zum Sinfonieorchester zum Online-Ticket-Shop
April 2020

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN

Auftragsstück für das Schauspiel Münster von Martin Heckmanns

Uraufführung
  • Hubertus Hartmann, Ensemble — ©  Oliver Berg
    Hubertus Hartmann, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Jonas Riemer, Hubertus Hartmann — ©  Oliver Berg
    Jonas Riemer, Hubertus Hartmann
    © Oliver Berg
  • Rose Lohmann, Daniel Fries — ©  Oliver Berg
    Rose Lohmann, Daniel Fries
    © Oliver Berg
  • Daniel Fries, Rose Lohmann, Hubertus Hartmann, Lea Ostrovskiy, Jonas Riemer — ©  Oliver Berg
    Daniel Fries, Rose Lohmann, Hubertus Hartmann, Lea Ostrovskiy, Jonas Riemer
    © Oliver Berg
  • Hubertus Hartmann — ©  Oliver Berg
    Hubertus Hartmann
    © Oliver Berg
  • Hubertus Hartmann, Daniel Fries, Lea Ostrovskiy — ©  Oliver Berg
    Hubertus Hartmann, Daniel Fries, Lea Ostrovskiy
    © Oliver Berg
  • Lea Ostrovskiy, Rose Lohmann, Hubertus Hartmann, Daniel Fries — ©  Oliver Berg
    Lea Ostrovskiy, Rose Lohmann, Hubertus Hartmann, Daniel Fries
    © Oliver Berg
  • Daniel Fries, Jonas Riemer, Hubertus Hartmann — ©  Oliver Berg
    Daniel Fries, Jonas Riemer, Hubertus Hartmann
    © Oliver Berg
  • Hubertus Hartmann, Lea Ostrovskiy, Rose Lohmann — ©  Oliver Berg
    Hubertus Hartmann, Lea Ostrovskiy, Rose Lohmann
    © Oliver Berg
  • Hubertus Hartmann, Daniel Fries, Rose Lohmann, Lea Ostrovskiy, Jonas Riemer — ©  Oliver Berg
    Hubertus Hartmann, Daniel Fries, Rose Lohmann, Lea Ostrovskiy, Jonas Riemer
    © Oliver Berg
  • Rose Lohmann, Daniel Fries, Hubertus Hartmann — ©  Oliver Berg
    Rose Lohmann, Daniel Fries, Hubertus Hartmann
    © Oliver Berg
  • Rose Lohmann, Hubertus Hartmann, Lea Ostrovskiy, Jonas Riemer — ©  Oliver Berg
    Rose Lohmann, Hubertus Hartmann, Lea Ostrovskiy, Jonas Riemer
    © Oliver Berg

»Du musst dich schon anstrengen, damit ich mich für dich interessiere.«

Achtung Vorstellungsausfall!

Fr, 03. April 2020
19.30 · Kleines Haus

In seinem Atelier trifft der Vater auf seine Kinder und seine Enkelin, die ihm die wichtigsten Stationen seines Lebens spielerisch nacherzählen.
Im Krieg in Dresden geboren, nach Bonn geflohen, erfährt der Vater seine Kindheit als Wachstumswunder, seine Jugend als Halbstarker, studiert in Frankfurt Kritische Theorie, feiert anschließend Erfolge als Künstler bis ihn die Fragen nach Sinn und Fortschritt heimsuchen. Er flüchtet sich in Aktivitäten und endet schließlich als verwirrter Alter in einer veränderten Heimat, die er nicht mehr erkennt.
Von Schatten und Zeitgeistern wird dieser deutsche Michael durch seine Leben im Zug der Gesellschaftsgeschichte getrieben, ringt mit dem toten Vater, mit der schweigenden Mutter und mit einem abwesenden Gott. Er bittet Geistesgrößen um Lebenshilfe und malt Zeit seines Lebens Bilder dieses Landes, die er beständig überarbeiten muss.
MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN entwirft einen großen historischen Bogen als Lebenslauf, sucht dabei nach Gründen unserer Gegenwart und belebt eine Geistergeschichte der BRD als bewegte Biografie einer von der Zeit zerrissenen Vaterfigur.

Aufführungsdauer ca. 120 Minuten, keine Pause

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRWKULTURsekretariat

Info

In seinem Atelier trifft der Vater auf seine Kinder und seine Enkelin, die ihm die wichtigsten Stationen seines Lebens spielerisch nacherzählen.
Im Krieg in Dresden geboren, nach Bonn geflohen, erfährt der Vater seine Kindheit als Wachstumswunder, seine Jugend als Halbstarker, studiert in Frankfurt Kritische Theorie, feiert anschließend Erfolge als Künstler bis ihn die Fragen nach Sinn und Fortschritt heimsuchen. Er flüchtet sich in Aktivitäten und endet schließlich als verwirrter Alter in einer veränderten Heimat, die er nicht mehr erkennt.
Von Schatten und Zeitgeistern wird dieser deutsche Michael durch seine Leben im Zug der Gesellschaftsgeschichte getrieben, ringt mit dem toten Vater, mit der schweigenden Mutter und mit einem abwesenden Gott. Er bittet Geistesgrößen um Lebenshilfe und malt Zeit seines Lebens Bilder dieses Landes, die er beständig überarbeiten muss.
MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN entwirft einen großen historischen Bogen als Lebenslauf, sucht dabei nach Gründen unserer Gegenwart und belebt eine Geistergeschichte der BRD als bewegte Biografie einer von der Zeit zerrissenen Vaterfigur.

