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Oktober 2013

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NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST

von Janne Teller

ab 14 Jahren
  • Lilly Gropper, Maike Jüttendonk, Florian Steffens, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Lilly Gropper, Maike Jüttendonk, Florian Steffens, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Maximilian Scheidt, Florian Steffens, Maike Jüttendonk, Manuel Herwig, Lilly Gropper — © Jochen Quast
    Maximilian Scheidt, Florian Steffens, Maike Jüttendonk, Manuel Herwig, Lilly Gropper
    © Jochen Quast
  • Lilly Gropper, Janna Lena Koch, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt — © Jochen Quast
    Lilly Gropper, Janna Lena Koch, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt
    © Jochen Quast
  • Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Maike Jüttendonk, Florian Steffens — © Jochen Quast
    Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Maike Jüttendonk, Florian Steffens
    © Jochen Quast
  • Florian Steffens, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt — © Jochen Quast
    Florian Steffens, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt
    © Jochen Quast
  • Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Maike Jüttendonk, Florian Steffens, Lilly Gropper, Manuel Herwig — © Jochen Quast
    Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Maike Jüttendonk, Florian Steffens, Lilly Gropper, Manuel Herwig
    © Jochen Quast
  • Manuel Herwig, Maike Jüttendonk, Lilly Gropper, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Florian Steffens — © Jochen Quast
    Manuel Herwig, Maike Jüttendonk, Lilly Gropper, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Florian Steffens
    © Jochen Quast
  • Florian Steffens — © Jochen Quast
    Florian Steffens
    © Jochen Quast
  • Janna Lena Koch — © Jochen Quast
    Janna Lena Koch
    © Jochen Quast
  • Florian Steffens, Janna Lena Koch, Lilly Gropper, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Maike Jüttendonk — © Jochen Quast
    Florian Steffens, Janna Lena Koch, Lilly Gropper, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Maike Jüttendonk
    © Jochen Quast
  • Janna Lena Koch — © Jochen Quast
    Janna Lena Koch
    © Jochen Quast
  • Maximilian Scheidt — © Jochen Quast
    Maximilian Scheidt
    © Jochen Quast
Fr, 11. Oktober 2013
19.30 · Kleines Haus · Preise E

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Kein Spiel mehr: Jugendliche im erbitterten Kampf um den Sinn ihres Lebens | Am ersten Tag nach den Sommerferien verkündet Pierre Anthon seine Erkenntnis: Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun. Er zieht sich auf einen Pflaumenbaum zurück und befeuert seine Schulkameraden von da an abwechselnd mit reifen Pflaumen und Behauptungen über die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Die anderen Kinder sind sich schnell einig, dass sie Pierre Anthons unerträglichen Provokationen etwas entgegensetzen müssen und hecken einen Plan aus, den sie zunehmend fanatisch verfolgen: Sie häufen einen Berg der Bedeutung an, auf den alle Dinge kommen, die den Jugendlichen etwas wert sind. Während es anfänglich noch materielle Güter wie Schuhe oder seltene Comic-Hefte sind, führen Sensations- und Rachegelüste schnell dazu, nach immer schmerzvolleren Opfern zu verlangen.

Nach der Veröffentlichung von Nichts in Skandinavien stieß der Roman aufgrund seiner provokanten und existenziellen Fragestellung zunächst auf Widerstand. Das dänische Schulamt untersagte sogar, dass das Buch im Unterricht durchgenommen wurde. 2001 wurde Nichts mit dem Dänischen Kinderbuchpreis ausgezeichnet. Mittlerweile ist der Roman ein internationaler Bestseller und wurde für seine mutige und packende Suche nach dem Sinn des Lebens vielfach prämiert.

Spieldauer ca. 80 Minuten, keine Pause

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 5.2 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Janne Tellers Roman »Nichts. Was im Leben wichtig ist«, den das Junge Theater Münster jetzt in der Fassung von Andreas Erdmann auf die Bühne des Kleinen Hauses brachte, ist harte Kost. Nicht nur wegen der Brutalität, die sich unausweichlich Bahn bricht, sondern auch, weil es am Ende keine Antwort gibt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens muss sich das (junge) Publikum selbst beantworten. [...]
Regisseur Johannes Schmid lässt das Publikum von allen vier Seiten teilhaben, indem er Marie Holzers Bühne – einen mächtigen, grauen Baumstamm – in der Mitte platziert. Szenisch arbeitet er längst nicht alles auf, sondern deutet, unterstützt von Kai Niggemanns Soundcollage, mitunter nur an, ohne dadurch an Dramatik zu verlieren. Dabei sorgt er mit seinem großartigen Ensemble neben vielen beklemmenden Momenten auch für manch groteske, komische Szene.
Scheinbar mühelos verkörpern sechs Darsteller an die 20 Figuren, allen voran Maike Jüttendonk, die mal als naive Gerda, mal als unerbittliche Sophie hasserfüllt auf der Bühne steht. Fantastisch ist auch Florian Steffens, wenn er mit weiblicher Attitude den schwulen Werner mimt oder als Jan-Johan winselnd vor Angst auf dem Boden liegt. Nicht zu vergessen Lilly Gropper, die als einfühlsame Erzählerin im Nachhinein alles noch einmal durchlebt – ein starkes Stück, nicht nur für Jugendliche.
Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 3. Juni 2013

