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THEATERJUGENDORCHESTER: FOOTLOOSE

Bühnenfassung von Dean Pitchford und Walter Bobbie

Nach dem Originaldrehbuch von Dean Pitchford
Musik von Tom Snow, Songtexte von Dean Pitchford, Zusätzliche Musik von Eric Carmen, Sammy Hagar, Kenny Loggins und Jim Steinmann
ab 12 Jahren / ab 7. Klasse
Kooperation des Jungen Theaters Münster mit der Jugendkunstschule im Kreativ-Haus, der Westfälischen Schule für Musik und dem Sinfonieorchester Münster
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Anna-Lena Martiny, Lisa Loomann, Sebastian Averdiek — © Oliver Berg
    Anna-Lena Martiny, Lisa Loomann, Sebastian Averdiek
    © Oliver Berg
  • Lisa Loomann — © Oliver Berg
    Lisa Loomann
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Laura Raschke, Felicitas Sophie van Laak, Laura Kellmann — © Oliver Berg
    Laura Raschke, Felicitas Sophie van Laak, Laura Kellmann
    © Oliver Berg
  • Sebastian Averdiek, Janet Schmeken, Marlon Hangmann, Laura Magdalena Goblirsch — © Oliver Berg
    Sebastian Averdiek, Janet Schmeken, Marlon Hangmann, Laura Magdalena Goblirsch
    © Oliver Berg
  • Justus Rotermund, Maria Douneva — © Oliver Berg
    Justus Rotermund, Maria Douneva
    © Oliver Berg
  • Bastian Worrmann, Lea Knüvener, Lisa Loomann, Stella Hanke, Anna-Lena Martiny — © Oliver Berg
    Bastian Worrmann, Lea Knüvener, Lisa Loomann, Stella Hanke, Anna-Lena Martiny
    © Oliver Berg
  • Anna-Lena Martiny, Stella Hanke, Lisa Loomann — © Oliver Berg
    Anna-Lena Martiny, Stella Hanke, Lisa Loomann
    © Oliver Berg
  • Band — © Oliver Berg
    Band
    © Oliver Berg
  • Til Ormeloh, Raja Sophie Lücke, Eva-Lina Neu, Bastian Worrmann, Philipp Elsner, Marie Luise Reuther — © Oliver Berg
    Til Ormeloh, Raja Sophie Lücke, Eva-Lina Neu, Bastian Worrmann, Philipp Elsner, Marie Luise Reuther
    © Oliver Berg
  • Jan Niklas Niehaus, Janet Schmeken — © Oliver Berg
    Jan Niklas Niehaus, Janet Schmeken
    © Oliver Berg
Premiere
Sa, 26. April 2014
19.30 · Kleines Haus · Preise E

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Kick off the sunday shoes! Als der junge Ren mit seiner Mutter umzieht, landet er mitten im spießigen Kleinstadtdschungel mit Bibelkreis, Nachbarschaftskontrolle und Tanzverbot. Ren versucht sein Leben trotzdem zu genießen und eckt schnell bei den Erwachsenen und einigen Gleichaltrigen an. Als er sich in die Tochter des einflussreichen Reverends verliebt und sie zum Tanzen verleitet, eskaliert der Konflikt. Ren versucht dennoch gegen alle Widerstände die Bewohner seiner neuen Heimatstadt für sich zu gewinnen und einen Abschlusstanz für seine Schulklasse zu organisieren. Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von 1984, dessen oscarnominierte Songs treibende Kraft der Geschichte sind.

Auch 2013/14 bietet das TheaterJugendOrchester (TJO) jungen Musikerinnen und Musikern wieder die Chance, unter professionellen Bedingungen an der Erarbeitung einer Musiktheaterproduktion teilzunehmen. Zusätzlich binden wir tanzende, singende und schauspielernde junge Menschen ein, um mit dem TJO erstmalig ein Musical auf die Bühne zu bringen.

