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VERSCHWUNDEN

von Charles Way ab 10 Jahren / ab 5. Klasse

Öffentliche Probe: 5. November 2012
  • Annrei Laufkötter, Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Annrei Laufkötter, Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Uwe Topmann, Annrei Laufkötter — © Jochen Quast
    Uwe Topmann, Annrei Laufkötter
    © Jochen Quast
  • Uwe Topmann, Annrei Laufkötter, Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Uwe Topmann, Annrei Laufkötter, Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Annrei Laufkötter, Christiane Nothofer — © Jochen Quast
    Annrei Laufkötter, Christiane Nothofer
    © Jochen Quast
  • Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Christiane Nothofer — © Jochen Quast
    Christiane Nothofer
    © Jochen Quast
  • Annrei Laufkötter, Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Annrei Laufkötter, Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Christiane Nothofer, Manuel Herwig, Uwe Topmann — © Jochen Quast
    Christiane Nothofer, Manuel Herwig, Uwe Topmann
    © Jochen Quast
  • Christiane Nothofer, Uwe Topmann, Annrei Laufkötter, Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Christiane Nothofer, Uwe Topmann, Annrei Laufkötter, Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Manuel Herwig, Annrei Laufkötter — © Jochen Quast
    Manuel Herwig, Annrei Laufkötter
    © Jochen Quast

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Die Produktion »Verschwunden« ist zum renommierten »Westwind Festival« (16. – 22. Juni) nach Bonn eingeladen.
»Westwind« präsentiert jedes Jahr die zehn bemerkenswertesten, von einer Fachjury ausgesuchten Kinder- und Jugendtheaterstücke des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Festival versteht sich als ein Arbeitstreffen der NRW-Theater und zeichnet sich durch eine einzigartige Struktur aus: Kommunale Bühnen treffen in jedem Jahr in einer anderen Stadt auf Landes- und Privattheater, auf freie Theater sowie auf freie Gruppen oder Einzelpersonen.

 Weitere Informationen zu »Westwind«

 

Das bekannte Märchen als ein spannender Krimi über zwei, denen das Leben übel mitspielt | Hans und Grete, zwei Geschwister, deren Leben sich schlagartig änderte, als ihre Mutter starb. Zwei Geschwister, die zusammenhalten müssen, seitdem ihre Stiefmutter in ihr Leben trat. Hans hat gelernt, dass er nicht mehr in die Schule gehen kann, sondern arbeiten muss, um seiner kleinen Schwester ein bisschen mehr Leben finanzieren zu können. Er stiehlt sogar für sie. Grete hat gelernt ständig zu lächeln, um niemandem zu zeigen, wie traurig sie in Wirklichkeit ist. Als eines Tages der Vater seinen Job verliert, sieht die Stiefmutter all ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben dahin schwinden. Dumm ist sie aber nicht, ein neuer Plan ist schnell geschmiedet: Ihr Cousin soll Grete entführen, die Beute wird geteilt.

Charles Way erzählt mit Verschwunden eine spannende und gut gebaute Geschichte um Vernachlässigung, Gier und Überforderung, ohne dabei in Betroffenheit oder Klischees zu versinken. Zugleich zeigt er die Stärke, den Mut und die Zuneigung zweier Geschwister, die füreinander der einzige und wichtigste Bezugspunkt sind. Er schafft es, das altbekannte Märchenmotiv um Hänsel und Gretel in die Handlung einzuweben, primär jedoch seine eigene Geschichte spannend und vielschichtig zu erzählen. Nominiert für den deutschen Kindertheaterpreis 2010.

Spieldauer ca. 80 Minuten, keine Pause

 

   theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 1.3 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Märchenmotive in die Gegenwart zu übertragen ist eine der Spezialitäten des britischen Dramatikers Charles Way. In seinem Stück »Verschwunden« ist es ihm besonders packend gelungen. Vor zwei Jahren bekam er den Deutschen Kindertheaterpreis. Der Dramatiker und Regisseur Kristo Sagor hat das Stück nun am Jungen Theater Münster mit wenig Aufwand und vier ausgezeichneten Schauspielern inszeniert.
Zwischen Publikum und Bühne klafft ein Graben. Die Distanz passt zum Stück, das als Erzählung beginnt. Kristo Sagor verteilt den Text auf alle vier Darsteller, lässt sie einander ins Wort fallen, parodierend spricht einer auch mal die Worte des anderen. Die Spielhaltungen sind klar, deshalb ist alles gleich verständlich. Manuel Herwig spielt Hans als cooles Straßenkämpferkid mit Kapuzenpulli und weichen Gesichtszügen. Er würde gerne härter wirken als er ist, zumindest am Anfang. Eine perfekte Identifikationsfigur für Jungs zwischen 10 und 13, in denen noch viel Kindliches steckt, die aber auch älteren Idolen nacheifern. Seine Schwester Grete ist jünger, verspielter, was Annrei Laufkötter mit natürlichem Spielwitz glaubwürdig verkörpert. Der Vater ist gutwillig und schwach, ein Zerbrochener, auf den sich keiner mehr verlassen kann. Uwe Topmann entwickelt viele Zwischentöne, zeigt, dass in diesem Menschen mal mehr steckte. Und dann gibt es die böse Stiefmutter, natürlich eine Paraderolle. Christiane Nothofer bedient nur ganz selten Wahnsinnsklischees, lange Zeit bleibt sie nachvollziehbar als attraktive Frau, die um ihr Glück kämpft und es einfach nicht hinnehmen will, in Vorstadttristesse zu versacken. Sie glaubt, dass nur Kälte und Härte zum Erfolg führen.
Stefan Keim, Die deutsche Bühne, 8. November 2012