Mit »Nichts. Was im Leben wichtig ist« brachte das Junge Theater Münster am Samstag einen regelrechten Psychothriller auf die Bühne des Kleinen Hauses.
Eine Gruppe Siebtklässler begibt sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und hinterlässt im Rausch von Macht und Rache ein Schlachtfeld der Zerstörung. Das ist harter Tobak. [...]
Das sechsköpfige Ensemble am Theater Münster unter Regie von Johannes Schmid steht den bekannten Genre-Vorbildern wie »Die Welle« oder »Der Herr der Fliegen« an Intensität in nichts nach. Auf der nach allen Seiten offenen Bühne (Marie Holzer) agieren sie eingekesselt vom Publikum. Dabei schlüpfen die Darsteller gleich in einen ganzen Sack voll Rollen. Einzig Lilly Gropper als Erzählerin Agnes bleibt in ihrer Figur, zerrissen zwischen voyeuristischer Gier und unterschwelligem Zweifel.
Manuel Herwig gibt einen soliden Pierre Anthon, der mit unaufgeregter Überzeugung seine Thesen vertritt. Ganz anders agiert er als frommer Kai, dessen religiöse Moralvorstellungen unter den Rädern des Gruppenzwangs regelrecht zertrümmert werden. Vielseitig präsentiert sich Janna Lena Koch. Sie ist gleich in vier Rollen zu sehen.
Auch Florian Steffens beweist in vier verschiedenen Figuren ein hohes Maß an Wandlungsfähigkeit. Ob als tuntig-pfiffige Dame Werner, als verpeilter Dennis oder als unerbittlicher blonder Hans – in jeder Rolle überzeugt er. Auffallend agiert Maike Jüttendonk in der Partie der Sofie. Während es fast komisch wirkt, wie sie als Gerda noch eben um das Leben ihres Hamster-Opfers buhlte, wandelt sie sich nach dem unfreiwilligen Verlust ihrer Unschuld zum brutalen Racheengel. Maximilian Scheidt berührt vor allem als Hussein, der nach der Gabe seines Gebetsteppichs zum Opfer häuslicher Gewalt wird.
Kai Niggemann produziert elektronische Live-Musik und Kontrabassklänge. Das wirkt oft beinahe filmisch. So zum Beispiel, wenn er mit treibenden Rhythmen die Steinwürfe auf Pierre Anthon unterstützt. Das Stück greift wichtige Themen auf, vor allem die Frage nach der Entstehung von Gewalt.
Edda Klepp, Münstersche Zeitung, 3. Juni 2013

Info

Kein Spiel mehr: Jugendliche im erbitterten Kampf um den Sinn ihres Lebens | Am ersten Tag nach den Sommerferien verkündet Pierre Anthon seine Erkenntnis: Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun. Er zieht sich auf einen Pflaumenbaum zurück und befeuert seine Schulkameraden von da an abwechselnd mit reifen Pflaumen und Behauptungen über die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Die anderen Kinder sind sich schnell einig, dass sie Pierre Anthons unerträglichen Provokationen etwas entgegensetzen müssen und hecken einen Plan aus, den sie zunehmend fanatisch verfolgen: Sie häufen einen Berg der Bedeutung an, auf den alle Dinge kommen, die den Jugendlichen etwas wert sind. Während es anfänglich noch materielle Güter wie Schuhe oder seltene Comic-Hefte sind, führen Sensations- und Rachegelüste schnell dazu, nach immer schmerzvolleren Opfern zu verlangen.

Nach der Veröffentlichung von Nichts in Skandinavien stieß der Roman aufgrund seiner provokanten und existenziellen Fragestellung zunächst auf Widerstand. Das dänische Schulamt untersagte sogar, dass das Buch im Unterricht durchgenommen wurde. 2001 wurde Nichts mit dem Dänischen Kinderbuchpreis ausgezeichnet. Mittlerweile ist der Roman ein internationaler Bestseller und wurde für seine mutige und packende Suche nach dem Sinn des Lebens vielfach prämiert.

