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HEDDA GABLER

Schauspiel von Henrik Ibsen

  • Claudia Hübschmann — © Jochen Quast
    Claudia Hübschmann
    © Jochen Quast
  • Gerhard Mohr — © Jochen Quast
    Gerhard Mohr
    © Jochen Quast
  • Gerhard Mohr, Claudia Hübschmann — © Jochen Quast
    Gerhard Mohr, Claudia Hübschmann
    © Jochen Quast
  • Claudia Hübschmann — © Jochen Quast
    Claudia Hübschmann
    © Jochen Quast
  • Johanna Marx, Christoph Rinke — © Jochen Quast
    Johanna Marx, Christoph Rinke
    © Jochen Quast
  • Carola von Seckendorff, Christoph Rinke — © Jochen Quast
    Carola von Seckendorff, Christoph Rinke
    © Jochen Quast
  • Claudia Hübschmann — © Jochen Quast
    Claudia Hübschmann
    © Jochen Quast
  • Christoph Rinke, Claudia Hübschmann, Gerhard Mohr, Aurel Bereuter — © Jochen Quast
    Christoph Rinke, Claudia Hübschmann, Gerhard Mohr, Aurel Bereuter
    © Jochen Quast
  • Gerhard Mohr, Claudia Hübschmann — © Jochen Quast
    Gerhard Mohr, Claudia Hübschmann
    © Jochen Quast
  • Johanna Marx, Claudia Hübschmann — © Jochen Quast
    Johanna Marx, Claudia Hübschmann
    © Jochen Quast
  • Johanna Marx, Aurel Bereuter — © Jochen Quast
    Johanna Marx, Aurel Bereuter
    © Jochen Quast
  • Claudia Hübschmann, Aurel Bereuter — © Jochen Quast
    Claudia Hübschmann, Aurel Bereuter
    © Jochen Quast

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Die große Aufgabe unserer Zeit ist es, alle bestehenden Institutionen in die Luft zu jagen – zu zerstören. | Henrik Ibsens (1828–1906) Frauenfiguren kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben – in einer Welt, die ein solches nur Männern zugesteht. Die Generalstochter Hedda Gabler hätte alle Voraussetzungen dazu: Sie ist klug, verrückt und energisch, eine starke Persönlichkeit, fähig zu großen Gefühlen und zur Anarchie. Doch sie verschwendet sich an den eitlen Traum vom angesehenen bürgerlichen Leben und an einen Mann, der sie nur als Trophäe schätzt. Sie heiratet Jörgen Tesmann, einen aufstrebenden Wissenschaftler, dessen Banalität und Pedanterie sie schon in den Flitterwochen zu Tode langweilen. Auch seine erhoffte Professorenkarriere lässt auf sich warten und ein ehemaliger Liebhaber Heddas taucht als Konkurrent und Versuchung auf. Ihr von vornherein halbherziger Lebensplan zerschlägt sich, das selbstgewählte Gefängnis der Mittelmäßigkeit treibt Hedda in den Wahnsinn und öffnet ihr die Augen. In einem wütenden Amoklauf setzt sie ihres und das Leben anderer aufs Spiel. Gnadenlos rechnet sie mit einer Welt ab, die aus Selbsttäuschung und Oberflächlichkeit besteht. Ihr eigener Aufbruchswille aber reicht nur noch für die große, selbstzerstörerische Geste: Mit der Pistole ihres Vaters richtet sie sich selbst.

Spieldauer ca. 145 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

In Münster wurde kein Klassiker in ein neues Gewand gezwängt. Stattdessen entstand eine stimmige Inszenierung, die den Schwerpunkt auf die Zwänge in der Persönlichkeit legt [...] Nahtlos fügen sich die Grundzüge der 100 Jahre alten Charaktere ins 21. Jahrhundert.
Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 2. Januar 2013

Regisseurin Katharina Rupp hat die Handlung in die Gegenwart verlegt und das Stück in einer psychologisch differenzierten und äußerst spannenden Inszenierung auf die Bühne des Kleinen Hauses des Theaters Münster gebracht. Der Zuschauer erlebt die letzten Stunden einer Mörderin und Selbstmörderin direkt an ihrer Seite mit. [...] Neben der klugen Regiearbeit überzeugt die Inszenierung durch hervorragende schauspielerische Leistungen. Allen voran Claudia Hübschmann, die in der Rolle der Hedda Gabler eine fast schon unheimliche Aura verbreitet. Christoph Rinke als Jørgen gibt dem pantoffeligen Ehemann eine Portion Komik mit, ohne ihn lächerlich zu machen.
Aurel Bereuter bringt Løvborgs tragischen Absturz ebenso glaubhaft auf die Bühne wie Johanna Marx die moralische Integrität Theas. Gerhard Mohr zieht als zynischer Hausfreund Brack die Strippen, während sich Carola von Seckendorff als Tante Julle um das Glück ihres Neffen sorgt.
Helmut Jasny, Münstersche Zeitung, 2. Januar 2013