Info

Die Produktion »Verschwunden« ist zum renommierten »Westwind Festival« (16. – 22. Juni) nach Bonn eingeladen.
»Westwind« präsentiert jedes Jahr die zehn bemerkenswertesten, von einer Fachjury ausgesuchten Kinder- und Jugendtheaterstücke des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Festival versteht sich als ein Arbeitstreffen der NRW-Theater und zeichnet sich durch eine einzigartige Struktur aus: Kommunale Bühnen treffen in jedem Jahr in einer anderen Stadt auf Landes- und Privattheater, auf freie Theater sowie auf freie Gruppen oder Einzelpersonen.

 Weitere Informationen zu »Westwind«

 

Das bekannte Märchen als ein spannender Krimi über zwei, denen das Leben übel mitspielt | Hans und Grete, zwei Geschwister, deren Leben sich schlagartig änderte, als ihre Mutter starb. Zwei Geschwister, die zusammenhalten müssen, seitdem ihre Stiefmutter in ihr Leben trat. Hans hat gelernt, dass er nicht mehr in die Schule gehen kann, sondern arbeiten muss, um seiner kleinen Schwester ein bisschen mehr Leben finanzieren zu können. Er stiehlt sogar für sie. Grete hat gelernt ständig zu lächeln, um niemandem zu zeigen, wie traurig sie in Wirklichkeit ist. Als eines Tages der Vater seinen Job verliert, sieht die Stiefmutter all ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben dahin schwinden. Dumm ist sie aber nicht, ein neuer Plan ist schnell geschmiedet: Ihr Cousin soll Grete entführen, die Beute wird geteilt.

Charles Way erzählt mit Verschwunden eine spannende und gut gebaute Geschichte um Vernachlässigung, Gier und Überforderung, ohne dabei in Betroffenheit oder Klischees zu versinken. Zugleich zeigt er die Stärke, den Mut und die Zuneigung zweier Geschwister, die füreinander der einzige und wichtigste Bezugspunkt sind. Er schafft es, das altbekannte Märchenmotiv um Hänsel und Gretel in die Handlung einzuweben, primär jedoch seine eigene Geschichte spannend und vielschichtig zu erzählen. Nominiert für den deutschen Kindertheaterpreis 2010.

Spieldauer ca. 80 Minuten, keine Pause

 

   theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 1.3 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Märchenmotive in die Gegenwart zu übertragen ist eine der Spezialitäten des britischen Dramatikers Charles Way. In seinem Stück »Verschwunden« ist es ihm besonders packend gelungen. Vor zwei Jahren bekam er den Deutschen Kindertheaterpreis. Der Dramatiker und Regisseur Kristo Sagor hat das Stück nun am Jungen Theater Münster mit wenig Aufwand und vier ausgezeichneten Schauspielern inszeniert.
Zwischen Publikum und Bühne klafft ein Graben. Die Distanz passt zum Stück, das als Erzählung beginnt. Kristo Sagor verteilt den Text auf alle vier Darsteller, lässt sie einander ins Wort fallen, parodierend spricht einer auch mal die Worte des anderen. Die Spielhaltungen sind klar, deshalb ist alles gleich verständlich. Manuel Herwig spielt Hans als cooles Straßenkämpferkid mit Kapuzenpulli und weichen Gesichtszügen. Er würde gerne härter wirken als er ist, zumindest am Anfang. Eine perfekte Identifikationsfigur für Jungs zwischen 10 und 13, in denen noch viel Kindliches steckt, die aber auch älteren Idolen nacheifern. Seine Schwester Grete ist jünger, verspielter, was Annrei Laufkötter mit natürlichem Spielwitz glaubwürdig verkörpert. Der Vater ist gutwillig und schwach, ein Zerbrochener, auf den sich keiner mehr verlassen kann. Uwe Topmann entwickelt viele Zwischentöne, zeigt, dass in diesem Menschen mal mehr steckte. Und dann gibt es die böse Stiefmutter, natürlich eine Paraderolle. Christiane Nothofer bedient nur ganz selten Wahnsinnsklischees, lange Zeit bleibt sie nachvollziehbar als attraktive Frau, die um ihr Glück kämpft und es einfach nicht hinnehmen will, in Vorstadttristesse zu versacken. Sie glaubt, dass nur Kälte und Härte zum Erfolg führen.
Stefan Keim, Die deutsche Bühne, 8. November 2012

Leitung

Inszenierung Kristo Šagor

Bühne & Kostüme Iris Kraft

Musik Coordt Linke

Dramaturgie Julia Dina Heße

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Hans Manuel Herwig

Grete Annrei Laufkötter

Stiefmutter Christiane Nothofer

Vater Uwe Topmann

Besetzung

Leitung

Inszenierung Kristo Šagor

Bühne & Kostüme Iris Kraft

Musik Coordt Linke

Dramaturgie Julia Dina Heße

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Hans Manuel Herwig

Grete Annrei Laufkötter

Stiefmutter Christiane Nothofer

Vater Uwe Topmann



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