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GASTSPIEL: SCHONEBERG KONZERT

  • Felix Klieser <br />© Maike Helbig
    Felix Klieser
    © Maike Helbig
  • Fazil Say <br />© Marco Borggreve
    Fazil Say
    © Marco Borggreve
  • Benjamin Appl <br />© Lars Borges
    Benjamin Appl
    © Lars Borges
  • Maurice Steger <br />© Marco Borggreve
    Maurice Steger
    © Marco Borggreve
  • Nemanja Radulovic <br />© Benjamin de Diesbach
    Nemanja Radulovic
    © Benjamin de Diesbach
So, 02. Dezember 2018
18.00 Uhr · Großes Haus

Felix Klieser - Ein Hornist, der einen staunen lässt

Sonntag, 02.12.18

Felix Klieser, Horn & Zemlinsky-Quartett         

Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 18/1
Wolfgang Amadeus Mozart: Hornkonzert Nr. 2
Joseph Haydn: Streichquartett op. 74/3 - Reiterquartett
Wolfgang Amadeus Mozart: Hornquintett

Ein Weltklasse-Hornist, der einen staunen lässt
Andere Jungs träumen davon, später einmal Fußballer zu werden – für den kleinen Felix indes stand schon als Vierjähriger fest, dass er unbedingt Horn spielen wollte. „Das Horn ist eines der farblich vielseitigsten Instrumente, mit dem sich wunderbar Emotionen wecken lassen“, schwärmt der junge Mann noch heute. Nicht nur sein ungewöhnliches musikalisches Talent zeichnet den 26-Jährigen aus, sondern auch die ungewöhnliche Methode, sein Instrument zu spielen. Er hält es, da er ohne Arme geboren wurde, zwischen seinen Füßen. Würde man es nicht hören und sehen, man könnte es kaum glauben. Inzwischen ist Felix Klieser einer der weltbesten Hornisten und hat Auftritte mit Sir Simon Rattle und dem Popstar Sting. Und zeigt damit, wie man trotz Handicap den eigenen Zielen treu bleiben und das eigentlich Unmögliche schaffen kann.

 

Sonntag, 20.01.19          

Fazil Say, Klavier            

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate NN
Claude Debussy: Préludes (Auswahl)
Fazil Say: Yürüyen Köşk from: "Art of Piano" No. 4
Fazil Say: Black Earth

Pianist, Komponist, Weltbürger
 „Den musst du dir anhören, der Junge spielt wie der Teufel!“, so der Komponist Aribert Reimann 1987 zu David Levine, Klavierprofessor an der Düsseldorfer Musikhochschule, der den 17-jährigen Fazil Say daraufhin sofort unter seine Fittiche nahm. Heute, 25 Jahre und tausende von Konzertauftritten später, elektrisiert das Spiel des türkischen Ausnahmepianisten weltweit die Massen, gibt es kaum einen Tag, an dem der gleichermaßen erfolgreiche Komponist und Musiker nicht auf einer Bühne stünde. Doch als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident begnügt sich Fazil Say nicht mit seiner Künstlerrolle, sondern mischt sich auch in brisante gesellschaftliche Debatten ein, sowohl  in seiner deutschen als auch in seiner türkischen Heimat.

 

Sonntag, 24.02.19          

Benjamin Appl, Bariton                                             
James Baillieu, Klavier
Werke von Schubert, Schumann, Duparc und Korngold

Botschafter des klassischen Liedgesangs
Eigentlich war sein Lebensweg schon klar vorgezeichnet, nach Banklehre und BWL-Studium. Wäre da nicht eine tiefe, innige Leidenschaft für den Gesang und die Musik gewesen, die Benjamin Appl einfach nicht losließ. Statt in Richtung Business-Karriere mit Anzug und Krawatte gings zum Gesangsstudium nach London. Aus heutiger Sicht die richtige Entscheidung - denn die Karriere des 35-jährigen rollt. BBC Young Generation Artist of the Year, Rising Star der ECHO... Inzwischen ist der ehemalige Regensburger Domspatz auch Sony Exklusivkünstler. Neben Auftritten auf der Opernbühne und als Oratoriensänger liegt sein Schwerpunkt vor allem auf dem Kunstlied. Der junge Bariton, „Spitzenreiter einer neuen Generation von Lied-Sängern“ (Grammophone), wird in Münster einen Liederabend voller Romantik und großer Emotionen geben.

 

Sonntag, 07.04.19          

Maurice Steger, Blockflöte
G.A.P. Ensemble

Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Guiseppe Sammartini, Johann Adolf Hasse u. a.

Ein Virtuose auf der Blockflöte
Als "Paganini der Blockflöte" und "The world’s leading recorder player" wird er gepriesen – Maurice Steger gehört heute zu den angesehensten Blockflötisten, Dirigenten und Musikpädagogen auf dem Gebiet der Alten Musik. Er ist ein ungemein charismatischer Musiker, spontan, mitreißend und voller Energie. Dem "Hexenmeister der Blockflöte" gelang es dank seiner lebendigen Art, seiner intensiven Tongebung und einer staunenswerten Technik, die Blockflöte in ihren faszinierenden Formen als Instrument neu zu positionieren. Begleitet wird er vom jungen G.A.P. Ensemble, das sich aus ausgezeichneten Musikern mit führenden Stellen in den wichtigsten Barockorchestern Europas zusammensetzt.