Aufführungsdauer ca. 120 Minuten, keine Pause

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRWKULTURsekretariat

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Peter Scior

Kostüme Ilka Meier

Musik Leonardo Mockridge

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Vater Hubertus Hartmann

Bettina Rose Lohmann

Marcus Daniel Fries

Martin Jonas Riemer

Nadja, seine Enkelin Lea Ostrovskiy

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Peter Scior

Kostüme Ilka Meier

Musik Leonardo Mockridge

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Vater Hubertus Hartmann

Bettina Rose Lohmann

Marcus Daniel Fries

Martin Jonas Riemer

Nadja, seine Enkelin Lea Ostrovskiy


Frank Behnke baut mit MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN weiter an seiner konsequent auf die Beleuchtung der bundesrepublikanischen Geschichte ausgerichtete Spielzeit. Martin Heckmanns hat für ihn einen weiteren imponierenden Teil hinzufügt. Behnke und sein Team setzen die Vorlage intensiv um. Einen sehr großen Anteil daran hat das Bühnenbild Peter Sciors: Viele Leinwände bestücken das Atelier Michaels. Das ist der Ort, an dem er arbeitete und viel von seiner Seele preisgab. Doch die Leinwände sind weiß. Scior schafft so ideale Projektionsflächen für die Familienauseinandersetzung. Denn Michael kann nicht mehr arbeiten. Er hat vergessen, wie das geht, hat vergessen, was er sagen möchte. Und genau deshalb ist das genau der richtige Ort für seine Kinder. Die wollen Geschichte erzählen und Fragen aufwerfen. […]
Zusammengehalten wird diese erfolgreiche Uraufführung vom ausgeklügelten Konzept der Musikauswahl Leonardo Mockridges, die immer wieder Akzente setzt und die Handlung durch Zäsuren gliedert - ein absoluter Glücksgriff.
Das Premierenpublikum feiert alle Beteiligten - besonders den Autor - mit stehenden Ovationen. Frank Behnke kann in dieser Spielzeit erneut punkten.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 21. Februar 2020

 

Münsters Theater hat das neue Stück des Dramatikers Martin Heckmanns in Auftrag gegeben und mit großem Erfolg uraufgeführt. [...]
Regisseur Frank Behnke hat gemeinsam mit Peter Scior (Bühne) und Ilka Meier (Kostüme) eine spannende Lösung für diese dramatische Konstellation gefunden: Die weiße Kleidung des Vaters korrespondiert mit der Hintergrundfläche und den auf Keilrahmen gespannten, aber nur von der hellen Rückseite zu sehenden Leinwänden - Assoziationsfläche, Leere und Basis für die titelgebenden Schattenspiele zugleich. [...]
Im Strudel der Ereignisse, den Frank Behnkes Inszenierungstempo entfacht, ragen die Schauspieler Daniel Fries und Lea Ostrovskiy heraus, weil er als Sohn in der gespielten Vaterrolle und sie als Enkelin mit skurrilen Dialogen die effektvollsten Szenen haben.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 24. Februar 2020

 

Die Uraufführung von MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN im Theater Münster wurde mit stehenden Ovationen bejubelt. [...]
Das von Martin Heckmanns geschriebene und von Frank Behnke inszenierte Stück richtet sich in Zeiten, in denen führende AfD-ler wie Andreas Kalbitz »auf den Gräbern der 68-er tanzen möchte«, gegen das Verschwinden der Erinnerung. Das Atelier des Künstlers und seine Bilder, die das Publikum aber nicht zu sehen bekommt, bilden die Bühne. »Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen«, sagt der Maler, dessen erste Werke von einem russischen Rüstungsunternehmen gekauft werden.
Berührend wird es, wenn Hubertus Hartmann wiederholt seine Kinder anbettelt, nach Hause zu dürfen, »wo es warm ist«, und sie nach dem Fortschritt in der Geschichte fragt. »Was habt ihr Neues erfunden?« Intensiv wird es auch, wenn sie ihre Nöte mit ihm, dem Vater, vorführen. Hartmann steht wunderbar ungelenk und erschöpft vor ihnen, die Kopfhörer auf den Ohren.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 24. Februar 2020

 

Atmosphärisch dicht erzählt dieser Abend in vielen nostalgischen und durchaus humorvollen Szenen aus dem Leben des Malers. Regisseur Frank Behnke erzählt die schnellen Dialoge und Szenenwechsel von MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN souverän und schnörkellos. So kommt der Text bei der Uraufführung voll zur Geltung. […] Eine gelungene Uraufführung eines gelungenen Stückes, besonders anschlussfähig an aktuelle Geschehen ist die Aufarbeitung der Jugend. So erinnert das Stück eindringlich daran, dass nach dem Naziregime keine Stunde Null herrschte.

