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VERNISSAGE: ANGELIKA LIEBSCH - ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

  • © Angelika Liebsch

    © Angelika Liebsch
So, 03. November 2019
12.30 · Foyer

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Die Lüdinghauser Künstlerin Angelika Liebsch, 1959 in Süddeutschland geboren und seit 30 Jahren im Münsterland lebend, arbeitet hauptberuflich als Krankenschwester in einer psychiatrischen Klinik in Münster.

Erste „Erfahrungen“ machte sie mit der Malerei auf den Wohnzimmermöbeln aus Eiche ihrer Eltern mit Ölfarben im Alter von 9 Jahren, empfand aber durch ihr bereits in der Kindheit ausgeprägtes Bedürfnis, Spuren in diesem Leben zu hinterlassen, keine Schuldgefühle. Anschließend folgte vielfältiges Ausprobieren verschiedener Techniken – zum Beispiel „Porträtmalerei“ während des Mathematikunterrichtes oder die „farbliche Gestaltung“ des ersten VW-Käfers im Alter von 18 Jahren mit Ölfarben. Die Malerei ist für sie kein Hobby und kein „Ausgleich zur Arbeit“, sondern eine Notwendigkeit.

Impulse für ihre Themen erhält sie nicht nur aus Naturbetrachtungen, sondern auch aus der Lyrik (Beispiel *Gedicht von Dehmel), einfach „dahin gesagtem“ (*gleich regnet es, hol die Wäsche herein), aus der Musik und persönlichen Begegnungen (*Aeham Ahmed, der Pianist aus den Trümmern).

Es ist vor allem die Meeres- und Wolkenmalerei, der sie verfallen ist: Das ewige Meer, die Brandung, der sich ständig verändernde Himmel sind nicht nur schön, sondern erinnern auch daran, dass wir nur  Gäste auf der Erde sind. Aber: Seitdem sich tausende von Flüchtlingen auf den Weg über das Meer gemacht haben ist das Meer nicht nur Symbol für Hoffnung, sondern am Ende zum Grab geworden (*Mare nostrum, Meer der Seelen). Dieser gesellschaftspolitische Bezug verbindet sie stark mit den am Theater Münster gezeigten Inszenierungen (z. B. BONN IST EINE STADT IM MEER).

Angelika Liebschs Meeresbilder entstehen im Malprozess und sind Ausdruck ihrer Auseinandersetzung mit allem, wofür das Meer als Metapher steht.

Info

Die Lüdinghauser Künstlerin Angelika Liebsch, 1959 in Süddeutschland geboren und seit 30 Jahren im Münsterland lebend, arbeitet hauptberuflich als Krankenschwester in einer psychiatrischen Klinik in Münster.

Erste „Erfahrungen“ machte sie mit der Malerei auf den Wohnzimmermöbeln aus Eiche ihrer Eltern mit Ölfarben im Alter von 9 Jahren, empfand aber durch ihr bereits in der Kindheit ausgeprägtes Bedürfnis, Spuren in diesem Leben zu hinterlassen, keine Schuldgefühle. Anschließend folgte vielfältiges Ausprobieren verschiedener Techniken – zum Beispiel „Porträtmalerei“ während des Mathematikunterrichtes oder die „farbliche Gestaltung“ des ersten VW-Käfers im Alter von 18 Jahren mit Ölfarben. Die Malerei ist für sie kein Hobby und kein „Ausgleich zur Arbeit“, sondern eine Notwendigkeit.

Impulse für ihre Themen erhält sie nicht nur aus Naturbetrachtungen, sondern auch aus der Lyrik (Beispiel *Gedicht von Dehmel), einfach „dahin gesagtem“ (*gleich regnet es, hol die Wäsche herein), aus der Musik und persönlichen Begegnungen (*Aeham Ahmed, der Pianist aus den Trümmern).

Es ist vor allem die Meeres- und Wolkenmalerei, der sie verfallen ist: Das ewige Meer, die Brandung, der sich ständig verändernde Himmel sind nicht nur schön, sondern erinnern auch daran, dass wir nur  Gäste auf der Erde sind. Aber: Seitdem sich tausende von Flüchtlingen auf den Weg über das Meer gemacht haben ist das Meer nicht nur Symbol für Hoffnung, sondern am Ende zum Grab geworden (*Mare nostrum, Meer der Seelen). Dieser gesellschaftspolitische Bezug verbindet sie stark mit den am Theater Münster gezeigten Inszenierungen (z. B. BONN IST EINE STADT IM MEER).

Angelika Liebschs Meeresbilder entstehen im Malprozess und sind Ausdruck ihrer Auseinandersetzung mit allem, wofür das Meer als Metapher steht.

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So, 03. November 2019
12.30 Uhr · Foyer

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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