt es viele Stücke, Opern und Tanz·stücke.

Man sieht ein Stück bei der Aufführung im Theater.

Dann ist die Aufführung vorbei.

Im Museum sieht man fest·stehende Dinge.

Man kann die Dinge immer wieder ansehen.

 

Man kann den Tanz aber auch ins Museum bringen.

Man kann ein Tanz·stück im Museum zeigen.

Man kann ein Bild oder eine Skulptur vom Tanz machen.

Oder man kann einen Film über eine Tanz·aufführung machen.

Man kann den Film dann im Museum zeigen.

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache – Niederrhein

Prüferinnen: Michaela Kleutges, Claudia Schürmann, Sabine Vogt und Anja Wiegand

leichte-sprache@lebenshilfe-krefeld.de

Vermittlungsformate

Zusätzlich zu den Tanzvorstellungen werden zahlreiche Vermittlungsaktivitäten und Begegnungen für unterschiedliche Altergruppen angeboten. Ein Dokumentarfilm wird die von der Kunststiftung NRW geförderte Produktion begleiten, die Ausstellung ergänzen und letztlich Teil des Skulptur Projekte Archivs werden.

13
Juni
20.30 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Partizipativer Workshop im Rahmen von INSIDE/OUT
  • Tanz
13
Juni
21.30 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Mapping-Übung zum Thema Innen/Außen – Bewegungslinien, Körperzeichnung, performative Kartografie
  • Tanz
14
Juni
11.30 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Erinnerungsspuren – Bewegung schreiben in den Raum
  • Tanz
21
Juni
11.30 Uhr
Ballettsaal
Tanz trifft Material: Kinder entwickeln aus Alltagsbewegungen Mini-Choreografien mit Objekten
  • Tanz
21
Juni
14.30 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Führung und Gespräch: Rückblick und Perspektiven
  • Tanz
  • INSIDEOUT_EnsembleTanzMünster_AnoukvanDijk / c Kea Gröne
  • INSIDEOUT_EnsembleTanzMünster_AnoukvanDijk / c Kea Gröne
  • INSIDEOUT_EnsembleTanzMünster_AnoukvanDijk / c Kea Gröne
  • INSIDEOUT_EnsembleTanzMünster_AnoukvanDijk / c Kea Gröne
  • EnsembleTanzMünster / (c) Kea Gröne

Anmerkungen der Choreografin

Während meiner gesamten Laufbahn habe ich sowohl in der kontrollierten Umgebung des Theaters als auch in den unkalkulierbaren Umgebungen von Außen - und ortsspezifischen Räumen gearbeitet. Ich habe es immer genossen - und fühlte mich sowohl herausgefordert als auch besonders fasziniert davon -, wie tiefgreifend sich die Bedeutung von Bewegung verändert, wenn sie mit verschiedenen Räumen und Zusammenhängen interagiert, und was dies über die menschliche Verfassung offenbart.

In jeder meiner ortsspezifischen Arbeiten habe ich diese Grundgedanken in einer neuen Umgebung erforscht und dabei unerwartete Ebenen, einander zu verstehen und zu verbinden entdeckt. […]

Diese Nachforschungen führten mich zu meinem aktuellen Projekt im Lichthof des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster, einem geschichtsträchtigen und bedeutungsvollen Raum. An diesem Ort wird das Publikum die Aufführung bei Tageslicht und von vier Seiten betrachten, in einer Umgebung, die eine andere Art von Aufmerksamkeit erfordert als das Theater. Im Gegensatz zum Theater, wo die Zeit dicht gedrängt ist und die Erfahrung des Publikums sorgfältig geformt und kontrolliert wird, gestattet das Museum ein offeneres und vielschichtigeres Zeitempfinden; […]. Hier verschieben sich die Erwartungen: Die Besucher*innen […] begegnen der Aufführung aktiv, als Teil eines größeren Gesprächs mit dem Raum und seiner Vergangenheit, dessen Ende offenbleibt.

In An Attachment Piece – to a Museum verkörpern die Tänzer*innen das Spannungsfeld zwischen gegenseitiger Abhängigkeit und Individualität. Auch untersuchen sie, wie unsere (im)materiellen Bindungen - an Menschen, Objekte und Orte - uns zu dem machen, was wir sind und wie wir uns in eine Gruppe oder Gesellschaft einfügen. Maßgeblich wird die Beziehung zwischen Materialien, Menschen und Umwelt. Denn Dan Grahams Oktagon und der Lichthof selbst werden zu aktiven Partnern in meiner Kreation. Nach einer ersten Fassung für das Theater - Attachment Piece im Rahmen des dreiteiligen Tanzprogramms MEMORY - eröffnet diese Adaption eine neue Art, sowohl das Tanzschaffen als auch die Zeit und das Thema ‚attachment‘ (dt. Bindung, Zugehörigkeit) zu erleben. Hier wird die Kreation selbst Teil eines ständigen Wechselspiels mit allem und jedem um uns herum - eine Meta - Version von ‚attachment‘ an sich.

ANOUK VAN DIJK

In Kooperation mit: