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LITERATURBEGEGNUNGEN

Manfred Osten trifft Adolf Muschg

  •  <br />© ullstein bild – ddp

    © ullstein bild – ddp
So, 26. März 2017
11.30 Uhr · Rathausfestsaal

Manfred Osten trifft HANS MAGNUS ENZENSBERGER

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Goethes zweite Schweizer Reise 1779 hätte gut die letzte Reise des damals Dreißigjährigen sein können, denn das Risiko einer Fußwanderung über die Furka im November durch Neuschnee war unberechenbar. Der Schweizer Dichter und Literaturwissenschaftler Adolf Muschg deutet in seiner jüngsten Publikation »Der weiße Freitag« diese Versuchung des Schicksals als Gegenstück zu Fausts Teufelswette.

 

Adolf Muschgs jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Olympier in Weimar ist Ausgangspunkt eines umfassenden Literaturgesprächs mit dem Schweizer Schriftsteller, Romancier, Erzähler und Germanisten, der als einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart gilt. Muschg veröffentlichte Romane, Erzählungen, Biografien, Essays, Hörspiele, Drehbücher und Theaterstücke und erhielt nahezu alle bedeutenden deutschsprachigen Literaturpreise, darunter 1994 den renommierten Georg-Büchner-Preis. In der Schweiz gilt Muschg, der sich oft mit markigen Worten zu politischen und gesellschaftlichen Fragen äußert, als »die Stimme der denkenden Minderheit«, in Deutschland rühmt man ihn als weltoffenen, kritischen Vorbild-Intellektuellen. Einige Medien sehen ihn inzwischen sogar als Nobelpreis-Anwärter. Von Zeit Online gefragt, ob er noch auf den Nobelpreis hoffe, antwortete Muschg vieldeutig »Wer auf den wartet, verdirbt sich nur die Zeit.« 

 

Das Gespräch moderiert der Diplomat, langjährige Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Kulturhistoriker und Goethe-Kenner Manfred Osten.

Info

Goethes zweite Schweizer Reise 1779 hätte gut die letzte Reise des damals Dreißigjährigen sein können, denn das Risiko einer Fußwanderung über die Furka im November durch Neuschnee war unberechenbar. Der Schweizer Dichter und Literaturwissenschaftler Adolf Muschg deutet in seiner jüngsten Publikation »Der weiße Freitag« diese Versuchung des Schicksals als Gegenstück zu Fausts Teufelswette.

 

Adolf Muschgs jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Olympier in Weimar ist Ausgangspunkt eines umfassenden Literaturgesprächs mit dem Schweizer Schriftsteller, Romancier, Erzähler und Germanisten, der als einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart gilt. Muschg veröffentlichte Romane, Erzählungen, Biografien, Essays, Hörspiele, Drehbücher und Theaterstücke und erhielt nahezu alle bedeutenden deutschsprachigen Literaturpreise, darunter 1994 den renommierten Georg-Büchner-Preis. In der Schweiz gilt Muschg, der sich oft mit markigen Worten zu politischen und gesellschaftlichen Fragen äußert, als »die Stimme der denkenden Minderheit«, in Deutschland rühmt man ihn als weltoffenen, kritischen Vorbild-Intellektuellen. Einige Medien sehen ihn inzwischen sogar als Nobelpreis-Anwärter. Von Zeit Online gefragt, ob er noch auf den Nobelpreis hoffe, antwortete Muschg vieldeutig »Wer auf den wartet, verdirbt sich nur die Zeit.« 

 

Das Gespräch moderiert der Diplomat, langjährige Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Kulturhistoriker und Goethe-Kenner Manfred Osten.

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So, 26. März 2017
11.30 Uhr · Rathausfestsaal

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