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VIEL GUT ESSEN

von Sibylle Berg

  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
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  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
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  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg

Ich koche und warte. Ich bin wütend. Ich habe so eine Wut. Ich habe Angst.

zum letzten Mal
Di, 01. November 2016
19.00 Uhr · U2

Weitere Tickets sind an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn erhältlich.

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Ein Mann im besten Alter kocht ein mehrgängiges Menü für Frau und Sohn – nur leider haben Frau und Sohn ihn längst verlassen, sein Job ist weg und sein Wohnviertel gentrifiziert. Der Mann auf verlorenem Posten schnippelt Gemüse und schüttet sein Herz aus. Wie konnte es soweit kommen, dass aus dem weißen, bürgerlich erzogenen, zu Familienleben und Fürsorge sozialisierten männlichen Prachtexemplar ein Loser wurde? Ein Chor der Stimmen aus der berüchtigten Mitte der Gesellschaft gibt Antwort: Unsere Gesellschaft wird gekapert von den Asylbewerbern, den Feministinnen, den Homosexuellen, den Karrierefrauen und den Hipstern. Und das wird man ja wohl sagen dürfen!

Ein böses, irrwitzig komisches und in Zeiten von Pegida tragisch aktuelles Sprachkunststück von Sibylle Berg.

Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Info

Ein Mann im besten Alter kocht ein mehrgängiges Menü für Frau und Sohn – nur leider haben Frau und Sohn ihn längst verlassen, sein Job ist weg und sein Wohnviertel gentrifiziert. Der Mann auf verlorenem Posten schnippelt Gemüse und schüttet sein Herz aus. Wie konnte es soweit kommen, dass aus dem weißen, bürgerlich erzogenen, zu Familienleben und Fürsorge sozialisierten männlichen Prachtexemplar ein Loser wurde? Ein Chor der Stimmen aus der berüchtigten Mitte der Gesellschaft gibt Antwort: Unsere Gesellschaft wird gekapert von den Asylbewerbern, den Feministinnen, den Homosexuellen, den Karrierefrauen und den Hipstern. Und das wird man ja wohl sagen dürfen!

Ein böses, irrwitzig komisches und in Zeiten von Pegida tragisch aktuelles Sprachkunststück von Sibylle Berg.

Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Max Claessen

Bühne & Kostüme Ilka Meier

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Mann Frank-Peter Dettmann

Besetzung

Leitung

Inszenierung Max Claessen

Bühne & Kostüme Ilka Meier

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Mann Frank-Peter Dettmann


Sibylle Berg, als Autorin und Dramatikerin bekannt für scharfe gesellschaftspolitische Bestandsaufnahmen, hat mit »Viel gut essen«, das im U2 als Premiere auf die Bühne kam, einen bitterböse-überspitzten, vor Klischees strotzenden Monolog geschrieben. Ein Stück, das in Zeiten von Pegida und Rechtsradikalismus beklemmend aktuell wirkt.

[...] Regisseur Max Claessen lässt Frank-Peter Dettmann, quasi kochend, die ihm fehlenden Menschen aus Plastikköpfen modellieren. Nach und nach entstehen aus bunter Paste, Weingummi und Waffeln skurrile Gesichter, während sich der Mann in Rage redet, wütend ausspuckt oder seine Aggression zum Fenster hinausschreit.

Frank-Peter Dettmann steht als bizarrer Alleinunterhalter auf der Bühne, der durch Zynismus, Übertreibung und Mimik amüsiert, mit Worten jedoch so scharf schießt, dass das Lachen im Hals stecken bleibt.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 21. September 2015

Presse

Sibylle Berg, als Autorin und Dramatikerin bekannt für scharfe gesellschaftspolitische Bestandsaufnahmen, hat mit »Viel gut essen«, das im U2 als Premiere auf die Bühne kam, einen bitterböse-überspitzten, vor Klischees strotzenden Monolog geschrieben. Ein Stück, das in Zeiten von Pegida und Rechtsradikalismus beklemmend aktuell wirkt.

[...] Regisseur Max Claessen lässt Frank-Peter Dettmann, quasi kochend, die ihm fehlenden Menschen aus Plastikköpfen modellieren. Nach und nach entstehen aus bunter Paste, Weingummi und Waffeln skurrile Gesichter, während sich der Mann in Rage redet, wütend ausspuckt oder seine Aggression zum Fenster hinausschreit.

Frank-Peter Dettmann steht als bizarrer Alleinunterhalter auf der Bühne, der durch Zynismus, Übertreibung und Mimik amüsiert, mit Worten jedoch so scharf schießt, dass das Lachen im Hals stecken bleibt.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 21. September 2015


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Di, 01. November 2016
19.00 Uhr · U2

Weitere Tickets sind an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn erhältlich.

Leider keine weiteren Termine geplant.

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