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SZENISCHE LESUNG - DAS BIEDERMEIER-PHANTASMA

Drei Klassenkämpfe mit Franziska Linkerhand

Sa, 09. November 2019
19.00

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Das Theater Münster und das Center for Literature erkunden einen der größten Romantexte der DDR-Literatur: Franziska Linkerhand. Die Schriftstellerin Brigitte Reimann schrieb diesen Roman, während sie bereits todkrank war. Sie konnte ihn nicht mehr vollenden. Dennoch wurde er zum Epos einer Generation. Franziska Linkerhand, Architektin, aus großbürgerlicher Familie, spricht über die Hoffnungen und die harte Realität im real existierenden Sozialismus. Sie spricht präzise, sie spricht poetisch. Sie spricht mit dem Mann, den sie liebt, ja, der ganze Roman ist eine einzige Ansprache an ihn. Und er ist eine Ansprache an den Staat, für den Linkerhand arbeitet und den sie nicht versteht. Mit dem Schauspiel und dem Musiktheater setzt das Theater Münster den Text in verschiedene Räume im Rüschhaus. Wir wandern also durch den Roman, hören ihn (bzw. seine Vertonung), begegnen mehreren Franziska Linkerhands. Wir begegnen Zweifel und Depression, aber auch einer unbändigen Utopie, die sich in einem wild montierten, ungebändigten Text niederschlägt. Können wir uns von dieser Utopie der Franziska Linkerhand etwas abschauen für einen Weg raus aus dem literarischen und gesellschaftlichen Neo-Biedermeier?

Tickets erhalten Sie beim Center for Literature.

Info

Das Theater Münster und das Center for Literature erkunden einen der größten Romantexte der DDR-Literatur: Franziska Linkerhand. Die Schriftstellerin Brigitte Reimann schrieb diesen Roman, während sie bereits todkrank war. Sie konnte ihn nicht mehr vollenden. Dennoch wurde er zum Epos einer Generation. Franziska Linkerhand, Architektin, aus großbürgerlicher Familie, spricht über die Hoffnungen und die harte Realität im real existierenden Sozialismus. Sie spricht präzise, sie spricht poetisch. Sie spricht mit dem Mann, den sie liebt, ja, der ganze Roman ist eine einzige Ansprache an ihn. Und er ist eine Ansprache an den Staat, für den Linkerhand arbeitet und den sie nicht versteht. Mit dem Schauspiel und dem Musiktheater setzt das Theater Münster den Text in verschiedene Räume im Rüschhaus. Wir wandern also durch den Roman, hören ihn (bzw. seine Vertonung), begegnen mehreren Franziska Linkerhands. Wir begegnen Zweifel und Depression, aber auch einer unbändigen Utopie, die sich in einem wild montierten, ungebändigten Text niederschlägt. Können wir uns von dieser Utopie der Franziska Linkerhand etwas abschauen für einen Weg raus aus dem literarischen und gesellschaftlichen Neo-Biedermeier?

Tickets erhalten Sie beim Center for Literature.

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Sa, 09. November 2019
19.00 Uhr

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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