„Dies ist eine Liebesgeschichte.“ Sie spielt im türkischen Adana und in Berlin, wo Zeko lebt. Er trifft Männer in Parks und Cafés, auf Dating-Apps und vor der Moschee. Doch jedes Mal, wenn sich ihre Lippen berühren, reißen ihn die Gedanken zurück zu Hassan, dem Nachbarsjungen in Adana, der nach Orangen und Salz riecht, den sein Großvater immer nur „Hundesohn“ nennt. Zeko will nicht vergessen, nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht die religiösen Rituale und den Geschmack von Bamya. Und vor allem nicht Hassan. „In neun Tagen werde ich Hassan wiedersehen.“ In acht Tagen. In sieben Tagen… Hundesohn erzählt radikal und poetisch von Liebe, Begehren und Queerness.
„Reich an Sprachen und ihren Registern ist dieser Roman... Reich an Sex ist er auch…“ – taz
Ausgezeichnet mit dem ZDF-„aspekte“-Literaturpreis 2025