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IL TROVATORE (DER TROUBADOUR)

Oper von Giuseppe Verdi

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Adrian Xhema, Sara Daldoss Rossi, Gregor Dalal — © Oliver Berg
    Adrian Xhema, Sara Daldoss Rossi, Gregor Dalal
    © Oliver Berg
  • Adrian Xhema, Gregor Dalal; hinten: Sara Daldoss Rossi, Chor — © Oliver Berg
    Adrian Xhema, Gregor Dalal; hinten: Sara Daldoss Rossi, Chor
    © Oliver Berg
  • Gregor Dalal, Sara Daldoss Rossi, Adrian Xhema — © Oliver Berg
    Gregor Dalal, Sara Daldoss Rossi, Adrian Xhema
    © Oliver Berg
  • Gregor Dalal, Adrian Xhema, Sara Daldoss Rossi — © Oliver Berg
    Gregor Dalal, Adrian Xhema, Sara Daldoss Rossi
    © Oliver Berg
  • Gregor Dalal; hinten: Adrian Xhema, Statisterie, liegend: Sara Daldoss Rossi — © Oliver Berg
    Gregor Dalal; hinten: Adrian Xhema, Statisterie, liegend: Sara Daldoss Rossi
    © Oliver Berg
  • Adrian Xhema, Lukas Schmid, Gregor Dalal, Herrenchor — © Oliver Berg
    Adrian Xhema, Lukas Schmid, Gregor Dalal, Herrenchor
    © Oliver Berg
  • Adrian Xhema, Sara Daldoss Rossi — © Oliver Berg
    Adrian Xhema, Sara Daldoss Rossi
    © Oliver Berg
  • Rossana Rinaldi, Adrian Xhema — © Oliver Berg
    Rossana Rinaldi, Adrian Xhema
    © Oliver Berg
  • Rossana Rinaldi, Adrian Xhema — © Oliver Berg
    Rossana Rinaldi, Adrian Xhema
    © Oliver Berg
  • Sara Daldoss Rossi, Adrian Xhema — © Oliver Berg
    Sara Daldoss Rossi, Adrian Xhema
    © Oliver Berg
Sa, 19. Oktober 2013
19.30 · Großes Haus · Preise A
CTG Mischring

Theater trifft Uni - Uni trifft Theater

Erstsemester erhalten freien Eintritt, höhere Semester zahlen nur 5,- Euro

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Leben heißt, dunkler Gewalten Spuk bekämpfen in sich. Irrationalität und Wahnsinn, eine unheilvolle Verquickung von Aberglaube, Unrecht und Zufall beherrschen die Geschichte: Die Zigeunerin Azucena hatte, um ihre vom alten Grafen Luna zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilte Mutter zu rächen, eines seiner Kinder geraubt, um es ebenfalls zu verbrennen. In der Raserei ihrer Mordwut wirft sie aber statt des geraubten Kindes ihr eigenes in die Flammen. Den entführten Sohn zieht sie dann als den ihrigen auf und gibt ihm den Namen Manrico. Inzwischen sind in Spanien heftige Kämpfe um die Krone von Aragonien entbrannt. Der junge Graf Luna und Manrico – ein nichts von einander wissendes Bruderpaar – stehen sich als Feinde gegenüber. Zudem sind beide in die Hofdame Leonora verliebt … Was folgt, ist ein von Liebe, Eifersucht, Hass und Rache gesättigter bizarrer Handlungsverlauf mit tödlichem Ausgang.

Giuseppe Verdis (1813–1901) TROVATORE, 1853 in Rom uraufgeführt, zählt bis heute zu den meistgespielten Opern. Trotz des immer wieder kritisierten Librettos, hat Verdi an dieses Sujet eine Fülle eindringlichster musikalischer Gedanken verschwendet, ein derartiges Höchstmaß an leidenschaftlichen Gefühlsentladungen kompositorisch geschaffen, dass wir dieses Werk für das Verdi-Jahr 2013 ausgewählt haben.

Aufführungsdauer ca. 160 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Die Frau will Rache. Für ihre Mutter, die einst vom bösen Grafen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Und für ihren Sohn, den sie im Schmerzenswahn eigenhändig mit ins Feuer warf. Also zieht sie einen Sohn des Schreckensgrafen an Kindes Statt auf und hetzt ihn als Kriegsgegner in die Fänge des anderen Sohnes: Hinrichtung als Brudermord, die Rache ist perfekt.

Auch eingeschworene Opernfreunde finden diese Handlung reichlich kurios. Und dazu eine Musik, deren Hmtata-Schlager schon für Nudelsoßenwerbung herhalten musste: Kann man solch ein Stück, kann man also Verdis »Troubadour« wirklich ernst nehmen?