Aufführungsdauer ca. 170 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Hat das Kleine Haus jemals so klein gewirkt? Die Musical-Truppe vom Jungen Theater Münster spielte buchstäblich jeden Winkel des Raumes aus, marschierte singend durch die Reihen, spielte Basketball (Köpfe runter!), erklomm eine große Eisenbahnbrücke als Kulisse und saß bei den explosiven Tanznummern (Annette Taubmann) dem Publikum beinahe auf dem Schoß. Die Zuschauer waren hin und weg [...].

Am Samstag war nun die witzig-fetzige deutsche Fassung zu bestaunen, übrigens das erste Musical-Projekt, welches das Theaterjugendorchester (TJO) überhaupt gestemmt hat. Und was die Leistung der Band unter dem ungewohnt lässig gekleideten Thorsten Schmid-Kapfenburg angeht, kann man nur „Erste Sahne“ sagen. Die Darsteller zwischen 12 und 25 Jahren beeindruckten ebenso; in wenigen Monaten hatten sie unter Regie von Anne Verena Freybott und Jakob Seidl Bühnenreife erlangt. Und ungezähmte Spiellust sowieso.

Der junge Ren McCormack (Sebastian Averdiek) kommt aus dem großen Chicago in die Kleinstadt, wo die Jugend im Saft der Langeweile schmort. Filme wie „Schlachthof 5“ sind hier tabu. Okay, aber nicht mal ein Bierchen im Tanzschuppen? Nein. „Der Herr will uns versuchen!“ Das geht Pastorentochter Ariel (Vera Lorenz) schon lange auf den Keks. Kein Wunder, dass sie sich zunächst für den Ganoven Chuck begeistert. Aber die Lovestory mit dem sensiblen Ren ist programmiert, und der Beifall beim Brückengeländer-Kuss spricht für sich.

Für witzige Einlagen sorgen die freche Rusty (Lisa Loomann) und der Lulatsch Willard. Ein Bär von Muttersöhnchen – sein Song „Mama sagt“ lässt jeden grinsen. Die Musik von Tom Snow umschifft mit ihrem treibenden Beat meist Genre-übliche Süße. Und wenn Ren am Ende den Pastor erweicht hat, das Tanzverbot aufzuheben, wird die Hütte gerockt. Da schien die Truppe fast zu rufen: Gebt uns die große Bühne!

Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 28. April 2014



Die [150 Minuten] aber haben es in sich, im besten Sinn. Weil eine echt gute Story detailreich erzählt wird. Weil die typischen Mechanismen thematisiert werden, sobald ein „Fremder“ in eine geschlossene Gesellschaft „eindringt“. Und weil es eine schöne Liebesgeschichte gibt. Denn Ren verliebt sich ausgerechnet in Ariel, die Tochter von Reverend Moore. Da sind Konflikte programmiert – Substanz für spannendes Musiktheater, was man im Theater Münster denn auch von Anfang bis Ende zu sehen und zu hören bekommt.

Aber noch spannender ist die Umsetzung von „Footloose“. Hier bewegen sich Jugendliche auf der Bühne, die weitestgehend ihre allererste Theatererfahrung machen. Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren, die am Premierenabend eine unglaubliche Energie entfalten, wahnsinnig motiviert sind, alles geben – und dies mit enormer Überzeugungskraft. Anne Verena Freybott und Jakob Seidl als Regieteam arbeiten mit sparsamen, aber wirkungsvollen Mitteln (Bühne: Kerstin Bayer, Kostüme: Harald Sassen), Annette Taubmann entwickelt virtuos eine Choreografie, die problemlos mit dem relativ engen Raum im Kleinen Haus des Theaters Münsters umgeht. Dabei sind zeitweise mehr als fünfzig Akteure zu arrangieren! [...]