Christoph Ohrem, WDR 5 Scala, 24. Februar 2020

Presse

Frank Behnke baut mit MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN weiter an seiner konsequent auf die Beleuchtung der bundesrepublikanischen Geschichte ausgerichtete Spielzeit. Martin Heckmanns hat für ihn einen weiteren imponierenden Teil hinzufügt. Behnke und sein Team setzen die Vorlage intensiv um. Einen sehr großen Anteil daran hat das Bühnenbild Peter Sciors: Viele Leinwände bestücken das Atelier Michaels. Das ist der Ort, an dem er arbeitete und viel von seiner Seele preisgab. Doch die Leinwände sind weiß. Scior schafft so ideale Projektionsflächen für die Familienauseinandersetzung. Denn Michael kann nicht mehr arbeiten. Er hat vergessen, wie das geht, hat vergessen, was er sagen möchte. Und genau deshalb ist das genau der richtige Ort für seine Kinder. Die wollen Geschichte erzählen und Fragen aufwerfen. […]
Zusammengehalten wird diese erfolgreiche Uraufführung vom ausgeklügelten Konzept der Musikauswahl Leonardo Mockridges, die immer wieder Akzente setzt und die Handlung durch Zäsuren gliedert - ein absoluter Glücksgriff.
Das Premierenpublikum feiert alle Beteiligten - besonders den Autor - mit stehenden Ovationen. Frank Behnke kann in dieser Spielzeit erneut punkten.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 21. Februar 2020

 

Münsters Theater hat das neue Stück des Dramatikers Martin Heckmanns in Auftrag gegeben und mit großem Erfolg uraufgeführt. [...]
Regisseur Frank Behnke hat gemeinsam mit Peter Scior (Bühne) und Ilka Meier (Kostüme) eine spannende Lösung für diese dramatische Konstellation gefunden: Die weiße Kleidung des Vaters korrespondiert mit der Hintergrundfläche und den auf Keilrahmen gespannten, aber nur von der hellen Rückseite zu sehenden Leinwänden - Assoziationsfläche, Leere und Basis für die titelgebenden Schattenspiele zugleich. [...]
Im Strudel der Ereignisse, den Frank Behnkes Inszenierungstempo entfacht, ragen die Schauspieler Daniel Fries und Lea Ostrovskiy heraus, weil er als Sohn in der gespielten Vaterrolle und sie als Enkelin mit skurrilen Dialogen die effektvollsten Szenen haben.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 24. Februar 2020

 

Die Uraufführung von MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN im Theater Münster wurde mit stehenden Ovationen bejubelt. [...]
Das von Martin Heckmanns geschriebene und von Frank Behnke inszenierte Stück richtet sich in Zeiten, in denen führende AfD-ler wie Andreas Kalbitz »auf den Gräbern der 68-er tanzen möchte«, gegen das Verschwinden der Erinnerung. Das Atelier des Künstlers und seine Bilder, die das Publikum aber nicht zu sehen bekommt, bilden die Bühne. »Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen«, sagt der Maler, dessen erste Werke von einem russischen Rüstungsunternehmen gekauft werden.
Berührend wird es, wenn Hubertus Hartmann wiederholt seine Kinder anbettelt, nach Hause zu dürfen, »wo es warm ist«, und sie nach dem Fortschritt in der Geschichte fragt. »Was habt ihr Neues erfunden?« Intensiv wird es auch, wenn sie ihre Nöte mit ihm, dem Vater, vorführen. Hartmann steht wunderbar ungelenk und erschöpft vor ihnen, die Kopfhörer auf den Ohren.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 24. Februar 2020

 

Atmosphärisch dicht erzählt dieser Abend in vielen nostalgischen und durchaus humorvollen Szenen aus dem Leben des Malers. Regisseur Frank Behnke erzählt die schnellen Dialoge und Szenenwechsel von MEIN VATER UND SEINE SCHATTEN souverän und schnörkellos. So kommt der Text bei der Uraufführung voll zur Geltung. […] Eine gelungene Uraufführung eines gelungenen Stückes, besonders anschlussfähig an aktuelle Geschehen ist die Aufarbeitung der Jugend. So erinnert das Stück eindringlich daran, dass nach dem Naziregime keine Stunde Null herrschte.

Christoph Ohrem, WDR 5 Scala, 24. Februar 2020



Audio


WDR 5 Scala - Bühne, Sendung vom 24. Februar 2020, Autor: Christoph Ohrem

Video/Audio


Audio


WDR 5 Scala - Bühne, Sendung vom 24. Februar 2020, Autor: Christoph Ohrem
nach oben

Achtung Vorstellungsausfall!

Fr, 03. April 2020
19.30 Uhr · Kleines Haus

Weitere Termine

nach oben