Spieldauer ca. 80 Minuten, keine Pause

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 5.2 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Janne Tellers Roman »Nichts. Was im Leben wichtig ist«, den das Junge Theater Münster jetzt in der Fassung von Andreas Erdmann auf die Bühne des Kleinen Hauses brachte, ist harte Kost. Nicht nur wegen der Brutalität, die sich unausweichlich Bahn bricht, sondern auch, weil es am Ende keine Antwort gibt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens muss sich das (junge) Publikum selbst beantworten. [...]
Regisseur Johannes Schmid lässt das Publikum von allen vier Seiten teilhaben, indem er Marie Holzers Bühne – einen mächtigen, grauen Baumstamm – in der Mitte platziert. Szenisch arbeitet er längst nicht alles auf, sondern deutet, unterstützt von Kai Niggemanns Soundcollage, mitunter nur an, ohne dadurch an Dramatik zu verlieren. Dabei sorgt er mit seinem großartigen Ensemble neben vielen beklemmenden Momenten auch für manch groteske, komische Szene.
Scheinbar mühelos verkörpern sechs Darsteller an die 20 Figuren, allen voran Maike Jüttendonk, die mal als naive Gerda, mal als unerbittliche Sophie hasserfüllt auf der Bühne steht. Fantastisch ist auch Florian Steffens, wenn er mit weiblicher Attitude den schwulen Werner mimt oder als Jan-Johan winselnd vor Angst auf dem Boden liegt. Nicht zu vergessen Lilly Gropper, die als einfühlsame Erzählerin im Nachhinein alles noch einmal durchlebt – ein starkes Stück, nicht nur für Jugendliche.
Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 3. Juni 2013

Mit »Nichts. Was im Leben wichtig ist« brachte das Junge Theater Münster am Samstag einen regelrechten Psychothriller auf die Bühne des Kleinen Hauses.
Eine Gruppe Siebtklässler begibt sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und hinterlässt im Rausch von Macht und Rache ein Schlachtfeld der Zerstörung. Das ist harter Tobak. [...]
Das sechsköpfige Ensemble am Theater Münster unter Regie von Johannes Schmid steht den bekannten Genre-Vorbildern wie »Die Welle« oder »Der Herr der Fliegen« an Intensität in nichts nach. Auf der nach allen Seiten offenen Bühne (Marie Holzer) agieren sie eingekesselt vom Publikum. Dabei schlüpfen die Darsteller gleich in einen ganzen Sack voll Rollen. Einzig Lilly Gropper als Erzählerin Agnes bleibt in ihrer Figur, zerrissen zwischen voyeuristischer Gier und unterschwelligem Zweifel.
Manuel Herwig gibt einen soliden Pierre Anthon, der mit unaufgeregter Überzeugung seine Thesen vertritt. Ganz anders agiert er als frommer Kai, dessen religiöse Moralvorstellungen unter den Rädern des Gruppenzwangs regelrecht zertrümmert werden. Vielseitig präsentiert sich Janna Lena Koch. Sie ist gleich in vier Rollen zu sehen.
Auch Florian Steffens beweist in vier verschiedenen Figuren ein hohes Maß an Wandlungsfähigkeit. Ob als tuntig-pfiffige Dame Werner, als verpeilter Dennis oder als unerbittlicher blonder Hans – in jeder Rolle überzeugt er. Auffallend agiert Maike Jüttendonk in der Partie der Sofie. Während es fast komisch wirkt, wie sie als Gerda noch eben um das Leben ihres Hamster-Opfers buhlte, wandelt sie sich nach dem unfreiwilligen Verlust ihrer Unschuld zum brutalen Racheengel. Maximilian Scheidt berührt vor allem als Hussein, der nach der Gabe seines Gebetsteppichs zum Opfer häuslicher Gewalt wird.
Kai Niggemann produziert elektronische Live-Musik und Kontrabassklänge. Das wirkt oft beinahe filmisch. So zum Beispiel, wenn er mit treibenden Rhythmen die Steinwürfe auf Pierre Anthon unterstützt. Das Stück greift wichtige Themen auf, vor allem die Frage nach der Entstehung von Gewalt.
Edda Klepp, Münstersche Zeitung, 3. Juni 2013

Leitung

Inszenierung Johannes Schmid

Bühne und Kostüme Marie Holzer

Musik Christian Heiß

Dramaturgie Anne Verena Freybott

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Mit Lilly Gropper

Manuel Herwig

Maike Jüttendonk

Janna Lena Koch

Maximilian Scheidt

Florian Steffens

Live-Musik Kai Niggemann

Besetzung

Leitung

Inszenierung Johannes Schmid

Bühne und Kostüme Marie Holzer

Musik Christian Heiß

Dramaturgie Anne Verena Freybott

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Mit Lilly Gropper

Manuel Herwig

Maike Jüttendonk

Janna Lena Koch

Maximilian Scheidt

Florian Steffens

Live-Musik Kai Niggemann



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Fr, 11. Oktober 2013
19.30 Uhr · Kleines Haus · Preise E

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