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HELDENANGST

Schauspiel nach dem Roman von Gabriel Chevallier in einer Fassung von Friederike Engel

In deutscher und französischer Sprache
Uraufführung
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Charles Morillon, Joachim Foerster <br />© Oliver Berg
    Charles Morillon, Joachim Foerster
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Charles Morillon, Joachim Foerster <br />© Oliver Berg
    Charles Morillon, Joachim Foerster
    © Oliver Berg
  • Charles Morillon, Joachim Foerster <br />© Oliver Berg
    Charles Morillon, Joachim Foerster
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Charles Morillon <br />© Oliver Berg
    Joachim Foerster, Charles Morillon
    © Oliver Berg
  • Charles Morillon, Joachim Foerster <br />© Oliver Berg
    Charles Morillon, Joachim Foerster
    © Oliver Berg
Di, 02. Oktober 2018
19.30 Uhr · U2 · Preise G

Tickets 15,00 €

Es gibt viele Versuche das große Morden und die unglaubliche Gewalt des Ersten Weltkrieges literarisch zu bewältigen. Zu den wenig bekannten, doch stärksten Antikriegsromanen über diese Erfahrung zählt der Roman HELDENANGST des Franzosen Gabriel Chevalliers aus dem Jahr 1930. Es ist ein atemberaubend schonungsloses Erinnerungsbuch, ein poetisch kraftvoller Kriegsbericht. Der »Held« der Geschichte ist der gerade 18-jährige Jean Dartemont, der 1914 als Rekrut in den Krieg gegen Deutschland zieht und vier Jahre in den Schützengräben Nord- und Westfrankreichs verbringt. Es ist ein Gang in die Hölle, ein tiefer Fall aus der Zivilisation in ein Reich des Wahns und der Vernichtung. Das zentrale Motiv des Romans ist die Angst. Ein Gefühl, das so übermächtig war und doch ein Tabu blieb, in keinem Geschichtsbuch auftaucht, da es jedes Heldenpathos sabotiert. Kein Wunder, dass der Roman in Frankreich bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterdrückt wurde.
 
2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, mehr als 70 Jahre ist der Zweite Weltkrieg vorbei. Drei Generationen haben im größten Teil von Europa keinen Krieg mehr erleben müssen. Weiß man heute noch, welche Schrecken die Weltkriege des 20. Jahrhunderts verbreitet haben? Droht ein zu leichtfertiger Umgang mit dem Frieden? Und welche Gefahren gehen für den Frieden von dem neuentflammten Nationalismus in Europa aus?
 
Das Schauspiel Münster zeigt die Uraufführung der Theateradaption von HELDENANGST in der Friedensstadt Münster in einer Fassung von Friederike Engel mit einem französischen und einem deutschen Schauspieler als zweisprachige Aufführung.
 
Aufführungsdauer ca. 90 Minuten, keine Pause

Info

Es gibt viele Versuche das große Morden und die unglaubliche Gewalt des Ersten Weltkrieges literarisch zu bewältigen. Zu den wenig bekannten, doch stärksten Antikriegsromanen über diese Erfahrung zählt der Roman HELDENANGST des Franzosen Gabriel Chevalliers aus dem Jahr 1930. Es ist ein atemberaubend schonungsloses Erinnerungsbuch, ein poetisch kraftvoller Kriegsbericht. Der »Held« der Geschichte ist der gerade 18-jährige Jean Dartemont, der 1914 als Rekrut in den Krieg gegen Deutschland zieht und vier Jahre in den Schützengräben Nord- und Westfrankreichs verbringt. Es ist ein Gang in die Hölle, ein tiefer Fall aus der Zivilisation in ein Reich des Wahns und der Vernichtung. Das zentrale Motiv des Romans ist die Angst. Ein Gefühl, das so übermächtig war und doch ein Tabu blieb, in keinem Geschichtsbuch auftaucht, da es jedes Heldenpathos sabotiert. Kein Wunder, dass der Roman in Frankreich bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterdrückt wurde.
 
