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KÖNIG DROSSELBART

Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler

Koproduktion Junges Theater und Schauspiel Münster
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse
  • Lucas Sánchez, Frank Casali, Benedikt Thönes, Andrea Spicher, Linn Sanders, Wilhelm Schlotterer, Tom Ohnerast, Statisterie <br />© Oliver Berg
    Lucas Sánchez, Frank Casali, Benedikt Thönes, Andrea Spicher, Linn Sanders, Wilhelm Schlotterer, Tom Ohnerast, Statisterie
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes, Andrea Spicher, Linn Sanders, Frank Casali <br />© Oliver Berg
    Benedikt Thönes, Andrea Spicher, Linn Sanders, Frank Casali
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Frank Casali, Linn Sanders, Statisterie <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher, Frank Casali, Linn Sanders, Statisterie
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Benedikt Thönes <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher, Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Lucas Sánchez, Benedikt Thönes, Wilhelm Schlotterer, Tom Ohnerast, Statisterie <br />© Oliver Berg
    Lucas Sánchez, Benedikt Thönes, Wilhelm Schlotterer, Tom Ohnerast, Statisterie
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes, Frank Casali <br />© Oliver Berg
    Benedikt Thönes, Frank Casali
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Frank Casali <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Frank Casali
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Linn Sanders, Benedikt Thönes, Tom Ohnerast, Statisterie <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher, Linn Sanders, Benedikt Thönes, Tom Ohnerast, Statisterie
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes, Andrea Spicher, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Benedikt Thönes, Andrea Spicher, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Benedikt Thönes, Linn Sanders, Frank Casali <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher, Benedikt Thönes, Linn Sanders, Frank Casali
    © Oliver Berg
  • Tom Ohnerast, Wilhelm Schlotterer, Lucas Sánchez, Statisterie <br />© Oliver Berg
    Tom Ohnerast, Wilhelm Schlotterer, Lucas Sánchez, Statisterie
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes, Lucas Sánchez, Wilhelm Schlotterer, Tom Ohnerast <br />© Oliver Berg
    Benedikt Thönes, Lucas Sánchez, Wilhelm Schlotterer, Tom Ohnerast
    © Oliver Berg

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

So, 19. November 2017
11.00 Uhr · Großes Haus · Preise C

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Victoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfroh.

Was für ein Glück, dass in den Kleidern des Bettlers in Wirklichkeit König Drosselbart steckt! Er hat sich in die Prinzessin verliebt und will die Widerspenstige auf diese Weise erobern. Von seinem Kammerdiener und Victorias Zofe, die sich ineinander verliebt haben, bekommt er – nicht ganz uneigennützige – Hilfe. Der Plan scheint aufzugehen: Victoria erkennt, dass mehr in ihr steckt als nur eine hochnäsige Prinzessin. Doch wird König Drosselbart am Ende Victorias Liebe gewinnen?

 

Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause 

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 6 MB)

Info

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Victoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfroh.

Was für ein Glück, dass in den Kleidern des Bettlers in Wirklichkeit König Drosselbart steckt! Er hat sich in die Prinzessin verliebt und will die Widerspenstige auf diese Weise erobern. Von seinem Kammerdiener und Victorias Zofe, die sich ineinander verliebt haben, bekommt er – nicht ganz uneigennützige – Hilfe. Der Plan scheint aufzugehen: Victoria erkennt, dass mehr in ihr steckt als nur eine hochnäsige Prinzessin. Doch wird König Drosselbart am Ende Victorias Liebe gewinnen?