 

Mittwoch, 01.05.19       

Igor Levit, Klavier                                                         
die drei letzten Beethoven-Sonaten (op. 109/110/111)

Ganz, ganz große Kunst Seit Jahren wird sein Name an vorderster Stelle genannt, wann immer von den aufregendsten Pianisten der jungen Generation die Rede ist. An Igor Levit überrascht nicht nur die Reife seiner Interpretationen, sondern auch sein unbändiger Appetit auf neues Repertoire – so schwierig und fordernd wie nur möglich. Für sein Konzert in Münster hat der bekennende Maximalist sich deswegen auch einiges vorgenommen: die drei letzten Beethoven-Sonaten. Nicht zuletzt sein jüngsten Äußerungen zum unseligen Thema ECHO haben gezeigt, was ihn als Musiker auszeichnet: der Blick über den Tellerrand, ein Engagement, das nicht an der Bühnenkante Halt macht, sondern integraler Teil seiner Künstlerpersönlichkeit ist.

 

Sonntag, 19.05.19         

Nemanja Radulovic, Violine                                                                                   
Laure Favre Kahn, Klavier
Ernest Bloch: Nigun
Edvard Grieg: Sonate Nr. 3
Claude Debussy: Sonate
Ernest Chausson: Poème
Maurice Ravel : Tzigane

Fantasievoll, virtuos, mitreißend
Mit seiner überschäumenden Vitalität und einer enormen Bühnenpräsenz begeisterte der serbische Geiger Nemanja Radulovic  uns bei seinem Konzert im November 2017 dermaßen, dass wir ihn umgehend wieder eingeladen haben! Nemanja Radulović ist keineswegs der feurige Gipsy- Virtuose, als der er oberflächlich wirkt.  In seinem Ton schwingt etwas mit, das aufhorchen lässt – etwas ursprüngliches, freies, das dem hochpolierten Klang vieler Geiger verlorengegangen ist:  Intensiv, aber doch entspannt, glutvoll, geschmeidig und mit einer unwiderstehlichen Prise Sentimentalität. In seinem Spiel haben sich zwei grundverschiedene musikalische Welten getroffen und sind aufs glücklichste miteinander verschmolzen. Die Tradition der sogenannten Zigeunergeiger, mit ihrer aberwitzigen Virtuosität und dem feurigen Musikantentum – auf der anderen Seite die französische Violinschule, geprägt von vornehmer Gradlinigkeit.

Info

Sonntag, 02.12.18

Felix Klieser, Horn & Zemlinsky-Quartett         

Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 18/1
Wolfgang Amadeus Mozart: Hornkonzert Nr. 2
Joseph Haydn: Streichquartett op. 74/3 - Reiterquartett
Wolfgang Amadeus Mozart: Hornquintett

Ein Weltklasse-Hornist, der einen staunen lässt
Andere Jungs träumen davon, später einmal Fußballer zu werden – für den kleinen Felix indes stand schon als Vierjähriger fest, dass er unbedingt Horn spielen wollte. „Das Horn ist eines der farblich vielseitigsten Instrumente, mit dem sich wunderbar Emotionen wecken lassen“, schwärmt der junge Mann noch heute. Nicht nur sein ungewöhnliches musikalisches Talent zeichnet den 26-Jährigen aus, sondern auch die ungewöhnliche Methode, sein Instrument zu spielen. Er hält es, da er ohne Arme geboren wurde, zwischen seinen Füßen. Würde man es nicht hören und sehen, man könnte es kaum glauben. Inzwischen ist Felix Klieser einer der weltbesten Hornisten und hat Auftritte mit Sir Simon Rattle und dem Popstar Sting. Und zeigt damit, wie man trotz Handicap den eigenen Zielen treu bleiben und das eigentlich Unmögliche schaffen kann.

 

Sonntag, 20.01.19          

Fazil Say, Klavier            

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate NN
Claude Debussy: Préludes (Auswahl)
Fazil Say: Yürüyen Köşk from: "Art of Piano" No. 4
Fazil Say: Black Earth

Pianist, Komponist, Weltbürger
 „Den musst du dir anhören, der Junge spielt wie der Teufel!“, so der Komponist Aribert Reimann 1987 zu David Levine, Klavierprofessor an der Düsseldorfer Musikhochschule, der den 17-jährigen Fazil Say daraufhin sofort unter seine Fittiche nahm. Heute, 25 Jahre und tausende von Konzertauftritten später, elektrisiert das Spiel des türkischen Ausnahmepianisten weltweit die Massen, gibt es kaum einen Tag, an dem der gleichermaßen erfolgreiche Komponist und Musiker nicht auf einer Bühne stünde. Doch als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident begnügt sich Fazil Say nicht mit seiner Künstlerrolle, sondern mischt sich auch in brisante gesellschaftliche Debatten ein, sowohl  in seiner deutschen als auch in seiner türkischen Heimat.