In Münster hatten sich Dirigent Fabrizio Ventura und Regisseur Georg Rootering ganz offenkundig vorgenommen, den Beweis anzutreten: Man kann! Der eine, indem er Giuseppe Verdis Musik mit großer orchestraler Raffinesse ausstattete. Und der andere, indem er für die Kriegsgräuel, in denen sich die historische Dramenhandlung aus dem 15. Jahrhundert spielt, zeitgemäße Bilder schuf.

Schon in der Einleitung und bei der ersten Chorszene des italienisch gesungenen »Il Trovatore« ließ Ventura aufhorchen: So fein abgestimmt spielte das Sinfonieorchester Münster. Die dunklen Farben gerade im zweiten und vierten Teil faszinierten nicht weniger als die instrumentalen Gewitterblitze zu den Ausbrüchen Azucenas, der nach Rache strebenden Zigeunerin. [...]

Aus dem Quartett der Protagonisten erntete Adrian Xhema als Azucenas Stiefsohn Manrico gemeinsam mit »Stiefmutter« Rossana Rinaldi den größten Applaus: Der Tenor, weil er die Cantabile-Teile seiner Arien stimmschön gestaltete und metallischen Glanz für die Spitzentöne bereithielt, die Mezzosopranistin, weil sie den Furor, aber auch die Verzweiflung Azucenas mit variablen Mitteln umsetzte, ohne je die Gesangslinie zu vernachlässigen. Eine Entdeckung ist Sara Daldoss Rossi in der Partie der Leonora, die zwischen den verfeindeten Männern (und unwissenden Brüdern) steht: Ihr lyrisch leuchtender Sopran besitzt den kleinen klanglichen Schatten, der die Stimme erst richtig interessant macht, und ihr Legatogesang ist betörend. Vierter im Bunde ist Gregor Dalal als dunkler Bruder Graf von Luna: ... wenn er mit bassfülligem Bariton die gefährliche Autorität ausspielt, ist er eine Wucht.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 7. Oktober 2013

 

Die Eröffnung der Musiktheatersaison in Münster zu Verdis 200. Geburtstag wurde ein großer Erfolg, ein Fest der schönen Stimmen vom Publikum umjubelt.

Mit Gregor Dalal (Graf Luna), Sara Daldoss Rossi (Leonora), Rossana Rinaldi (Azucena) und Adrian Xhema (Manrico) sind Künstler von Rang zur Stelle. Dalal besticht mit seinem Edel-Bariton. Sara Daldoss Rossi offenbart viel Wärme in der elementaren Kraft des musikalischen Ausdrucks. Rinaldi, heftig umjubelt, beindruckt durch ihre Strahlkraft, und Xhema begeistert durch seine klare und präsente Stimme.

Hans Rochol, Die Glocke, 7. Oktober

Info

Leben heißt, dunkler Gewalten Spuk bekämpfen in sich. Irrationalität und Wahnsinn, eine unheilvolle Verquickung von Aberglaube, Unrecht und Zufall beherrschen die Geschichte: Die Zigeunerin Azucena hatte, um ihre vom alten Grafen Luna zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilte Mutter zu rächen, eines seiner Kinder geraubt, um es ebenfalls zu verbrennen. In der Raserei ihrer Mordwut wirft sie aber statt des geraubten Kindes ihr eigenes in die Flammen. Den entführten Sohn zieht sie dann als den ihrigen auf und gibt ihm den Namen Manrico. Inzwischen sind in Spanien heftige Kämpfe um die Krone von Aragonien entbrannt. Der junge Graf Luna und Manrico – ein nichts von einander wissendes Bruderpaar – stehen sich als Feinde gegenüber. Zudem sind beide in die Hofdame Leonora verliebt … Was folgt, ist ein von Liebe, Eifersucht, Hass und Rache gesättigter bizarrer Handlungsverlauf mit tödlichem Ausgang.

Giuseppe Verdis (1813–1901) TROVATORE, 1853 in Rom uraufgeführt, zählt bis heute zu den meistgespielten Opern. Trotz des immer wieder kritisierten Librettos, hat Verdi an dieses Sujet eine Fülle eindringlichster musikalischer Gedanken verschwendet, ein derartiges Höchstmaß an leidenschaftlichen Gefühlsentladungen kompositorisch geschaffen, dass wir dieses Werk für das Verdi-Jahr 2013 ausgewählt haben.

Aufführungsdauer ca. 160 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Die Frau will Rache. Für ihre Mutter, die einst vom bösen Grafen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Und für ihren Sohn, den sie im Schmerzenswahn eigenhändig mit ins Feuer warf. Also zieht sie einen Sohn des Schreckensgrafen an Kindes Statt auf und hetzt ihn als Kriegsgegner in die Fänge des anderen Sohnes: Hinrichtung als Brudermord, die Rache ist perfekt.