 

Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause 

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 6 MB)

Leitung

Inszenierung Ulrich Peters

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Komposition Götz Alsmann

Dramaturgie Peter Hägele

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Hironimus Lucas Sánchez

König Drosselbart Benedikt Thönes

Prinzessin Victoria Andrea Spicher

Zofe Linn Sanders

Kammerdiener Frank Casali

König Wilhelm Schlotterer

Siegfried Tom Ohnerast

 

Fotos Johanna Besseling

Besetzung

Leitung

Inszenierung Ulrich Peters

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Komposition Götz Alsmann

Dramaturgie Peter Hägele

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Hironimus Lucas Sánchez

König Drosselbart Benedikt Thönes

Prinzessin Victoria Andrea Spicher

Zofe Linn Sanders

Kammerdiener Frank Casali

König Wilhelm Schlotterer

Siegfried Tom Ohnerast


 

Fotos Johanna Besseling

Ein tolles Märchenerlebnis

Ulrich Peters, Generalintendant des Theaters Münster, hat das Märchen der Brüder Grimm höchstpersönlich in Szene gesetzt - und dies unheimlich farbenfroh und mit ganz viel Liebe zum Detail. […]

Auf der virtuos mit Kulissen bestückten Bühne ist Karo Trumpf und alle haben rote Haare, denn alle sind Feuerköpfe, die mit demselben durch die Wand wollen. Um dann doch erstmal lernen zu müssen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das gilt für Victoria, die Andrea Spicher herrlich halsstarrig gibt, aber auch für den so total verknallten Drosselbart. Man sieht förmlich, wie Benedikt Thönes rosarote Luftschlösser in den herrlich blauen Himmel malt. Linn Sanders und Frank Casali als Diener und Zofe sind selbst so unsagbar in einander verliebt und finden doch noch Zeit, sich um andere zu kümmern. Ganz zauberhaft auch Lucas Sánchez als etwas dusseliger Prinzessinnenanwärter Hironimus zu Schlickenthal-Birnenheim und Tom Ohnerast als (Nomen ist Omen!) Siegfried mit Helm und Schwert, der fast jeden seiner Sätze schließt mit der Bemerkung »Mer sach ich nich«. Einfach köstlich. Vor allem auch Wilhelm Schlotterer als Victorias beklagenswerter Vater.

Götz Alsmann hat hübsche illustrative Melodien komponiert, die den König Drosselbart ganz wunderbar abrunden und zu einem von vorn bis hinten tollen Märchenerlebnis werden lassen. […]

Was unbedingt positiv zu bewerten ist: die Textfassung von Peter Dehler! Er pflegt eine durchaus anspruchsvolle, gehobene Sprache, fällt also nirgends auf ein Niveau zurück, das man oft als vermeintlich »kindgerecht« deklariert - und damit die jungen Menschen im Publikum völlig unterschätzt.

Christoph Schulte im Walde, theaterpur.net, 3. Dezember 2017

 

Hinreißende Hochnäsigkeit

Was der Autor Peter Dehler aus dem alten Stoff gemacht hat, begeisterte am Sonntag Jung und Alt. Zu Recht. Denn hier wird nicht nur wie bei Shakespeare eine einsame Widerspenstige gezähmt, sondern vielerlei Dünkel auf gesunden Menschenverstand gestutzt: das staatsmännische Korsett des antiautoritären Königs (herrlich weinerlich: Wilhelm Schlotterer), die kindische Heldenpose des Bewerbers Siegfried (genial großspurig: Tom Ohnerast), und auch der männlich-royale Stolz des Drosselbart selber (sympathisch sangesfreudig: Benedikt Thönes).

Der witzig-kluge Text gewinnt zusätzlich durch die Inszenierung von Intendant Ulrich Peters, die ebenso liebevolle Bühne von Bernhard Niechotz und die Lieder von Götz Alsmann […]

Die hochnäsige (Prinzessin) hat alle Heiratskandidaten verprellt – was im Falle des soften Muttersöhnchens Hironimus (Knaller des Abends: Lucas Sànchez) auch verständlich ist. Nun muss sie lernen, was Leben außerhalb des goldenen Käfigs bedeutet – und bei aller Zickigkeit die Herzen des jungen Publikums gewinnen. Was Andrea Spicher als Victoria hinreißend gelingt.

