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MOOS FRIE HUUS (CASH - UND EWIG RAUSCHEN DIE GELDER)

Farce von Michael Cooney

niederdeutsch von Arnold Preuß, westfälisch platt von Hannes Demming
Produktion der Niederdeutschen Bühne
  • Uschi Niehues, Stefan Waltering, Elisabeth Georges, Ulrich Tarner — © Oliver Berg
    Uschi Niehues, Stefan Waltering, Elisabeth Georges, Ulrich Tarner
    © Oliver Berg
  • Stefan Waltering, Hermann Fischer — © Oliver Berg
    Stefan Waltering, Hermann Fischer
    © Oliver Berg
  • Uschi Niehues, Bernd Bäumer — © Oliver Berg
    Uschi Niehues, Bernd Bäumer
    © Oliver Berg
  • Uschi Niehues, Bernd Artmann — © Oliver Berg
    Uschi Niehues, Bernd Artmann
    © Oliver Berg
  • Elisabeth Georges — © Oliver Berg
    Elisabeth Georges
    © Oliver Berg
  • Stefan Waltering, Ulrich Tarner, Hannes Demming — © Oliver Berg
    Stefan Waltering, Ulrich Tarner, Hannes Demming
    © Oliver Berg
  • Stefan Waltering, Marianne Löcken, Hermann Fischer, Ulrich Tarner — © Oliver Berg
    Stefan Waltering, Marianne Löcken, Hermann Fischer, Ulrich Tarner
    © Oliver Berg
  • Hannes Demming, Bernd Bäumer — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Bernd Bäumer
    © Oliver Berg
  • Marianne Löcken, Ulrich Tarner, Hannes Demming, Bernd Artmann — © Oliver Berg
    Marianne Löcken, Ulrich Tarner, Hannes Demming, Bernd Artmann
    © Oliver Berg
  • Hermann Fischer, Stefan Waltering, Hannes Demming — © Oliver Berg
    Hermann Fischer, Stefan Waltering, Hannes Demming
    © Oliver Berg
  • Elisabeth Georges, Stefan Waltering — © Oliver Berg
    Elisabeth Georges, Stefan Waltering
    © Oliver Berg
  • Stefan Waltering, Sophia Demming, Hermann Fischer — © Oliver Berg
    Stefan Waltering, Sophia Demming, Hermann Fischer
    © Oliver Berg

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Erich Schwarz bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu sagen, dass er seit zwei Jahren arbeitslos ist. Er kompensiert seine finanziellen Einbußen durch erheblichen Einfallsreichtum, um an die Segnungen staatlicher Hilfsbereitschaft zu gelangen. Er bezieht Alters- und Invalidenrente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld, ohne irgendwelche Ansprüche zu haben. Dieses Moos frie Huus ergibt stolze 50.000 Euro im Jahr.

Als dann eines Tages Herr Janssen, Außenprüfer des Sozialamtes, vorbeischaut, »… Wi häbt dat graute Glück, in en Land to liäwen, wao et ene Verwaltung för alle sozialen Fraogen giff«, beginnt eine aberwitzige Verwechslungskomödie, in deren Verlauf Erich mit immer neuen Ausreden und Erfindungen versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, seine Ehefrau »…Ick häff ruutfunnen, dat du en Transvestiten büs!« nicht zu verlieren und Onkel Georg vor dem Beerdigungsunternehmer zu retten, »…Ick dach, wann wi dat söws maakt, spaart wi de Kosten för dat Begriäft.«

Die turbulente und temporeiche Farce von Michael Cooney nimmt immer neue und immer verrücktere Wendungen. Am Ende greift Frau Kuhlmann ein, die resolute Leiterin des Sozialamtes. Und mit der nun folgenden Entwicklung des Geschehens ist selbst Erich überfordert …

Aufführungsdauer ca. 150 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Eine solche Tapete haben die Zuschauer im Kleinen Haus des Theaters Münster wohl noch nicht gesehen. Meterhoch ragen Spielkarten in die Höhe, davor steht ein Sofa. Kerstin Bayer (Bühnenbild) hat die Szenerie des Stückes »Moos frie Huus« so ausgestattet, dass zwei Interpretationen denkbar sind: Hier steht ein Kartenhaus, das einstürzen wird. Wem freilich die Idee kommt, dass der Hausherr im übertragenen Sinne mit dem Sozialamt pokern will, liegt auch nicht falsch.

