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MACBETH

Tanzabend von Hans Henning Paar mit dem Sinfonieorchester Münster

Musik von I. Xenakis, J. Wolfe, A. Pärt, P. Glass und O. Golijov
Uraufführung
  • Ako Nakanome, Cornelius Mickel <br />© Pedro Malinowski
    Ako Nakanome, Cornelius Mickel
    © Pedro Malinowski
  • Cornelius Mickel <br />© Pedro  Malinowksi
    Cornelius Mickel
    © Pedro Malinowksi
  • Ensemble <br />© Pedro Malinowski
    Ensemble
    © Pedro Malinowski
  • Hexen <br />© Pedro Malinowski
    Hexen
    © Pedro Malinowski
  • Maria Bayarri Pérez, Tommaso Balbo, Marcelo Moraes <br />© Pedro Malinowski
    Maria Bayarri Pérez, Tommaso Balbo, Marcelo Moraes
    © Pedro Malinowski
  • Anna Caviezel, Marcelo Moraes <br />© Pedro Malinowski
    Anna Caviezel, Marcelo Moraes
    © Pedro Malinowski
  • Marcelo Moraes, Vladimir De Freitas <br />© Pedro Malinowski
    Marcelo Moraes, Vladimir De Freitas
    © Pedro Malinowski
  • Marcelo Moraes <br />© Pedro Malinowski
    Marcelo Moraes
    © Pedro Malinowski
  • Marcelo Moraes <br />© Pedro Malinowski
    Marcelo Moraes
    © Pedro Malinowski
Uraufführung
Sa, 13. Oktober 2012
19.30 Uhr · Großes Haus · Preise C
Premierenabo Gr. Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Fair is foul and foul is fair. | Es sind die Schicksalsschwestern, die mit ihrer doppeldeutigen Prophezeiung Auslöser der Geschehnisse in Shakespeares Tragödie sind. Macbeth, ein hoch angesehener schottischer Edelmann, wird von der Weissagung eines Tages König zu werden, in Versuchung geführt. Unterstützt wird sein Streben nach Macht von seiner ehrgeizigen Frau, die seine Zweifel an dem unmoralischen Plan König Duncan zu ermorden, immer wieder auszuräumen vermag. Am Ziel seiner ehrgeizigen Wünsche, versucht Macbeth seine Herrschaft zu sichern, indem er weitere Mordaufträge erteilt, um Mitwisser und Zweifler aus dem Weg zu räumen. Er unterschätzt jedoch seine Skrupellosigkeit: Geplagt von seinem Gewissen, kann er schließlich Vision und Realität nicht mehr auseinander halten. Während seine einst willensstarke Frau an ihrer Schuld zugrunde geht und dem Wahnsinn verfällt, der sie schließlich zum Selbstmord drängt, vereinsamt und verzweifelt Macbeth zusehends.

Macbeth, geschrieben um 1606, ist die letzte der vier großen Tragödien Shakespeares und gehört wohl zu den düstersten Werken des Dramatikers. Der Konflikt zwischen Gut und Böse, Schein und Sein, Ordnung und Chaos ist zentrales Thema des Stückes. Daneben spielt die Existenz von Magie und übernatürlichen Mächten eine nicht unerhebliche Rolle für die Entwicklung der Geschehnisse.

Spieldauer ca. 80 Minuten, keine Pause

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 1.3 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Jetzt ist auch der letzte Einstand mit Bravour über die Bühne gegangen: Nach Oper und Schauspiel bekam der Tanz in Münster langen Applaus und Standing Ovations. Chefchoreograf Hans Henning Paar präsentierte dem Publikum etwas, was es beim Tanztheater in diesem Haus lange nicht sah: Er erzählte eine Geschichte.
Und das fast ganz ohne Worte. Und dann auch noch eine so sprachgewaltige wie Shakespeares »Macbeth«. Doch Paars poetische, kraftvolle Bilder sind eindeutig genug, um zu begreifen – und abstrakt genug, um nicht platt und plakativ zu einer reinen Illustration zu verkommen. Die Sinfoniker unter Thorsten Schmid-Kapfenburg begleiten die Geschichte vom Machthaber, der sich seine Macht durch Mord erhält, mit Musik voller Suspense. [...]
Paar zeigt hier zeitgenössische, sehr ästhetische Gesten und Gebärden. Er lässt seine Tänzer zu großen Ensembleszenen sprinten, baut klassische, innige Momente zwischen Macbeth (Cornelius Mickel) und seiner Lady (Ako Nakanome), inszeniert spannungsreiche Dreierkonstellationen mit Macbeths Freund Banquo (Tommaso Balbo).
Sabine Müller, Münstersche Zeitung, 15. Oktober 2012

Hans Henning Paar gelingt mit seinem Ensemble ein hervorragender Einstand, der die Politiker der Stadt hoffentlich zur Besinnung bringt und von einer drohenden Spartenschließung Abstand nehmen lässt.
Thomas Molke, Online Musik Magazin, 15. Oktober 2012

Die Handschrift, die der neue Tanztheater-Chef in seiner ersten Premiere offeriert, wirkt facettenreich und deutet viele weitere Möglichkeiten an. Das heftig applaudierende Premierenpublikum mochte die Tänzer kaum von der Bühne lassen.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 15. Oktober 2012

