Menila Moineaux

Menila Moineaux stammt aus dem ländlichen Südaustralien und lebt und arbeitet seit 2022 in Europa, derzeit in Deutschland. Sie studierte Musikwissenschaft an der Sydney Conservatorium of Music und Opernregie an der Verona Accademia per l’Opera Italiana mit Vollstipendium und Auszeichnungen und inszeniert heute Musiktheater für eine Vielzahl von Aufführungsorten, sowohl in Europa als auch in ihrem Heimatland.

Zu ihre jüngsten Inszenierungen gehören ein „haarsträubender“, „gänsehauterregender“ Nabucco und ein „mitreißender“ Pagliacci für The Cooperative (Sydney). Im März 2026 feiert ihre Inszenierung der Uraufführung Die Regeln des Sommers Premiere und stellt sie sich erstmals am Theater Münster als Regisseurin vor.

Frühesten Regieassistenzen und Praktika führte sie u.a. am Häuser wie Teatro dell’Opera di Roma, Macerata Opera Festival, Festival Verdi – Teatro Regio di Parma und an der Salzburger Festspiele. Sie ist seit 2023 als Regieassistentin und Abendspielleiterin am Theater Münster tätig, wo sie die Freude hat, an zahlreichen Produktionen mitzuwirken und die szenische Einrichtung von den 2023/24 und 2024/25 Operngalas zu übernehmen.

2019 gründete sie The Cooperative und verband ihre lebenslange Leidenschaft für Oper und soziale Gerechtigkeit. Ihr Regiedebüt gab sie 2020 mit The Consul von Menotti. 2021 inszenierte sie mit The Cooperative Sāvitrī (Holst), Orfeo ed Euridice (Gluck), Iphigénie en Tauride (Gluck) und Tosca. Gefeiert als „Juwel in Sydneys Opernkrone“ (Limelight), The Cooperative wurde seither mit zahlreichen Preisen des Australian Council for the Arts ausgezeichnet.

Sie ist vor allem davon überzeugt, dass Kunst die Welt um uns herum verändern, ihr etwas bringen und sie bereichern kann. Theater ist ihrem Wesen nach politisch und sie lädt ihr Publikum in einen Raum des gemeinsamen Träumens ein, aus dem es gestärkt hervorgehen kann, um sich mit den Problemen, Themen und Ideen unserer globalen Gesellschaft auseinanderzusetzen und sie zu hinterfragen.