Das Stück des Briten Michael Cooney, von Hannes Demming treffsicher ins westfälische Platt übertragen, ist eine Farce allererster Güte. Die groteske Komödie mit Verwechslungsspielchen, Verkleidungen, Türenschlagen und Brüllern am laufenden Band nimmt ihren Lauf und massiert ausgiebig das Zwerchfell.

Während die Niederdeutsche Bühne in der Regel deftig den Konflikt zwischen Stadt und Land sowie Bürgern und Bauern thematisiert, hat Regisseur Hermann Fischer mit dem Stoff des britischen Autors einen Glücksgriff getan und setzt ihn temporeich um. Die Story ist klar, das Personenwirrwarr diffus, der Spaß enorm. Aus der Schar der Akteure ragt Stefan Waltering sprachgewandt als Sozialschmarotzer Erich Schwarz hervor, der die Vertreter des Sozialamts an der Nase herumführt. Sein kongenialer Gegenspieler ist Regisseur Hermann Fischer, der als korrekter Mann vom Amt dem Bezieher diverser Beihilfen auf den Zahn fühlt.

Johannes Loy, Westfälische Nachrichten, 2. Dezember 2013



Es wird ein Spießrutenlauf der Aus- und Amtsreden, die sich in Endlosschleifen rasender Verwechslungen und Missverständnisse tummeln. Das modische Apartment-Ambiente auf der Bühne ähnelt einem Schachzug des Schicksals: Meterhohe Spielkarten begrenzen das Wohnzimmer (Bühne: Kerstin Bayer). In diesem Kartenhaus der Gefühle wird sich das Wohl und Wehe von Erich (Stefan Waltering, sich wunderbar windend) entscheiden.

So startet das piekfeine Ensemble zum hysterischen Countdown mit Leichenbahren-Rallye, Charlys-Tante-Slapstick und Waschmaschinen-Ringkampf, um von einer Bredouille in die nächste zu schlittern.

Hannes Demming hat die Farce ins westfälische Platt übertragen, im pfeilschnellen Prestissimo zischen Dialoge in hin und her. Der Außenprüfer des Sozialamts, Herr Janssen (Regisseur Hermann Fischer als zugeknöpfter, dann entfesselter Bürofritze) eröffnet den Reigen der Störenfriede, die Erich in die Arme des Chaos treiben.

Ehefrau Linda (souverän von Entsetzen zu Entsetzen taumelnd: Uschi Niehues) albträumt von einem Travestie-Gatten, Untermieter Dobermann (Ulrich Tarner mit vorsätzlicher Harmlosigkeit) bezirzt vergebens die Chefin des Sozialamtes Frau Kuhlmann (Elisabeth Georges mit messerscharfer Walküre-Miene), die ihrerseits einen heftigen Lustmolch-Angriff abwehren muss.

Situationskomik und überschäumende Spielfreude sind Trumpf.

Günter Moseler, Münstersche Zeitung, 2. Dezember 2013

Info

Erich Schwarz bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu sagen, dass er seit zwei Jahren arbeitslos ist. Er kompensiert seine finanziellen Einbußen durch erheblichen Einfallsreichtum, um an die Segnungen staatlicher Hilfsbereitschaft zu gelangen. Er bezieht Alters- und Invalidenrente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld, ohne irgendwelche Ansprüche zu haben. Dieses Moos frie Huus ergibt stolze 50.000 Euro im Jahr.

Als dann eines Tages Herr Janssen, Außenprüfer des Sozialamtes, vorbeischaut, »… Wi häbt dat graute Glück, in en Land to liäwen, wao et ene Verwaltung för alle sozialen Fraogen giff«, beginnt eine aberwitzige Verwechslungskomödie, in deren Verlauf Erich mit immer neuen Ausreden und Erfindungen versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, seine Ehefrau »…Ick häff ruutfunnen, dat du en Transvestiten büs!« nicht zu verlieren und Onkel Georg vor dem Beerdigungsunternehmer zu retten, »…Ick dach, wann wi dat söws maakt, spaart wi de Kosten för dat Begriäft.«

Die turbulente und temporeiche Farce von Michael Cooney nimmt immer neue und immer verrücktere Wendungen. Am Ende greift Frau Kuhlmann ein, die resolute Leiterin des Sozialamtes. Und mit der nun folgenden Entwicklung des Geschehens ist selbst Erich überfordert …

Aufführungsdauer ca. 150 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Eine solche Tapete haben die Zuschauer im Kleinen Haus des Theaters Münster wohl noch nicht gesehen. Meterhoch ragen Spielkarten in die Höhe, davor steht ein Sofa. Kerstin Bayer (Bühnenbild) hat die Szenerie des Stückes »Moos frie Huus« so ausgestattet, dass zwei Interpretationen denkbar sind: Hier steht ein Kartenhaus, das einstürzen wird. Wem freilich die Idee kommt, dass der Hausherr im übertragenen Sinne mit dem Sozialamt pokern will, liegt auch nicht falsch.