Arndt Zinkant, Münsterische Zeitung, 14. November 2017

 

Für Groß und Klein

Wenn sich ein Intendant an ein Kinderstück wagt, kann so etwas Buntes und Witziges herauskommen wie »König Drosselbart« am Theater Münster. Ulrich Peters hat eine Inszenierung kreiert, bei der sich die Erwachsenen beinahe mehr amüsieren als die kleinen Besucher.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 13. November 2017

Presse

Ein tolles Märchenerlebnis

Ulrich Peters, Generalintendant des Theaters Münster, hat das Märchen der Brüder Grimm höchstpersönlich in Szene gesetzt - und dies unheimlich farbenfroh und mit ganz viel Liebe zum Detail. […]

Auf der virtuos mit Kulissen bestückten Bühne ist Karo Trumpf und alle haben rote Haare, denn alle sind Feuerköpfe, die mit demselben durch die Wand wollen. Um dann doch erstmal lernen zu müssen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das gilt für Victoria, die Andrea Spicher herrlich halsstarrig gibt, aber auch für den so total verknallten Drosselbart. Man sieht förmlich, wie Benedikt Thönes rosarote Luftschlösser in den herrlich blauen Himmel malt. Linn Sanders und Frank Casali als Diener und Zofe sind selbst so unsagbar in einander verliebt und finden doch noch Zeit, sich um andere zu kümmern. Ganz zauberhaft auch Lucas Sánchez als etwas dusseliger Prinzessinnenanwärter Hironimus zu Schlickenthal-Birnenheim und Tom Ohnerast als (Nomen ist Omen!) Siegfried mit Helm und Schwert, der fast jeden seiner Sätze schließt mit der Bemerkung »Mer sach ich nich«. Einfach köstlich. Vor allem auch Wilhelm Schlotterer als Victorias beklagenswerter Vater.

Götz Alsmann hat hübsche illustrative Melodien komponiert, die den König Drosselbart ganz wunderbar abrunden und zu einem von vorn bis hinten tollen Märchenerlebnis werden lassen. […]

Was unbedingt positiv zu bewerten ist: die Textfassung von Peter Dehler! Er pflegt eine durchaus anspruchsvolle, gehobene Sprache, fällt also nirgends auf ein Niveau zurück, das man oft als vermeintlich »kindgerecht« deklariert - und damit die jungen Menschen im Publikum völlig unterschätzt.

Christoph Schulte im Walde, theaterpur.net, 3. Dezember 2017

 

Hinreißende Hochnäsigkeit

Was der Autor Peter Dehler aus dem alten Stoff gemacht hat, begeisterte am Sonntag Jung und Alt. Zu Recht. Denn hier wird nicht nur wie bei Shakespeare eine einsame Widerspenstige gezähmt, sondern vielerlei Dünkel auf gesunden Menschenverstand gestutzt: das staatsmännische Korsett des antiautoritären Königs (herrlich weinerlich: Wilhelm Schlotterer), die kindische Heldenpose des Bewerbers Siegfried (genial großspurig: Tom Ohnerast), und auch der männlich-royale Stolz des Drosselbart selber (sympathisch sangesfreudig: Benedikt Thönes).

Der witzig-kluge Text gewinnt zusätzlich durch die Inszenierung von Intendant Ulrich Peters, die ebenso liebevolle Bühne von Bernhard Niechotz und die Lieder von Götz Alsmann […]

Die hochnäsige (Prinzessin) hat alle Heiratskandidaten verprellt – was im Falle des soften Muttersöhnchens Hironimus (Knaller des Abends: Lucas Sànchez) auch verständlich ist. Nun muss sie lernen, was Leben außerhalb des goldenen Käfigs bedeutet – und bei aller Zickigkeit die Herzen des jungen Publikums gewinnen. Was Andrea Spicher als Victoria hinreißend gelingt.

Arndt Zinkant, Münsterische Zeitung, 14. November 2017

 

Für Groß und Klein

Wenn sich ein Intendant an ein Kinderstück wagt, kann so etwas Buntes und Witziges herauskommen wie »König Drosselbart« am Theater Münster. Ulrich Peters hat eine Inszenierung kreiert, bei der sich die Erwachsenen beinahe mehr amüsieren als die kleinen Besucher.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 13. November 2017


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So, 19. November 2017
11.00 Uhr · Großes Haus · Preise C

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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