Das Ergebnis: eine absolut professionelle Leistung. Und so manche Stimme ließ aufhorchen. An erster Stelle Sebastian Averdiek als Ren McCormack, aber auch Vera Lorenz als Reverend Moores Tochter Ariel. Beide liefern mit ihrer einfühlsamen Liebeserklärung im zweiten Teil von „Footloose“ einen der schönsten Momente in dieser Inszenierung. Maria Douneva als Ariels Mutter, auch Anna-Lena Martiny, Stella Hanke, Lisa Loomann als Freundinnen und Klassenkameradinnen singen mit perfektem Musical-Feeling, wie überhaupt der ganze große Chor aus mittleren und kleineren Rollen. Ganz zu schweigen von der TheaterJugendBand unter Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg: deren Sound groovt und verströmt voll und ganz das Flair der 1980er-Jahre à la Saturday Night Fever!

Mal angenommen, an jedem bundesdeutschen Stadttheater liefe ein solches TJO-Projekt wie in Münster… dann bräuchte man sich über die Zukunft des Nachwuchses auf der Bühne, aber auch auf den Plätzen im Zuschauerraum nicht allzu große Sorgen zu machen. Denn ganz bestimmt werden etliche der „Footloose“-Aktiven mit dem Theater-Virus gehörig angesteckt worden sein.

Christoph Schulte im Walde, Neue Musikzeitung online, 28. April 2014

 

Jetzt erlebte das TJO mit dem Musical Footloose eine echte Reinkarnation. Was die Akteure auf und hinter der Bühne da auf die Beine gestellt haben, ist einfach nur fantastisch.

[...] Die Handlung und Tom Snows Musik atmet den Geist von Dirty Dancing und Saturday Night Fever. Umso spannender zu erleben, wie sich die jugendlichen Darsteller, die zur Entstehungszeit solcher Songs alle noch gar nicht geboren waren, mit Feuereifer in die Umsetzung werfen. Gut, dass es einige musikalische Zutaten wie Rap-Einlagen gibt, die ihnen da sicher näher liegen.

Aber nicht nur der Feuereifer ist hervorzuheben, auch die stimmliche wie tänzerische Präzision, die kleine wie große auf der Bühne Agierende an den Tag legen. Das Regieteam (Anne Verena Freybott und Jakob Seidl) erzählt die Geschichte ganz gradlinig und erfrischend temporeich. Und Choreografin Annette Taubmann gelingt das Kunststück, trotz viel Personals und beengtem Raum im Kleinen Haus des Theaters Münster, vielfältige Tanzszenen zu kreieren, die einfach nur wunderbar anzusehen sind. Bei über fünfzig (!) Darstellern ist diese Leistung nicht hoch genug zu würdigen.

Max Wielenga verkörpert als Ren einen „Angry Young Man“ mit ganz viel Herz und überzeugt auch in den zarten Liebeszenen. Da steht ihm Vera Lorenz als Ariel in nichts nach. Musical ist aber immer und in erster Linie Teamwork. Und wie das geht, kann man hier erleben. Da wird aus der kleinsten Rolle alles herausgeholt und mit ganz viel Spaß umgesetzt. Und es dauert nicht lange, bis der Funke auf das Publikum überspringt, das begeistert mitgeht. Dazu trägt einen erheblichen Teil die TheaterJugendBand unter Thorsten Schmid-Kapfenburg bei, die es mal ordentlich krachen, aber auch die leisen Songs sanft durch den Raum schweben lässt.

Da haben alle Mitwirkende, ob auf oder hinter der Bühne, ganz fantastische Arbeit geleistet und zugleich klar gemacht: Das TJO kann sich auf sein 15jähriges Jubiläum im Jahr 2015 freuen.

In den aufbrausenden, tobenden Schlussapplaus, bei dem es niemanden auf den Sitzen hielt, mischt sich jedoch ein kleiner Wermutstropfen: Alle weiteren Vorstellungen sind nämlich bereits ausverkauft!