Das Stück des Briten Michael Cooney, von Hannes Demming treffsicher ins westfälische Platt übertragen, ist eine Farce allererster Güte. Die groteske Komödie mit Verwechslungsspielchen, Verkleidungen, Türenschlagen und Brüllern am laufenden Band nimmt ihren Lauf und massiert ausgiebig das Zwerchfell.

Während die Niederdeutsche Bühne in der Regel deftig den Konflikt zwischen Stadt und Land sowie Bürgern und Bauern thematisiert, hat Regisseur Hermann Fischer mit dem Stoff des britischen Autors einen Glücksgriff getan und setzt ihn temporeich um. Die Story ist klar, das Personenwirrwarr diffus, der Spaß enorm. Aus der Schar der Akteure ragt Stefan Waltering sprachgewandt als Sozialschmarotzer Erich Schwarz hervor, der die Vertreter des Sozialamts an der Nase herumführt. Sein kongenialer Gegenspieler ist Regisseur Hermann Fischer, der als korrekter Mann vom Amt dem Bezieher diverser Beihilfen auf den Zahn fühlt.

Johannes Loy, Westfälische Nachrichten, 2. Dezember 2013



Es wird ein Spießrutenlauf der Aus- und Amtsreden, die sich in Endlosschleifen rasender Verwechslungen und Missverständnisse tummeln. Das modische Apartment-Ambiente auf der Bühne ähnelt einem Schachzug des Schicksals: Meterhohe Spielkarten begrenzen das Wohnzimmer (Bühne: Kerstin Bayer). In diesem Kartenhaus der Gefühle wird sich das Wohl und Wehe von Erich (Stefan Waltering, sich wunderbar windend) entscheiden.

So startet das piekfeine Ensemble zum hysterischen Countdown mit Leichenbahren-Rallye, Charlys-Tante-Slapstick und Waschmaschinen-Ringkampf, um von einer Bredouille in die nächste zu schlittern.

Hannes Demming hat die Farce ins westfälische Platt übertragen, im pfeilschnellen Prestissimo zischen Dialoge in hin und her. Der Außenprüfer des Sozialamts, Herr Janssen (Regisseur Hermann Fischer als zugeknöpfter, dann entfesselter Bürofritze) eröffnet den Reigen der Störenfriede, die Erich in die Arme des Chaos treiben.

Ehefrau Linda (souverän von Entsetzen zu Entsetzen taumelnd: Uschi Niehues) albträumt von einem Travestie-Gatten, Untermieter Dobermann (Ulrich Tarner mit vorsätzlicher Harmlosigkeit) bezirzt vergebens die Chefin des Sozialamtes Frau Kuhlmann (Elisabeth Georges mit messerscharfer Walküre-Miene), die ihrerseits einen heftigen Lustmolch-Angriff abwehren muss.

Situationskomik und überschäumende Spielfreude sind Trumpf.

Günter Moseler, Münstersche Zeitung, 2. Dezember 2013

Leitung

Inszenierung Hermann Fischer

Bühnenbild Kerstin Bayer

Kostüme Helgard Classen-Seifert


Besetzung

Erich Schwarz Alexander Waltering

Linda Schwarz Uschi Niehues

Norbert Dobermann Ulrich Tarner

Herr Janssen Hermann Fischer

Onkel Georg Hannes Demming

Nele Schönfeld Marianne Löcken

Dr. Kaufmann Bernd Bäumer

Herr Firmenich Bernd Artmann

Frau Kuhlmann Elisabeth Georges

Berta Dirksen Sophia Demming

Besetzung

Leitung

Inszenierung Hermann Fischer

Bühnenbild Kerstin Bayer

Kostüme Helgard Classen-Seifert


Besetzung

Erich Schwarz Alexander Waltering

Linda Schwarz Uschi Niehues

Norbert Dobermann Ulrich Tarner

Herr Janssen Hermann Fischer

Onkel Georg Hannes Demming

Nele Schönfeld Marianne Löcken

Dr. Kaufmann Bernd Bäumer

Herr Firmenich Bernd Artmann

Frau Kuhlmann Elisabeth Georges

Berta Dirksen Sophia Demming


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