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WILHELM TELL

Schauspiel von Friedrich Schiller

»Die schnellen Herrscher sind´s, die kurz regieren.«

Wie kann eine friedliche Revolution glücken? Was kann ein Einzelner bewegen und wie stark ist eine Gemeinschaft? Friedrich Schiller ­erzählt in seinem Schauspiel von einem Land, das unter einem autoritären Herrscher leidet. Es sind Szenen von Willkür, Unterdrückung und Schikane, Szenen über feige Anpassung, Szenen des Widerstands und schließlich Szenen der Befreiung.

Der todesmutige Schütze Wilhelm Tell muss erst von seinen Landsleuten zum Handeln getrieben werden, spielt er doch viel lieber die Rolle des braven Familienvaters. Erst als er selbst Opfer der Willkür des mit eiserner Hand regierenden Landvogts Geßler wird, greift er zur Waffe. Der riskante Schuss des berüchtigten Apfels vom Kopf seines Sohnes und schließlich die Tötung des Landvogts befreien die Schweizer von der Fremdherrschaft und begründen Tells Heldenstatus. Doch ist Tell wirklich der strahlende Freiheitsheld? Hatte seine Tat überhaupt eine politische Dimension? Tell legt jedenfalls seine Armbrust ab und nimmt sie nie mehr zur Hand.

Ideologisch missbrauchtes Heldendrama? Naives politisches Märchen über eine geglückte Revolution? Schillers erfolgreichstes Stück, das in Münster nach 1945 niemals gespielt wurde, ist in Zeiten, in denen freiheitliche Rechte wieder bedroht sind, von neuer Brisanz.

Info

Wie kann eine friedliche Revolution glücken? Was kann ein Einzelner bewegen und wie stark ist eine Gemeinschaft? Friedrich Schiller ­erzählt in seinem Schauspiel von einem Land, das unter einem autoritären Herrscher leidet. Es sind Szenen von Willkür, Unterdrückung und Schikane, Szenen über feige Anpassung, Szenen des Widerstands und schließlich Szenen der Befreiung.

Der todesmutige Schütze Wilhelm Tell muss erst von seinen Landsleuten zum Handeln getrieben werden, spielt er doch viel lieber die Rolle des braven Familienvaters. Erst als er selbst Opfer der Willkür des mit eiserner Hand regierenden Landvogts Geßler wird, greift er zur Waffe. Der riskante Schuss des berüchtigten Apfels vom Kopf seines Sohnes und schließlich die Tötung des Landvogts befreien die Schweizer von der Fremdherrschaft und begründen Tells Heldenstatus. Doch ist Tell wirklich der strahlende Freiheitsheld? Hatte seine Tat überhaupt eine politische Dimension? Tell legt jedenfalls seine Armbrust ab und nimmt sie nie mehr zur Hand.

Ideologisch missbrauchtes Heldendrama? Naives politisches Märchen über eine geglückte Revolution? Schillers erfolgreichstes Stück, das in Münster nach 1945 niemals gespielt wurde, ist in Zeiten, in denen freiheitliche Rechte wieder bedroht sind, von neuer Brisanz.

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Peter Scior

Kostüme Cornelia Kraske

Video Sven Stratmann

Musik Malte Preuß

Dramaturgie Michael Letmathe


Besetzung

Herrmann Gessler / Johannes Parricida Christoph Rinke

Freifrau von Attinghausen Regine Andratschke

Berta von Bruneck Andrea Spicher

Ulrich von Rudenz Paul Maximilian Schulze

Werner Stauffacher Ilja Harjes

Walter Fürst Wilhelm Schlotterer

Wilhelm Tell Jonas Riemer

Arnold von Melchthal Louis Nitsche

Gertrud / Hedwig Ulrike Knobloch

Konrad Baumgarten Dominik Paul Weber

Rösselmann Frank-Peter Dettmann

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Peter Scior

Kostüme Cornelia Kraske

Video Sven Stratmann

Musik Malte Preuß

Dramaturgie Michael Letmathe


Besetzung

Herrmann Gessler / Johannes Parricida Christoph Rinke

Freifrau von Attinghausen Regine Andratschke

Berta von Bruneck Andrea Spicher

Ulrich von Rudenz Paul Maximilian Schulze

Werner Stauffacher Ilja Harjes

Walter Fürst Wilhelm Schlotterer

Wilhelm Tell Jonas Riemer

Arnold von Melchthal Louis Nitsche

Gertrud / Hedwig Ulrike Knobloch

Konrad Baumgarten Dominik Paul Weber

Rösselmann Frank-Peter Dettmann


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