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LITERATURBEGEGNUNGEN

Manfred Osten trifft MARTIN WALSER

  •  <br />© Mads Nissen/laif

    © Mads Nissen/laif

Achtung Vorstellungsausfall!

Sa, 13. Oktober 2018
20.30 Uhr · Großes Haus

Die Vorstellung muss aufgrund von Krankheit leider ersatzlos entfallen. Gekaufte Karten können Sie an der Theaterkasse zurückgeben. Die Erstattung des Eintrittspreises erfolgt entsprechend der ursprünglichen Bezahlung (für eingelöste Gutscheine kann keine Barauszahlung erfolgen).

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

»Ich würde nie eine Autobiografie schreiben, Das zwingt zu einer mir unangenehmen Art von Lüge. Die Lüge im Roman ist wunderbar. Sie ist eine Variation der Wahrheit.«

Im Gespräch mit dem Diplomaten und Kulturwissenschaftler Manfred Osten erinnert sich Martin Walser, Doyen der deutschen Literatur, an zentrale Stationen seines Schriftstellerlebens: seine Jugend in Wasserburg am Bodensee, an den Vater, der Hölderlin gelesen hat, und die Mutter, die das Gasthaus geführt hat. Er spricht über den Krieg, über Auschwitz und die deutsche Vergangenheit, die Gruppe 47, die umstrittene Rede in der Paulskirche und die öffentliche Fehde mit Marcel Reich-Ranicki, über Dichterkollegen wie Uwe Johnson und Günter Grass, aber auch Politiker wie Willy Brandt.

Der zweite Teil des Gesprächs widmet sich einem zentralen Motiv im überreichen Werk des Schriftstellers, der Liebe und ihren Spielarten. Ehe, Eros und Sexualität, die Liebe in der Adoleszenz, in der klassischen Midlife-Crisis, schließlich im Alter – diese Themen finden sich in den zentralen Prosawerken Walsers, bestimmen das Handlungsgeschehen, treiben die Liebenden von einem Partner zum nächsten oder stürzen sie in die Abgründe von Hoffnungslosigkeit und Entsagung.   

Der Lebensrückblick eines streitbaren Schriftstellers, dessen Schaffensdrang nach wie vor ungebrochen ist, und ein Dialog über das Movens seines Schreibens.    

Info

»Ich würde nie eine Autobiografie schreiben, Das zwingt zu einer mir unangenehmen Art von Lüge. Die Lüge im Roman ist wunderbar. Sie ist eine Variation der Wahrheit.«

Im Gespräch mit dem Diplomaten und Kulturwissenschaftler Manfred Osten erinnert sich Martin Walser, Doyen der deutschen Literatur, an zentrale Stationen seines Schriftstellerlebens: seine Jugend in Wasserburg am Bodensee, an den Vater, der Hölderlin gelesen hat, und die Mutter, die das Gasthaus geführt hat. Er spricht über den Krieg, über Auschwitz und die deutsche Vergangenheit, die Gruppe 47, die umstrittene Rede in der Paulskirche und die öffentliche Fehde mit Marcel Reich-Ranicki, über Dichterkollegen wie Uwe Johnson und Günter Grass, aber auch Politiker wie Willy Brandt.

Der zweite Teil des Gesprächs widmet sich einem zentralen Motiv im überreichen Werk des Schriftstellers, der Liebe und ihren Spielarten. Ehe, Eros und Sexualität, die Liebe in der Adoleszenz, in der klassischen Midlife-Crisis, schließlich im Alter – diese Themen finden sich in den zentralen Prosawerken Walsers, bestimmen das Handlungsgeschehen, treiben die Liebenden von einem Partner zum nächsten oder stürzen sie in die Abgründe von Hoffnungslosigkeit und Entsagung.   

Der Lebensrückblick eines streitbaren Schriftstellers, dessen Schaffensdrang nach wie vor ungebrochen ist, und ein Dialog über das Movens seines Schreibens.    

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Achtung Vorstellungsausfall!

Sa, 13. Oktober 2018
20.30 Uhr · Großes Haus

Die Vorstellung muss aufgrund von Krankheit leider ersatzlos entfallen. Gekaufte Karten können Sie an der Theaterkasse zurückgeben. Die Erstattung des Eintrittspreises erfolgt entsprechend der ursprünglichen Bezahlung (für eingelöste Gutscheine kann keine Barauszahlung erfolgen).

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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