Info

Fair is foul and foul is fair. | Es sind die Schicksalsschwestern, die mit ihrer doppeldeutigen Prophezeiung Auslöser der Geschehnisse in Shakespeares Tragödie sind. Macbeth, ein hoch angesehener schottischer Edelmann, wird von der Weissagung eines Tages König zu werden, in Versuchung geführt. Unterstützt wird sein Streben nach Macht von seiner ehrgeizigen Frau, die seine Zweifel an dem unmoralischen Plan König Duncan zu ermorden, immer wieder auszuräumen vermag. Am Ziel seiner ehrgeizigen Wünsche, versucht Macbeth seine Herrschaft zu sichern, indem er weitere Mordaufträge erteilt, um Mitwisser und Zweifler aus dem Weg zu räumen. Er unterschätzt jedoch seine Skrupellosigkeit: Geplagt von seinem Gewissen, kann er schließlich Vision und Realität nicht mehr auseinander halten. Während seine einst willensstarke Frau an ihrer Schuld zugrunde geht und dem Wahnsinn verfällt, der sie schließlich zum Selbstmord drängt, vereinsamt und verzweifelt Macbeth zusehends.

Macbeth, geschrieben um 1606, ist die letzte der vier großen Tragödien Shakespeares und gehört wohl zu den düstersten Werken des Dramatikers. Der Konflikt zwischen Gut und Böse, Schein und Sein, Ordnung und Chaos ist zentrales Thema des Stückes. Daneben spielt die Existenz von Magie und übernatürlichen Mächten eine nicht unerhebliche Rolle für die Entwicklung der Geschehnisse.

Spieldauer ca. 80 Minuten, keine Pause

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 1.3 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Jetzt ist auch der letzte Einstand mit Bravour über die Bühne gegangen: Nach Oper und Schauspiel bekam der Tanz in Münster langen Applaus und Standing Ovations. Chefchoreograf Hans Henning Paar präsentierte dem Publikum etwas, was es beim Tanztheater in diesem Haus lange nicht sah: Er erzählte eine Geschichte.
Und das fast ganz ohne Worte. Und dann auch noch eine so sprachgewaltige wie Shakespeares »Macbeth«. Doch Paars poetische, kraftvolle Bilder sind eindeutig genug, um zu begreifen – und abstrakt genug, um nicht platt und plakativ zu einer reinen Illustration zu verkommen. Die Sinfoniker unter Thorsten Schmid-Kapfenburg begleiten die Geschichte vom Machthaber, der sich seine Macht durch Mord erhält, mit Musik voller Suspense. [...]
Paar zeigt hier zeitgenössische, sehr ästhetische Gesten und Gebärden. Er lässt seine Tänzer zu großen Ensembleszenen sprinten, baut klassische, innige Momente zwischen Macbeth (Cornelius Mickel) und seiner Lady (Ako Nakanome), inszeniert spannungsreiche Dreierkonstellationen mit Macbeths Freund Banquo (Tommaso Balbo).
Sabine Müller, Münstersche Zeitung, 15. Oktober 2012

Hans Henning Paar gelingt mit seinem Ensemble ein hervorragender Einstand, der die Politiker der Stadt hoffentlich zur Besinnung bringt und von einer drohenden Spartenschließung Abstand nehmen lässt.
Thomas Molke, Online Musik Magazin, 15. Oktober 2012

Die Handschrift, die der neue Tanztheater-Chef in seiner ersten Premiere offeriert, wirkt facettenreich und deutet viele weitere Möglichkeiten an. Das heftig applaudierende Premierenpublikum mochte die Tänzer kaum von der Bühne lassen.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 15. Oktober 2012

Leitung

Choreografie & Inszenierung Hans Henning Paar

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Bühne & Kostüme Anna Siegrot

Choreografische Assistenz László Nyakas

Dramaturgie Esther von der Fuhr


Besetzung

Hexen / Schicksalsschwestern Anna Caviezel / Maria Bayarri Pérez / Sandra Guénin / Priscilla Fiuza / Vladimir de Freitas Rosa / Erik Constantin

Macbeth Cornelius Mickel / Marcelo Moraes

Lady Macbeth Ako Nakanome / Anna Caviezel

Banquo Vladimir de Freitas Rosa

Duncan / Macduff Adam Dembczynski / Cornelius Mickel

Malcolm Erik Constantin / Adam Dembczynski

Mörder / Hunde Marcelo Moraes / Maria Bayarri Pérez / Sandra Guénin

Lady Macduff Ako Nakanome / Sandra Guénin

Macduffs Kind Kana Mabuchi / Priscilla Fiuza

Besetzung

Leitung

Choreografie & Inszenierung Hans Henning Paar

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Bühne & Kostüme Anna Siegrot

Choreografische Assistenz László Nyakas

Dramaturgie Esther von der Fuhr


Besetzung

Hexen / Schicksalsschwestern Anna Caviezel / Maria Bayarri Pérez / Sandra Guénin / Priscilla Fiuza / Vladimir de Freitas Rosa / Erik Constantin

Macbeth Cornelius Mickel / Marcelo Moraes

Lady Macbeth Ako Nakanome / Anna Caviezel

Banquo Vladimir de Freitas Rosa

Duncan / Macduff Adam Dembczynski / Cornelius Mickel

Malcolm Erik Constantin / Adam Dembczynski

Mörder / Hunde Marcelo Moraes / Maria Bayarri Pérez / Sandra Guénin

Lady Macduff Ako Nakanome / Sandra Guénin

Macduffs Kind Kana Mabuchi / Priscilla Fiuza



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Uraufführung
Sa, 13. Oktober 2012
19.30 Uhr · Großes Haus · Preise C
Premierenabo Gr. Haus

Leider keine weiteren Termine geplant.

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