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MONDAYNIGHTMUSIC II

Jüdische Lieder und Tänze – von der Klangseligkeit der Klarinette

David Orlowsky plus Sinfonieorchester Münster
  • David Orlowsky — © Kaupo Kikkas
    David Orlowsky
    © Kaupo Kikkas

Achtung Vorstellungsausfall!

Mo, 20. April 2020
19.30 · LWL-Museum LWL-Museum

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Er gilt als der Klezmer-Klarinettist einer jungen Generation und bewegt die Zuhörer in seinen Konzerten mit magischen Klängen. David Orlowsky vermag aber wie kein anderer auch als klassischer Klarinettist zu überzeugen. Im Klezmer ist das weitaus Wichtigste zu singen, so inbrünstig und tragend wie es ansonsten nur noch die menschliche Stimme kann. Auch für Mendelssohn ist die Stimme, das Lied, der Kern von Musik.

Bekannt ist er für seine Lieder ohne Worte, so schlicht und anrührend, wie nur er sie zu schreiben vermochte. Besonders in seinen frühen Werken öffnet sich mit seinen Melodien gleichsam der Himmel. Mendelssohns Musik macht mit einem Arrangement des bekannten Andante den Anfang, gefolgt von seinem jugendlichen Geniestreich, dem Streichoktett. Prokofjews berühmte Ouvertüre über hebräische Themen atmet bereits den Zauber jüdischer Lieder und des Klezmer, kommt aber ebenso bodenständig und mit fulminant-russischem Gestus daher. In Betty Oliveiros Sechs Jüdischen Liedern und Tänzen schlägt das Klezmer-Idiom endlich vollends durch. Als Filmmusik zu DER GOLEM wurde die Musik Oliveiros weltweit bekannt. Mit seiner eigenen Klezmermusik beenden David Orlowsky und das Sinfonieorchester Münster den faszinierenden Klangbogen durch 200 Jahre jüdische Musik zeitgemäß in ebenso sinnlich-tänzerischer Weise.

Info

Er gilt als der Klezmer-Klarinettist einer jungen Generation und bewegt die Zuhörer in seinen Konzerten mit magischen Klängen. David Orlowsky vermag aber wie kein anderer auch als klassischer Klarinettist zu überzeugen. Im Klezmer ist das weitaus Wichtigste zu singen, so inbrünstig und tragend wie es ansonsten nur noch die menschliche Stimme kann. Auch für Mendelssohn ist die Stimme, das Lied, der Kern von Musik.

Bekannt ist er für seine Lieder ohne Worte, so schlicht und anrührend, wie nur er sie zu schreiben vermochte. Besonders in seinen frühen Werken öffnet sich mit seinen Melodien gleichsam der Himmel. Mendelssohns Musik macht mit einem Arrangement des bekannten Andante den Anfang, gefolgt von seinem jugendlichen Geniestreich, dem Streichoktett. Prokofjews berühmte Ouvertüre über hebräische Themen atmet bereits den Zauber jüdischer Lieder und des Klezmer, kommt aber ebenso bodenständig und mit fulminant-russischem Gestus daher. In Betty Oliveiros Sechs Jüdischen Liedern und Tänzen schlägt das Klezmer-Idiom endlich vollends durch. Als Filmmusik zu DER GOLEM wurde die Musik Oliveiros weltweit bekannt. Mit seiner eigenen Klezmermusik beenden David Orlowsky und das Sinfonieorchester Münster den faszinierenden Klangbogen durch 200 Jahre jüdische Musik zeitgemäß in ebenso sinnlich-tänzerischer Weise.

Besetzung

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Achtung Vorstellungsausfall!

Mo, 20. April 2020
19.30 Uhr · LWL-Museum LWL-Museum

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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