2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, mehr als 70 Jahre ist der Zweite Weltkrieg vorbei. Drei Generationen haben im größten Teil von Europa keinen Krieg mehr erleben müssen. Weiß man heute noch, welche Schrecken die Weltkriege des 20. Jahrhunderts verbreitet haben? Droht ein zu leichtfertiger Umgang mit dem Frieden? Und welche Gefahren gehen für den Frieden von dem neuentflammten Nationalismus in Europa aus?
 
Das Schauspiel Münster zeigt die Uraufführung der Theateradaption von HELDENANGST in der Friedensstadt Münster in einer Fassung von Friederike Engel mit einem französischen und einem deutschen Schauspieler als zweisprachige Aufführung.
 
Aufführungsdauer ca. 90 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühne & Kostüme Frank Behnke / Sophia Debus

Dramaturgie Michael Letmathe


Besetzung

Jean Dartemont Joachim Foerster

Jean Dartemont Charles Morillon

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühne & Kostüme Frank Behnke / Sophia Debus

Dramaturgie Michael Letmathe


Besetzung

Jean Dartemont Joachim Foerster

Jean Dartemont Charles Morillon


Große Wirkung auf der kleinen U2-Bühne

»Zwar spielt das Ganze auf französischer Seite. Aber wenn Foerster deutsch und Morillon französisch (mit Übertitelung) spricht, wird deutlich, dass die Grausamkeit des Krieges und das Verheizen jungen Menschen sich nicht auf eine einzelne Nation beschränken. […]

Und darin liegt der Wert sowohl des Romans als auch der Inszenierung: Beide erreichen trotz mitunter drastischer Schilderungen einen Abstraktionsgrad, der dem Publikum auch heute noch etwas zu sagen hat. Zudem stehen mit Foerster und Morillon zwei Akteure auf der Bühne, die ihr Handwerk beherrschen. Ihr Spiel lässt an Ausdruck und Dramatik nichts zu wünschen übrig und erzielt so große Wirkung auf der kleinen U2-Bühne.«

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 10. Juni 2018

 

Glänzend intensives Spiel

»Friederike Engel hat […] den Monolog des jungen Mannes kurzerhand zu einem Zwei-Personen-Stück umgeschrieben. In seinem Gegenüber begegnet Jean, voller Tatendrang und neugierig auf den Krieg, seinen Zweifeln, seinem eher verstandesmäßig geprägten Ich – eine Idee, die sich gut nachvollziehen lässt.

Die beiden [Joachim Foerster und Charles Morilllon] ergänzen sich großartig und glänzen durch intensives Spiel.«

Andrea Kutzendorf, Die Glocke, 11. Juni 2018

Presse

Große Wirkung auf der kleinen U2-Bühne

»Zwar spielt das Ganze auf französischer Seite. Aber wenn Foerster deutsch und Morillon französisch (mit Übertitelung) spricht, wird deutlich, dass die Grausamkeit des Krieges und das Verheizen jungen Menschen sich nicht auf eine einzelne Nation beschränken. […]

Und darin liegt der Wert sowohl des Romans als auch der Inszenierung: Beide erreichen trotz mitunter drastischer Schilderungen einen Abstraktionsgrad, der dem Publikum auch heute noch etwas zu sagen hat. Zudem stehen mit Foerster und Morillon zwei Akteure auf der Bühne, die ihr Handwerk beherrschen. Ihr Spiel lässt an Ausdruck und Dramatik nichts zu wünschen übrig und erzielt so große Wirkung auf der kleinen U2-Bühne.«

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 10. Juni 2018

 

Glänzend intensives Spiel

»Friederike Engel hat […] den Monolog des jungen Mannes kurzerhand zu einem Zwei-Personen-Stück umgeschrieben. In seinem Gegenüber begegnet Jean, voller Tatendrang und neugierig auf den Krieg, seinen Zweifeln, seinem eher verstandesmäßig geprägten Ich – eine Idee, die sich gut nachvollziehen lässt.

Die beiden [Joachim Foerster und Charles Morilllon] ergänzen sich großartig und glänzen durch intensives Spiel.«

Andrea Kutzendorf, Die Glocke, 11. Juni 2018

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