Vivian Assal Koohnavard ist iranischer Abstammung und wuchs im schwedischen Göteborg auf. Ihre Tanzausbildung trat sie an der Ballettschule des schwedischen Nationalballetts an und setzte ihr Studium an der Royal Swedish Ballet School sowie an der Ballettschule des Hamburg Ballett fort. Engagement als Tänzerin führten Vivian zunächst an das tschechische Nationalballett in Brno und anschließend an das Norwegische Nationalballett. Seit 2018 ist sie Mitglied des Staatsballett Berlin. Ihr Repertoire umfasst klassische Ballette wie Schwanensee, Giselle, La Bayadère und La Sylphide. Außerdem arbeitete sie bis dato mit renommierten Choreografen wie Mats Ek, Sharon
Eyal, Marcos Morau, Christian Spuck, Jo Strømgren, Alan Lucien Øyen, Edward Clug, William
Forsythe, Crystal Pite und Sasha Waltz zusammen. Während der Covid-Pandemie nahm sie von zuhause aus an einem kreativen Projekt des Staatsballett Berlin teil, das in einer digitalen Aufführung mündete. Seitdem ist Vivian Assal Koohnavard regelmäßig an künstlerischen Projekten für Nachwuchschoreograf*innen des Staatsballett Berlin beteiligt und kreierte Werke wie Locked in, LOve distaNT, This Too Shall Pass und Parvaneh. Als Protestaktionen präsentierte Vivian ferner Kreationen wie The names that will not be forgotten und Her Voice.
(Stand: 2025)