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GASTSPIEL: BEETHOVEN IN THOMAS MANNS DOKTOR FAUSTUS

Ein Gesprächskonzert mit Dieter Borchmeyer und Gerold Huber

  • Fred Stein, Thomas Mann bei der Arbeit am »Doktor Faustus«, New York, 1943 — © Getty Images
    Fred Stein, Thomas Mann bei der Arbeit am »Doktor Faustus«, New York, 1943
    © Getty Images

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Vor siebzig Jahren vollendete Thomas Mann seinen wohl um­stritten­sten und meistinterpretierten Roman »Doktor Faustus«. Manns kongeniales Alterswerk schildert das Lebensschicksal des hochbegabten, aber menschlich kalten Komponisten Adrian Leverkühn, der – gleich der mythischen Faust-Figur – einen  Pakt mit dem Teufel eingeht, um sich der Unvereinbarkeit von Kunst und Leben mit ungehemmter Produktivität und Gestaltungskraft widersetzen zu können. Leverkühns persönliche Tragödie setzt Thomas Mann in Beziehung zum Schicksal des deutschen Volkes, dem Bündnis des Bösen, das Deutschland nach 1933 eingegangen war – wobei offen bleibt, ob mit diesem Bösen direkt Adolf Hitler, der Nationalsozialismus oder jegliches menschen- und zivilisationsfeindliche Denken  gemeint ist.

 

Aus Anlass des siebzigsten Jahrestags des Erscheinens von Manns Jahrhundertroman lädt das Theater Münster zu einem Gesprächskonzert mit dem Germanisten Prof. Dieter Borchmeyer, und Star-Pianist Gerold Huber ins Kleine Haus ein. Während Borchmeyer die Bedeutung Ludwig van Beethovens für die künstlerische Entwicklung der Romanfigur Adrian Leverkühn erläutert, wird Huber begleitend und kommentierend die im Text erwähnten Klaviersonaten auf dem Flügel spielen. Dabei kommt es zu einer kleinen Uraufführung: Erstmalig in Deutschland wird an diesem Abend ein Auszug aus Richard Wagners Klavierfassung der Neunten Symphonie von Beethoven zu hören sein.

Info

Vor siebzig Jahren vollendete Thomas Mann seinen wohl um­stritten­sten und meistinterpretierten Roman »Doktor Faustus«. Manns kongeniales Alterswerk schildert das Lebensschicksal des hochbegabten, aber menschlich kalten Komponisten Adrian Leverkühn, der – gleich der mythischen Faust-Figur – einen  Pakt mit dem Teufel eingeht, um sich der Unvereinbarkeit von Kunst und Leben mit ungehemmter Produktivität und Gestaltungskraft widersetzen zu können. Leverkühns persönliche Tragödie setzt Thomas Mann in Beziehung zum Schicksal des deutschen Volkes, dem Bündnis des Bösen, das Deutschland nach 1933 eingegangen war – wobei offen bleibt, ob mit diesem Bösen direkt Adolf Hitler, der Nationalsozialismus oder jegliches menschen- und zivilisationsfeindliche Denken  gemeint ist.

 

Aus Anlass des siebzigsten Jahrestags des Erscheinens von Manns Jahrhundertroman lädt das Theater Münster zu einem Gesprächskonzert mit dem Germanisten Prof. Dieter Borchmeyer, und Star-Pianist Gerold Huber ins Kleine Haus ein. Während Borchmeyer die Bedeutung Ludwig van Beethovens für die künstlerische Entwicklung der Romanfigur Adrian Leverkühn erläutert, wird Huber begleitend und kommentierend die im Text erwähnten Klaviersonaten auf dem Flügel spielen. Dabei kommt es zu einer kleinen Uraufführung: Erstmalig in Deutschland wird an diesem Abend ein Auszug aus Richard Wagners Klavierfassung der Neunten Symphonie von Beethoven zu hören sein.

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