Auch eingeschworene Opernfreunde finden diese Handlung reichlich kurios. Und dazu eine Musik, deren Hmtata-Schlager schon für Nudelsoßenwerbung herhalten musste: Kann man solch ein Stück, kann man also Verdis »Troubadour« wirklich ernst nehmen?

In Münster hatten sich Dirigent Fabrizio Ventura und Regisseur Georg Rootering ganz offenkundig vorgenommen, den Beweis anzutreten: Man kann! Der eine, indem er Giuseppe Verdis Musik mit großer orchestraler Raffinesse ausstattete. Und der andere, indem er für die Kriegsgräuel, in denen sich die historische Dramenhandlung aus dem 15. Jahrhundert spielt, zeitgemäße Bilder schuf.

Schon in der Einleitung und bei der ersten Chorszene des italienisch gesungenen »Il Trovatore« ließ Ventura aufhorchen: So fein abgestimmt spielte das Sinfonieorchester Münster. Die dunklen Farben gerade im zweiten und vierten Teil faszinierten nicht weniger als die instrumentalen Gewitterblitze zu den Ausbrüchen Azucenas, der nach Rache strebenden Zigeunerin. [...]

Aus dem Quartett der Protagonisten erntete Adrian Xhema als Azucenas Stiefsohn Manrico gemeinsam mit »Stiefmutter« Rossana Rinaldi den größten Applaus: Der Tenor, weil er die Cantabile-Teile seiner Arien stimmschön gestaltete und metallischen Glanz für die Spitzentöne bereithielt, die Mezzosopranistin, weil sie den Furor, aber auch die Verzweiflung Azucenas mit variablen Mitteln umsetzte, ohne je die Gesangslinie zu vernachlässigen. Eine Entdeckung ist Sara Daldoss Rossi in der Partie der Leonora, die zwischen den verfeindeten Männern (und unwissenden Brüdern) steht: Ihr lyrisch leuchtender Sopran besitzt den kleinen klanglichen Schatten, der die Stimme erst richtig interessant macht, und ihr Legatogesang ist betörend. Vierter im Bunde ist Gregor Dalal als dunkler Bruder Graf von Luna: ... wenn er mit bassfülligem Bariton die gefährliche Autorität ausspielt, ist er eine Wucht.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 7. Oktober 2013

 

Die Eröffnung der Musiktheatersaison in Münster zu Verdis 200. Geburtstag wurde ein großer Erfolg, ein Fest der schönen Stimmen vom Publikum umjubelt.

Mit Gregor Dalal (Graf Luna), Sara Daldoss Rossi (Leonora), Rossana Rinaldi (Azucena) und Adrian Xhema (Manrico) sind Künstler von Rang zur Stelle. Dalal besticht mit seinem Edel-Bariton. Sara Daldoss Rossi offenbart viel Wärme in der elementaren Kraft des musikalischen Ausdrucks. Rinaldi, heftig umjubelt, beindruckt durch ihre Strahlkraft, und Xhema begeistert durch seine klare und präsente Stimme.

Hans Rochol, Die Glocke, 7. Oktober

Leitung

Musikalische Leitung Fabrizio Ventura

Inszenierung Georg Rootering

Bühnenbild Bernd Franke

Kostüme Götz Lanzelot Fischer

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Margrit Poremba (†)


Besetzung

Graf von Luna Gregor Dalal / Matteo Suk

Leonore, Gräfin von Sargasto Sara Rossi Daldoss

Azucena, eine Zigeunerin Suzanne McLeod / Rossana Rinaldi

Manrico Adrian Xhema

Ferrando Lukas Schmid

Inez Ana Kirova

Ruiz Enrique Bernardo

Ein Zigeuner Frank Göbel

Ein Bote Jaean Koo

Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Fabrizio Ventura

Inszenierung Georg Rootering

Bühnenbild Bernd Franke

Kostüme Götz Lanzelot Fischer

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Margrit Poremba (†)


Besetzung

Graf von Luna Gregor Dalal / Matteo Suk

Leonore, Gräfin von Sargasto Sara Rossi Daldoss

Azucena, eine Zigeunerin Suzanne McLeod / Rossana Rinaldi

Manrico Adrian Xhema

Ferrando Lukas Schmid

Inez Ana Kirova

Ruiz Enrique Bernardo

Ein Zigeuner Frank Göbel

Ein Bote Jaean Koo

Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster



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Sa, 19. Oktober 2013
19.30 Uhr · Großes Haus · Preise A
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