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GESPRÄCHE MIT ASTRONAUTEN

Schauspiel von Felicia Zeller

Für alle ab 14 Jahren / 8. Klasse
  • Regine Andratschke — © Oliver Berg
    Regine Andratschke
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff, Regine Andratschke, Andrea Spicher, Rose Lohmann — © Oliver Berg
    Carola von Seckendorff, Regine Andratschke, Andrea Spicher, Rose Lohmann
    © Oliver Berg
  • Regine Andratschke, Rose Lohmann — © Oliver Berg
    Regine Andratschke, Rose Lohmann
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher — © Oliver Berg
    Andrea Spicher
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Carola von Seckendorff — © Oliver Berg
    Andrea Spicher, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Regine Andratschke, Carola von Seckendorff, Rose Lohmann — © Oliver Berg
    Andrea Spicher, Regine Andratschke, Carola von Seckendorff, Rose Lohmann
    © Oliver Berg
  • Rose Lohmann — © Oliver Berg
    Rose Lohmann
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff — © Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes — © Oliver Berg
    Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Regine Andratschke, Andrea Spicher, Rose Lohmann, Carola von Seckendorff — © Oliver Berg
    Regine Andratschke, Andrea Spicher, Rose Lohmann, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Rose Lohmann, Andrea Spicher — © Oliver Berg
    Rose Lohmann, Andrea Spicher
    © Oliver Berg

»Für mich ist die Erde ein Mutterraumschiff. Von oben sieht man nur eins: Die Erde in ihrer Verletzlichkeit, sehr diffizil, sehr filigran.«

Premiere
Fr, 15. März 2019
19.30 · Kleines Haus
Premierenabo Kl. Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Felicia Zellers Stück Gespräche mit Astronauten trifft ins Herz der »Latte-Macchiato-auf-dem-Spielplatz« -Elterngeneration. Aus Gesprächen mit Au-pairs und ihren Gastmüttern hat die Autorin eine bitterböse Familien- und Gesellschaftssatire in Zeiten der Globalisierung destilliert.

Sie heißen Mascha, Olanka, Olga und Irina, kommen aus Rostland, der Schlamparei, der Mogelei oder der Ukulele und sind Au-pair-Mädchen. Eingeladen, um in Knautschland auf die Kinder von Karrierefrauen und Helikoptermüttern aufzupassen. Und neben der Hausarbeit wollen die jungen Frauen eigentlich auch die knautsche Sprache lernen, studieren und ein bisschen Spaß haben – wenn auch nur im internationalen Burgerrestaurant. Und wo sind eigentlich die Männer? Die schweben in Schwerelosigkeit im All und schicken Fotos nach Hause…

Felicia Zeller ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatikerinnen. Wiederholt wurden ihre ­Stücke für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, so auch 2011 das Stück Gespräche mit Astro­nauten. »Eine wahnwitzige Wortkaskadenkomödie, eine Sprechoper […] Da wird mit Worten jongliert, gereimt und gekalauert, was das sprachliche Rüstzeug hält, und vor den Nerven brechen schon mal die Sätze zusammen.«
Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 21.10.2010

 

Aufführungsdauer ca. 100 Minuten, keine Pause

 

Wenn Sie eine Materialmappe mit Hintergrundinformationen zum Stück sowie Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs erhalten möchten, finden Sie  hier weitere Informationen.

Info

Felicia Zellers Stück Gespräche mit Astronauten trifft ins Herz der »Latte-Macchiato-auf-dem-Spielplatz« -Elterngeneration. Aus Gesprächen mit Au-pairs und ihren Gastmüttern hat die Autorin eine bitterböse Familien- und Gesellschaftssatire in Zeiten der Globalisierung destilliert.

Sie heißen Mascha, Olanka, Olga und Irina, kommen aus Rostland, der Schlamparei, der Mogelei oder der Ukulele und sind Au-pair-Mädchen. Eingeladen, um in Knautschland auf die Kinder von Karrierefrauen und Helikoptermüttern aufzupassen. Und neben der Hausarbeit wollen die jungen Frauen eigentlich auch die knautsche Sprache lernen, studieren und ein bisschen Spaß haben – wenn auch nur im internationalen Burgerrestaurant. Und wo sind eigentlich die Männer? Die schweben in Schwerelosigkeit im All und schicken Fotos nach Hause…

Felicia Zeller ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatikerinnen. Wiederholt wurden ihre ­Stücke für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, so auch 2011 das Stück Gespräche mit Astro­nauten. »Eine wahnwitzige Wortkaskadenkomödie, eine Sprechoper […] Da wird mit Worten jongliert, gereimt und gekalauert, was das sprachliche Rüstzeug hält, und vor den Nerven brechen schon mal die Sätze zusammen.«
Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 21.10.2010

 

Aufführungsdauer ca. 100 Minuten, keine Pause

 

Wenn Sie eine Materialmappe mit Hintergrundinformationen zum Stück sowie Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs erhalten möchten, finden Sie  hier weitere Informationen.