Ach ja: da fehlt noch ein dickes Lob für den tollen YouTube-Teaser.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 28. April 2014

Info

Kick off the sunday shoes! Als der junge Ren mit seiner Mutter umzieht, landet er mitten im spießigen Kleinstadtdschungel mit Bibelkreis, Nachbarschaftskontrolle und Tanzverbot. Ren versucht sein Leben trotzdem zu genießen und eckt schnell bei den Erwachsenen und einigen Gleichaltrigen an. Als er sich in die Tochter des einflussreichen Reverends verliebt und sie zum Tanzen verleitet, eskaliert der Konflikt. Ren versucht dennoch gegen alle Widerstände die Bewohner seiner neuen Heimatstadt für sich zu gewinnen und einen Abschlusstanz für seine Schulklasse zu organisieren. Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von 1984, dessen oscarnominierte Songs treibende Kraft der Geschichte sind.

Auch 2013/14 bietet das TheaterJugendOrchester (TJO) jungen Musikerinnen und Musikern wieder die Chance, unter professionellen Bedingungen an der Erarbeitung einer Musiktheaterproduktion teilzunehmen. Zusätzlich binden wir tanzende, singende und schauspielernde junge Menschen ein, um mit dem TJO erstmalig ein Musical auf die Bühne zu bringen.

Aufführungsdauer ca. 170 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Hat das Kleine Haus jemals so klein gewirkt? Die Musical-Truppe vom Jungen Theater Münster spielte buchstäblich jeden Winkel des Raumes aus, marschierte singend durch die Reihen, spielte Basketball (Köpfe runter!), erklomm eine große Eisenbahnbrücke als Kulisse und saß bei den explosiven Tanznummern (Annette Taubmann) dem Publikum beinahe auf dem Schoß. Die Zuschauer waren hin und weg [...].

Am Samstag war nun die witzig-fetzige deutsche Fassung zu bestaunen, übrigens das erste Musical-Projekt, welches das Theaterjugendorchester (TJO) überhaupt gestemmt hat. Und was die Leistung der Band unter dem ungewohnt lässig gekleideten Thorsten Schmid-Kapfenburg angeht, kann man nur „Erste Sahne“ sagen. Die Darsteller zwischen 12 und 25 Jahren beeindruckten ebenso; in wenigen Monaten hatten sie unter Regie von Anne Verena Freybott und Jakob Seidl Bühnenreife erlangt. Und ungezähmte Spiellust sowieso.

Der junge Ren McCormack (Sebastian Averdiek) kommt aus dem großen Chicago in die Kleinstadt, wo die Jugend im Saft der Langeweile schmort. Filme wie „Schlachthof 5“ sind hier tabu. Okay, aber nicht mal ein Bierchen im Tanzschuppen? Nein. „Der Herr will uns versuchen!“ Das geht Pastorentochter Ariel (Vera Lorenz) schon lange auf den Keks. Kein Wunder, dass sie sich zunächst für den Ganoven Chuck begeistert. Aber die Lovestory mit dem sensiblen Ren ist programmiert, und der Beifall beim Brückengeländer-Kuss spricht für sich.

Für witzige Einlagen sorgen die freche Rusty (Lisa Loomann) und der Lulatsch Willard. Ein Bär von Muttersöhnchen – sein Song „Mama sagt“ lässt jeden grinsen. Die Musik von Tom Snow umschifft mit ihrem treibenden Beat meist Genre-übliche Süße. Und wenn Ren am Ende den Pastor erweicht hat, das Tanzverbot aufzuheben, wird die Hütte gerockt. Da schien die Truppe fast zu rufen: Gebt uns die große Bühne!

Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 28. April 2014



Die [150 Minuten] aber haben es in sich, im besten Sinn. Weil eine echt gute Story detailreich erzählt wird. Weil die typischen Mechanismen thematisiert werden, sobald ein „Fremder“ in eine geschlossene Gesellschaft „eindringt“. Und weil es eine schöne Liebesgeschichte gibt. Denn Ren verliebt sich ausgerechnet in Ariel, die Tochter von Reverend Moore. Da sind Konflikte programmiert – Substanz für spannendes Musiktheater, was man im Theater Münster denn auch von Anfang bis Ende zu sehen und zu hören bekommt.