Die verwöhnte Tochter des Generals Gabler, von Claudia Hübschmann überzeugend als anspruchsvolle, kalte, scharf beobachtende Frau dargestellt, will ein großbürgerliches, finanziell abgesichtertes Leben führen. [...] Schauspieler Christoph Rinke stellt einen Langweiler dar, wie er im Buche steht: Als Fachidiot nur seine Arbeit im Kopf, farblos gekleidet und verzückt von der hübschen Frau an seiner Seite.
Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 2. Januar 2013

Eine zierliche junge Frau in einem großen, kühlen Raum: So erscheint Hedda Gabler in Katharina Rupps Inszenierung. Ausstatterin Cornelia Brunn hat hohe, helle Wände in Münsters Kleines Haus gebaut, zwischen denen die Heldin von Henrik Ibsens Stück wie orientierungslos herumläuft und deshalb gern im großen Sessel Zuflucht sucht. Vom Einzug nach der Hochzeitsreise künden noch die Umzugskartons, während die Blumen, die zur Begrüßung abgegeben wurden, sofort Heddas Unmut erregen: Claudia Hübschmanns Hedda mit dem wippenden Pferdeschwanz zu Beginn ist eine Fremde im eigenen Heim, ein Opfer der Umstände und der eigenen Erwartungen. Dass sie später ein wertvolles Manuskript vernichtet, einen Mann ins Verderben treibt und schließlich die schreckliche Konsequenz zieht, wirkt in dieser Inszenierung so klar und stimmig wie selten. [...]
Ibsens gut 120 Jahre altes Stück wird in dieser Inszenierung als zeitlos aktuell gezeichnet. Dass Hedda keine Papiere verbrennt, sondern ein Laptop zertrümmert, fällt ebenso wenig auf wie das Fehlen des Dienstmädchens Berte. Eine zwingende, fabelhaft gespielte Aufführung.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 2. Januar 2013

Katharina Rupp hat die Handlung in die Gegenwart verlegt und lässt die Schauspieler auf einer modernen, ganz in Weiß gehaltenen Bühne agieren. Sie verzichtet auf vordergründige Effekte und stellt stattdessen die psychologische Entwicklung der Figuren und die Motive für deren Handeln in den Mittelpunkt. Auf diese Weise ist eine ebenso differenzierte wie spannende Inszenierung entstanden, bei der das sechsköpfige Ensemble durch hervorragende darstellerische Leistungen überzeugt. Allen voran Claudia Hübschmann in der Rolle der Hedda Gabler, die mit ausdrucksstraker Mimik und körperbetonten Spiel eine schon fast unheimliche Präsenz an den Tag legt.
Franz Kolbeck, GIG, 06. Februar 2013

Info

Die große Aufgabe unserer Zeit ist es, alle bestehenden Institutionen in die Luft zu jagen – zu zerstören. | Henrik Ibsens (1828–1906) Frauenfiguren kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben – in einer Welt, die ein solches nur Männern zugesteht. Die Generalstochter Hedda Gabler hätte alle Voraussetzungen dazu: Sie ist klug, verrückt und energisch, eine starke Persönlichkeit, fähig zu großen Gefühlen und zur Anarchie. Doch sie verschwendet sich an den eitlen Traum vom angesehenen bürgerlichen Leben und an einen Mann, der sie nur als Trophäe schätzt. Sie heiratet Jörgen Tesmann, einen aufstrebenden Wissenschaftler, dessen Banalität und Pedanterie sie schon in den Flitterwochen zu Tode langweilen. Auch seine erhoffte Professorenkarriere lässt auf sich warten und ein ehemaliger Liebhaber Heddas taucht als Konkurrent und Versuchung auf. Ihr von vornherein halbherziger Lebensplan zerschlägt sich, das selbstgewählte Gefängnis der Mittelmäßigkeit treibt Hedda in den Wahnsinn und öffnet ihr die Augen. In einem wütenden Amoklauf setzt sie ihres und das Leben anderer aufs Spiel. Gnadenlos rechnet sie mit einer Welt ab, die aus Selbsttäuschung und Oberflächlichkeit besteht. Ihr eigener Aufbruchswille aber reicht nur noch für die große, selbstzerstörerische Geste: Mit der Pistole ihres Vaters richtet sie sich selbst.