Leitung

Inszenierung Gregor Tureček

Bühne & Kostüme Juliette Collas

Video Julia Novacek

Dramaturgie Barbara Bily / Peter Hägele


Besetzung

Gabriele / Irina / Lea-Marie Regine Andratschke

Constanze / Mascha / Toni Carola von Seckendorff

Maren / Olanka / Peter Andrea Spicher

Helga / Olga / Sudoku Rose Lohmann

Thomas / Edgar Benedikt Thönes

Besetzung

Leitung

Inszenierung Gregor Tureček

Bühne & Kostüme Juliette Collas

Video Julia Novacek

Dramaturgie Barbara Bily / Peter Hägele


Besetzung

Gabriele / Irina / Lea-Marie Regine Andratschke

Constanze / Mascha / Toni Carola von Seckendorff

Maren / Olanka / Peter Andrea Spicher

Helga / Olga / Sudoku Rose Lohmann

Thomas / Edgar Benedikt Thönes


Satire und Selbstentlarvung

Felicia Zellers »Gespräche mit Astronauten«, das am Freitag im Theater Münster Premiere hatte, ist eine wortreiche Satire über Globalisierung und das daraus entstehende Wohlstandsgefälle. Am Start sind vier beruflich erfolgreiche Frauen aus Deutschland und vier Au-pair-Mädchen aus dem Osten. Hinzu kommt eine Handvoll Kinder, die versorgt werden müssen.
[…] Zeller entwickelt hier ein feines Gespür, wie sich Menschen beim unbedarften Daherreden selbst entlarven. Wobei ihr Witz freilich mehr auf die besorgten Mütter zielt als auf die Au-pairs, die damit zurechtkommen müssen.

Dass die Inszenierung nicht im Verbalen steckenbleibt, dafür sorgen Regisseur Gregor Tureček und sein Ensemble, das die von drei Seiten einsehbare Bühne gut zu nutzen weiß. Action gibt es mit Andrea Spicher, die im Einkaufswagen kreischend die Rampe hinabsaust. Erotisch wird es, wenn Regine Andratschke lasziv auf ihrem Bürostuhl herumturnt. Carola von Seckendorff führt vor, wie das mit den Blowjobs wirklich ist, während Rose Lohmann alle Mühe hat, ihr Au-pair-Kind vor Spielplatzunfällen zu bewahren. Und mit Benedikt Thönes schwebt dann sogar noch der titelgebende Astronaut ein.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 17. März 2019

Presse

Satire und Selbstentlarvung

Felicia Zellers »Gespräche mit Astronauten«, das am Freitag im Theater Münster Premiere hatte, ist eine wortreiche Satire über Globalisierung und das daraus entstehende Wohlstandsgefälle. Am Start sind vier beruflich erfolgreiche Frauen aus Deutschland und vier Au-pair-Mädchen aus dem Osten. Hinzu kommt eine Handvoll Kinder, die versorgt werden müssen.
[…] Zeller entwickelt hier ein feines Gespür, wie sich Menschen beim unbedarften Daherreden selbst entlarven. Wobei ihr Witz freilich mehr auf die besorgten Mütter zielt als auf die Au-pairs, die damit zurechtkommen müssen.

Dass die Inszenierung nicht im Verbalen steckenbleibt, dafür sorgen Regisseur Gregor Tureček und sein Ensemble, das die von drei Seiten einsehbare Bühne gut zu nutzen weiß. Action gibt es mit Andrea Spicher, die im Einkaufswagen kreischend die Rampe hinabsaust. Erotisch wird es, wenn Regine Andratschke lasziv auf ihrem Bürostuhl herumturnt. Carola von Seckendorff führt vor, wie das mit den Blowjobs wirklich ist, während Rose Lohmann alle Mühe hat, ihr Au-pair-Kind vor Spielplatzunfällen zu bewahren. Und mit Benedikt Thönes schwebt dann sogar noch der titelgebende Astronaut ein.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 17. März 2019


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Premiere
Fr, 15. März 2019
19.30 Uhr · Kleines Haus
Premierenabo Kl. Haus

Leider keine weiteren Termine geplant.

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