Aber noch spannender ist die Umsetzung von „Footloose“. Hier bewegen sich Jugendliche auf der Bühne, die weitestgehend ihre allererste Theatererfahrung machen. Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren, die am Premierenabend eine unglaubliche Energie entfalten, wahnsinnig motiviert sind, alles geben – und dies mit enormer Überzeugungskraft. Anne Verena Freybott und Jakob Seidl als Regieteam arbeiten mit sparsamen, aber wirkungsvollen Mitteln (Bühne: Kerstin Bayer, Kostüme: Harald Sassen), Annette Taubmann entwickelt virtuos eine Choreografie, die problemlos mit dem relativ engen Raum im Kleinen Haus des Theaters Münsters umgeht. Dabei sind zeitweise mehr als fünfzig Akteure zu arrangieren! [...]

Das Ergebnis: eine absolut professionelle Leistung. Und so manche Stimme ließ aufhorchen. An erster Stelle Sebastian Averdiek als Ren McCormack, aber auch Vera Lorenz als Reverend Moores Tochter Ariel. Beide liefern mit ihrer einfühlsamen Liebeserklärung im zweiten Teil von „Footloose“ einen der schönsten Momente in dieser Inszenierung. Maria Douneva als Ariels Mutter, auch Anna-Lena Martiny, Stella Hanke, Lisa Loomann als Freundinnen und Klassenkameradinnen singen mit perfektem Musical-Feeling, wie überhaupt der ganze große Chor aus mittleren und kleineren Rollen. Ganz zu schweigen von der TheaterJugendBand unter Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg: deren Sound groovt und verströmt voll und ganz das Flair der 1980er-Jahre à la Saturday Night Fever!

Mal angenommen, an jedem bundesdeutschen Stadttheater liefe ein solches TJO-Projekt wie in Münster… dann bräuchte man sich über die Zukunft des Nachwuchses auf der Bühne, aber auch auf den Plätzen im Zuschauerraum nicht allzu große Sorgen zu machen. Denn ganz bestimmt werden etliche der „Footloose“-Aktiven mit dem Theater-Virus gehörig angesteckt worden sein.

Christoph Schulte im Walde, Neue Musikzeitung online, 28. April 2014

 

Jetzt erlebte das TJO mit dem Musical Footloose eine echte Reinkarnation. Was die Akteure auf und hinter der Bühne da auf die Beine gestellt haben, ist einfach nur fantastisch.

[...] Die Handlung und Tom Snows Musik atmet den Geist von Dirty Dancing und Saturday Night Fever. Umso spannender zu erleben, wie sich die jugendlichen Darsteller, die zur Entstehungszeit solcher Songs alle noch gar nicht geboren waren, mit Feuereifer in die Umsetzung werfen. Gut, dass es einige musikalische Zutaten wie Rap-Einlagen gibt, die ihnen da sicher näher liegen.

Aber nicht nur der Feuereifer ist hervorzuheben, auch die stimmliche wie tänzerische Präzision, die kleine wie große auf der Bühne Agierende an den Tag legen. Das Regieteam (Anne Verena Freybott und Jakob Seidl) erzählt die Geschichte ganz gradlinig und erfrischend temporeich. Und Choreografin Annette Taubmann gelingt das Kunststück, trotz viel Personals und beengtem Raum im Kleinen Haus des Theaters Münster, vielfältige Tanzszenen zu kreieren, die einfach nur wunderbar anzusehen sind. Bei über fünfzig (!) Darstellern ist diese Leistung nicht hoch genug zu würdigen.

Max Wielenga verkörpert als Ren einen „Angry Young Man“ mit ganz viel Herz und überzeugt auch in den zarten Liebeszenen. Da steht ihm Vera Lorenz als Ariel in nichts nach. Musical ist aber immer und in erster Linie Teamwork. Und wie das geht, kann man hier erleben. Da wird aus der kleinsten Rolle alles herausgeholt und mit ganz viel Spaß umgesetzt. Und es dauert nicht lange, bis der Funke auf das Publikum überspringt, das begeistert mitgeht. Dazu trägt einen erheblichen Teil die TheaterJugendBand unter Thorsten Schmid-Kapfenburg bei, die es mal ordentlich krachen, aber auch die leisen Songs sanft durch den Raum schweben lässt.