Spieldauer ca. 145 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

In Münster wurde kein Klassiker in ein neues Gewand gezwängt. Stattdessen entstand eine stimmige Inszenierung, die den Schwerpunkt auf die Zwänge in der Persönlichkeit legt [...] Nahtlos fügen sich die Grundzüge der 100 Jahre alten Charaktere ins 21. Jahrhundert.
Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 2. Januar 2013

Regisseurin Katharina Rupp hat die Handlung in die Gegenwart verlegt und das Stück in einer psychologisch differenzierten und äußerst spannenden Inszenierung auf die Bühne des Kleinen Hauses des Theaters Münster gebracht. Der Zuschauer erlebt die letzten Stunden einer Mörderin und Selbstmörderin direkt an ihrer Seite mit. [...] Neben der klugen Regiearbeit überzeugt die Inszenierung durch hervorragende schauspielerische Leistungen. Allen voran Claudia Hübschmann, die in der Rolle der Hedda Gabler eine fast schon unheimliche Aura verbreitet. Christoph Rinke als Jørgen gibt dem pantoffeligen Ehemann eine Portion Komik mit, ohne ihn lächerlich zu machen.
Aurel Bereuter bringt Løvborgs tragischen Absturz ebenso glaubhaft auf die Bühne wie Johanna Marx die moralische Integrität Theas. Gerhard Mohr zieht als zynischer Hausfreund Brack die Strippen, während sich Carola von Seckendorff als Tante Julle um das Glück ihres Neffen sorgt.
Helmut Jasny, Münstersche Zeitung, 2. Januar 2013

Die verwöhnte Tochter des Generals Gabler, von Claudia Hübschmann überzeugend als anspruchsvolle, kalte, scharf beobachtende Frau dargestellt, will ein großbürgerliches, finanziell abgesichtertes Leben führen. [...] Schauspieler Christoph Rinke stellt einen Langweiler dar, wie er im Buche steht: Als Fachidiot nur seine Arbeit im Kopf, farblos gekleidet und verzückt von der hübschen Frau an seiner Seite.
Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 2. Januar 2013

Eine zierliche junge Frau in einem großen, kühlen Raum: So erscheint Hedda Gabler in Katharina Rupps Inszenierung. Ausstatterin Cornelia Brunn hat hohe, helle Wände in Münsters Kleines Haus gebaut, zwischen denen die Heldin von Henrik Ibsens Stück wie orientierungslos herumläuft und deshalb gern im großen Sessel Zuflucht sucht. Vom Einzug nach der Hochzeitsreise künden noch die Umzugskartons, während die Blumen, die zur Begrüßung abgegeben wurden, sofort Heddas Unmut erregen: Claudia Hübschmanns Hedda mit dem wippenden Pferdeschwanz zu Beginn ist eine Fremde im eigenen Heim, ein Opfer der Umstände und der eigenen Erwartungen. Dass sie später ein wertvolles Manuskript vernichtet, einen Mann ins Verderben treibt und schließlich die schreckliche Konsequenz zieht, wirkt in dieser Inszenierung so klar und stimmig wie selten. [...]
Ibsens gut 120 Jahre altes Stück wird in dieser Inszenierung als zeitlos aktuell gezeichnet. Dass Hedda keine Papiere verbrennt, sondern ein Laptop zertrümmert, fällt ebenso wenig auf wie das Fehlen des Dienstmädchens Berte. Eine zwingende, fabelhaft gespielte Aufführung.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 2. Januar 2013

Katharina Rupp hat die Handlung in die Gegenwart verlegt und lässt die Schauspieler auf einer modernen, ganz in Weiß gehaltenen Bühne agieren. Sie verzichtet auf vordergründige Effekte und stellt stattdessen die psychologische Entwicklung der Figuren und die Motive für deren Handeln in den Mittelpunkt. Auf diese Weise ist eine ebenso differenzierte wie spannende Inszenierung entstanden, bei der das sechsköpfige Ensemble durch hervorragende darstellerische Leistungen überzeugt. Allen voran Claudia Hübschmann in der Rolle der Hedda Gabler, die mit ausdrucksstraker Mimik und körperbetonten Spiel eine schon fast unheimliche Präsenz an den Tag legt.
Franz Kolbeck, GIG, 06. Februar 2013

Leitung

Inszenierung Katharina Rupp

Bühne & Kostüme Cornelia Brunn

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Hedda Gabler Claudia Hübschmann

Jørgen Tesman Christoph Rinke

Fräulein Juliane Tesman Carola von Seckendorff

Frau Elvsted Johanna Marx

Richter Brack Gerhard Mohr

Eilert Løvborg Aurel Bereuter

Besetzung

Leitung

Inszenierung Katharina Rupp

Bühne & Kostüme Cornelia Brunn

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Hedda Gabler Claudia Hübschmann

Jørgen Tesman Christoph Rinke

Fräulein Juliane Tesman Carola von Seckendorff

Frau Elvsted Johanna Marx

Richter Brack Gerhard Mohr

Eilert Løvborg Aurel Bereuter



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