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April 2021

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U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben

  • ©  Oliver Berg

    © Oliver Berg

Der neue podcast!

Seit dieser Spielzeit können Sie mit dem U:DREI-Podcast spartenübergreifende Beiträge zum aktuellen Spielplan, und darüber hinaus, digital abrufen. In der Probebühne III im Keller des Theaters, zwischen Bühnenbildern und Garderobenstangen, sprechen wir monatlich über Spiel und Betrieb, Konzert und Schauspiel, Text und Skulptur. Alle Folgen, darunter ein Besuch im Skulptur Projekte-Archiv und eine Zoom-Konferenz mit dem Zukunftsinstitut Frankfurt, sind auf dieser Seite kostenlos abrufbar.

 

Folge 0: INTRO – DER nEUE pODCAST

Theater und Podcast – wie geht das denn zusammen? Während die Ensembles und das Orchester auf der Bühne stehen, sind wir ganz nah dran und featuren die künstlerische Arbeit online – auf dem Blog (bald!) und in kuratierten Beiträgen im Podcast. Das Prinzip: Theater »to go«, mit Gesprächen rund um den Kunstbetrieb, Gegenwart und progressiven Positionen künstlerischer Gestalt.

 

Folge 1: INSIDE OUT: KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Aus dem monatelangen Ausnahmezustand schält sich stückweise die Normalität, nach dem Rückzug ins Private folgt die Rückkehr in das öffentliche Leben — Eis essen am Aasee und gemeinsames Kulturerleben sind mit Einschränkungen wieder möglich. Bei aller Fragilität in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, in denen viele Künstler*innen und Institutionen ihre Arbeit fortführen, halten sie an Kreativität und Gestaltungswillen fest. Warum ist die Fragilität öffentlichen Lebens zutiefst privat und public matter zugleich? Zu dieser Frage spricht das U:DREI-Kollektiv mit Regisseur Michael Letmathe und Kuratorin Dr. Marianne Wagner.

 

Folge 2: DON'T CRY, WORK ZUKUNFT DER ARBEIT

In der zweiten Folge geht es um die Zukunft der Arbeit im Zuge von »New Work«: Das Theater Münster bringt nächsten Monat Lars Werners Stück DEUTSCHE FEIERN zur Uraufführung. Kennen Sie die Geschichte von Fritz Haber und Clara Immerwahr? Er erfand die Ammoniaksynthese und ermöglichte die Nutzung als militärischen Sprengstoff, sie war Pazifistin und konnte die Grausamkeit seiner Unternehmung nicht mitverantworten. Mitten im Gaskrieg lud Fritz Haber zu einer abendlichen Feier ein, an deren Ende Clara sich selbst erschossen hat. Lars Werner überträgt die Grundfrage ihres Gewissenskonflikts in die Gegenwart: Wie kann der Mensch ein Wirtschaften ermöglichen, das in jeder Hinsicht verantwortungsvoll mit Ressourcen umgeht und damit eine bessere Zukunft ermöglicht? In seinem Stück entwirft er die Utopie eines biotechnologischen Start-Up-Kollektivs, welches sich dieser Herausforderung stellt. Wir werfen einen Blick hinein in sein Narrativ und schauen von dort, gemeinsam mit Zukunftsforscherin Lena Papasabbas, in Richtung Realwirtschaft und Menschenbild der sogenannten Millennials. Einen exklusiven Einblick in die Uraufführung von DEUTSCHE FEIERN geben Marlene Goksch und Joachim Foerster. Diese Inszenierung wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen »Neue Wege«.

 

Folge 3: Wenn einer um die Ecke geht… Eine musikalische Zeitreise anhand der Moritat von Mackie Messer

Mit DIE MORITAT VON MACKIE MESSER eröffnete der Darsteller Harald Paulsen die Uraufführung der DREIGROSCHENOPER in Berlin im Jahr 1928. Kurt Weills Moritat steht nicht nur am Anfang des wohl meistgespielten Stücks Bertolt Brechts, sondern auch am Anfang einer musikhistorischen Entwicklung, die sich in zahlreichen Vertonungen von Weills Schauerballade bis in die Gegenwart des Musiktheaters aktualisiert. Worin liegt die andauernde Faszination der Moritat, die inmitten der turbulenten 1920er-Jahre der Weimarer Republik entstanden ist, begründet und wie sieht die Arbeit an einer konzertanten Fassung der berühmten DREIGROSCHENOPER aus? Musiktheaterdramaturg Ronny Scholz bringt diese, gemeinsam mit Stefan Veselka und dem Musiktheater-Ensemble, auf die Bühne des Theater Münster und wirft mit uns einen begeisternden Blick auf diesen Welterfolg.

 

Folge 4: Violoncello und Blasorchester, Alpenidylle und Jahrmarkt: Das 4. Sinfoniekonzert des Sinfonieorchesters Münster

»Jazz, ein Menuett, Rock, ein Hauch von Polka, ein Marsch und eine Kadenz mit zwei Stellen, an denen ein hervorragender Cellist improvisieren muss.«

So beschreibt Friedrich Gulda sein »Konzert für Violoncello und Blasorchester«, das er 1980 für den Cellisten Heinrich Schiff komponierte. Seine Komposition ist ein Mix aus Volksmusik, Jazz und Klassik – anspruchs- und humorvoll. Im 4. SINFONIEKONZERT der aktuellen Spielzeit verbindet sich Guldas grenzüberschreitende Komposition mit Schostakowitschs »Suiten für Varieteorchester« und Weills »Dreigroschenmusik«. Während Weills »Dreigroschenmusik« aufrührerisch und fast jahrmarkthaft daherkommt, provoziert und schockiert Guldas »Konzert für Violoncello und Blasorchester« und changiert dabei zwischen Alpenidylle, höfischem Tanz und Bierzelt-Gelöstheit. Die hochentwickelte Fusion aus Kunst- und Unterhaltungsmusik setzt sich schließlich in Schostakowitschs Suiten fort, jedoch viel subtiler und feiner als bei Weill und Gulda. Worin besteht die Spannung zwischen klassischem Klangkörper und der Freude am Experiment? Diese Frage beantworten Generalmusikdirektor Golo Berg und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg im Hinblick auf das 4. SINFONIEKONZERT, die Arbeit des Sinfonieorchesters und das herausfordernde Konzertjahr 2020 mit Planänderungen und Streaming. Weiterhin berichten sie über das 5. SINFONIEKONZERT in 2021, welches das Sinfonieorchester in u.a. Rautavaaras »CANTUS ARCTICUS Konzert für Vögel und Orchester op. 61« mit großer Leichtigkeit und sozusagen aus der Vogelperspektive beginnt.


Folge 5: 
DA SIND DIE GRRRLS

In der neuen Folge des U:DREI-Podcasts aus dem Theater Münster stehen Künstlerinnen aus dem Theater Münster im Zentrum, genauer: ihre Projekte und Lieblingsorte sowie, anlässlich des Internationalen Frauentages, Lieblings-Frauen und -Künstler*innen. Dabei sind die Schauspieler*innen Marlene Goksch und Mariann Yar, Tänzerin Charla Tuncdoruk, Sopranistin Kathrin Filip sowie Regieassistent und Regisseur Tobias Dömer.


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