Da haben alle Mitwirkende, ob auf oder hinter der Bühne, ganz fantastische Arbeit geleistet und zugleich klar gemacht: Das TJO kann sich auf sein 15jähriges Jubiläum im Jahr 2015 freuen.

In den aufbrausenden, tobenden Schlussapplaus, bei dem es niemanden auf den Sitzen hielt, mischt sich jedoch ein kleiner Wermutstropfen: Alle weiteren Vorstellungen sind nämlich bereits ausverkauft!

Ach ja: da fehlt noch ein dickes Lob für den tollen YouTube-Teaser.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 28. April 2014

Leitung

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung Anne Verena Freybott / Jakob Seidl

Choreografie Annette Taubmann

Gesangscoach Miriam Köpke

Bandcoach Jürgen Knautz

Bühne Kerstin Bayer

Kostüme Harald Sassen


Besetzung

TheaterJugendOrchester

Mit
Sebastian Averdiek, Lina Bahne, Maartje Boeckestein, Pauline Brunstering, Vanessa David, Sarah Dittmar, Maria Douneva, Philipp Elsner, Simone Freydank, Laura Magdalena Goblirsch, Ella Greensphon, Meike Grüter, Marlon Hangmann, Stella Hanke, Rebecca Holling, Camilla Karnau, Laura Kellmann, Lea Knüvener, Sarah Krahe, Nadine Kramer, Anna Krasemann, Felicitas Sophie van Laak, Katharina Lehmann, Lucy Liem, Lisa Loomann, Vera Lorenz, Raja Sophie Lücke, Anna-Lena Martiny, Sara Mörchen, Marie Münzer, Eva-Lina Neu, Jan Niklas Niehaus, Til Ormeloh, Johanne Pfeiffer, Laura Raschke, Marie-Luise Reuther, Justus Rotermund, Emily Salzig, Lea Schings, Janet Schmeken, Regine Schneider, Jule Schurek, Oliver Schwentke, Johanna Stählker, Jan-Hendrik Terheyden, Jan-Hendrik Timmer, Clea Tolle, Sainab Totonji, Liane Tummel, Max Wielenga, Nele Witte, Bastian Worrmann

Es spielt die Theaterjugendband

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung Anne Verena Freybott / Jakob Seidl

Choreografie Annette Taubmann

Gesangscoach Miriam Köpke

Bandcoach Jürgen Knautz

Bühne Kerstin Bayer

Kostüme Harald Sassen


Besetzung

TheaterJugendOrchester


Mit
Sebastian Averdiek, Lina Bahne, Maartje Boeckestein, Pauline Brunstering, Vanessa David, Sarah Dittmar, Maria Douneva, Philipp Elsner, Simone Freydank, Laura Magdalena Goblirsch, Ella Greensphon, Meike Grüter, Marlon Hangmann, Stella Hanke, Rebecca Holling, Camilla Karnau, Laura Kellmann, Lea Knüvener, Sarah Krahe, Nadine Kramer, Anna Krasemann, Felicitas Sophie van Laak, Katharina Lehmann, Lucy Liem, Lisa Loomann, Vera Lorenz, Raja Sophie Lücke, Anna-Lena Martiny, Sara Mörchen, Marie Münzer, Eva-Lina Neu, Jan Niklas Niehaus, Til Ormeloh, Johanne Pfeiffer, Laura Raschke, Marie-Luise Reuther, Justus Rotermund, Emily Salzig, Lea Schings, Janet Schmeken, Regine Schneider, Jule Schurek, Oliver Schwentke, Johanna Stählker, Jan-Hendrik Terheyden, Jan-Hendrik Timmer, Clea Tolle, Sainab Totonji, Liane Tummel, Max Wielenga, Nele Witte, Bastian Worrmann

Es spielt die Theaterjugendband


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Premiere
Sa, 26. April 2014
19.30 Uhr · Kleines Haus · Preise E

Leider keine weiteren Termine geplant.

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