 

Sonntag, 24.02.19          

Benjamin Appl, Bariton                                             
James Baillieu, Klavier
Werke von Schubert, Schumann, Duparc und Korngold

Botschafter des klassischen Liedgesangs
Eigentlich war sein Lebensweg schon klar vorgezeichnet, nach Banklehre und BWL-Studium. Wäre da nicht eine tiefe, innige Leidenschaft für den Gesang und die Musik gewesen, die Benjamin Appl einfach nicht losließ. Statt in Richtung Business-Karriere mit Anzug und Krawatte gings zum Gesangsstudium nach London. Aus heutiger Sicht die richtige Entscheidung - denn die Karriere des 35-jährigen rollt. BBC Young Generation Artist of the Year, Rising Star der ECHO... Inzwischen ist der ehemalige Regensburger Domspatz auch Sony Exklusivkünstler. Neben Auftritten auf der Opernbühne und als Oratoriensänger liegt sein Schwerpunkt vor allem auf dem Kunstlied. Der junge Bariton, „Spitzenreiter einer neuen Generation von Lied-Sängern“ (Grammophone), wird in Münster einen Liederabend voller Romantik und großer Emotionen geben.

 

Sonntag, 07.04.19          

Maurice Steger, Blockflöte
G.A.P. Ensemble

Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Guiseppe Sammartini, Johann Adolf Hasse u. a.

Ein Virtuose auf der Blockflöte
Als "Paganini der Blockflöte" und "The world’s leading recorder player" wird er gepriesen – Maurice Steger gehört heute zu den angesehensten Blockflötisten, Dirigenten und Musikpädagogen auf dem Gebiet der Alten Musik. Er ist ein ungemein charismatischer Musiker, spontan, mitreißend und voller Energie. Dem "Hexenmeister der Blockflöte" gelang es dank seiner lebendigen Art, seiner intensiven Tongebung und einer staunenswerten Technik, die Blockflöte in ihren faszinierenden Formen als Instrument neu zu positionieren. Begleitet wird er vom jungen G.A.P. Ensemble, das sich aus ausgezeichneten Musikern mit führenden Stellen in den wichtigsten Barockorchestern Europas zusammensetzt.

 

Mittwoch, 01.05.19       

Igor Levit, Klavier                                                         
die drei letzten Beethoven-Sonaten (op. 109/110/111)

Ganz, ganz große Kunst Seit Jahren wird sein Name an vorderster Stelle genannt, wann immer von den aufregendsten Pianisten der jungen Generation die Rede ist. An Igor Levit überrascht nicht nur die Reife seiner Interpretationen, sondern auch sein unbändiger Appetit auf neues Repertoire – so schwierig und fordernd wie nur möglich. Für sein Konzert in Münster hat der bekennende Maximalist sich deswegen auch einiges vorgenommen: die drei letzten Beethoven-Sonaten. Nicht zuletzt sein jüngsten Äußerungen zum unseligen Thema ECHO haben gezeigt, was ihn als Musiker auszeichnet: der Blick über den Tellerrand, ein Engagement, das nicht an der Bühnenkante Halt macht, sondern integraler Teil seiner Künstlerpersönlichkeit ist.

 

Sonntag, 19.05.19         

Nemanja Radulovic, Violine                                                                                   
Laure Favre Kahn, Klavier
Ernest Bloch: Nigun
Edvard Grieg: Sonate Nr. 3
Claude Debussy: Sonate
Ernest Chausson: Poème
Maurice Ravel : Tzigane

Fantasievoll, virtuos, mitreißend
Mit seiner überschäumenden Vitalität und einer enormen Bühnenpräsenz begeisterte der serbische Geiger Nemanja Radulovic  uns bei seinem Konzert im November 2017 dermaßen, dass wir ihn umgehend wieder eingeladen haben! Nemanja Radulović ist keineswegs der feurige Gipsy- Virtuose, als der er oberflächlich wirkt.  In seinem Ton schwingt etwas mit, das aufhorchen lässt – etwas ursprüngliches, freies, das dem hochpolierten Klang vieler Geiger verlorengegangen ist:  Intensiv, aber doch entspannt, glutvoll, geschmeidig und mit einer unwiderstehlichen Prise Sentimentalität. In seinem Spiel haben sich zwei grundverschiedene musikalische Welten getroffen und sind aufs glücklichste miteinander verschmolzen. Die Tradition der sogenannten Zigeunergeiger, mit ihrer aberwitzigen Virtuosität und dem feurigen Musikantentum – auf der anderen Seite die französische Violinschule, geprägt von vornehmer Gradlinigkeit.

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So, 02. Dezember 2018
18.00 Uhr · Großes Haus

Felix Klieser - Ein Hornist, der einen staunen lässt

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