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FUROR

Schauspiel von Lutz Hübner & Sarah Nemitz

  • Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze — ©  Oliver Berg
    Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes — ©  Oliver Berg
    Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Ilja Harjes — ©  Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Ilja Harjes — ©  Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Ilja Harjes — ©  Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze — ©  Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze — ©  Oliver Berg
    Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze — ©  Oliver Berg
    Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze
    © Oliver Berg

»Du willst also die große Revolution und die große Kohle.«

Do, 08. Oktober 2020
20.00 · Kleines Haus

Tickets 15,00 €

Wird der Abstand zwischen Politik und Volk zu groß, dann bröckelt die Demokratie. Es ist Wahlkampf. Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach hat unschuldig einen jungen drogenabhängigen Mann angefahren. Jetzt taucht er bei dessen Mutter auf, um der Familie Hilfe zukommen zu lassen und auch, um einer möglichen Skandalisierung vorzubeugen. Die Altenpflegerin, die auf jede finanzielle Hilfe angewiesen ist, überwindet ihre Skepsis und zeigt sich fast dankbar. Doch als ihr Neffe, ein Paketbote, dazu kommt, wendet sich das Blatt: Sozialer Frust schlägt in Hass gegen die sogenannte Elite um. FUROR ist ein Stück über Politikverdrossenheit und über gefährliche Radikalisierungstendenzen in unserer Gesellschaft. Darüber hinaus zeichnet es ein brutales und wahrhaftiges Bild einer Zeit, in der Kommunikation mehr und mehr Mittel zum Zweck wird.

Die Stücke von Sarah Nemitz und Lutz Hübner zählen zu den erfolgreichsten und meistgespielten im deutschsprachigen Raum. Ihnen gelingt es immer wieder brisante Gegenwartsfragen auf höchst wirkungsvolle Weise auf dem Theater zu verhandeln. Mit FUROR, 2018 am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt, zeigt das Theater Münster erstmals ein Stück von Nemitz und Hübner.


Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Info

Wird der Abstand zwischen Politik und Volk zu groß, dann bröckelt die Demokratie. Es ist Wahlkampf. Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach hat unschuldig einen jungen drogenabhängigen Mann angefahren. Jetzt taucht er bei dessen Mutter auf, um der Familie Hilfe zukommen zu lassen und auch, um einer möglichen Skandalisierung vorzubeugen. Die Altenpflegerin, die auf jede finanzielle Hilfe angewiesen ist, überwindet ihre Skepsis und zeigt sich fast dankbar. Doch als ihr Neffe, ein Paketbote, dazu kommt, wendet sich das Blatt: Sozialer Frust schlägt in Hass gegen die sogenannte Elite um. FUROR ist ein Stück über Politikverdrossenheit und über gefährliche Radikalisierungstendenzen in unserer Gesellschaft. Darüber hinaus zeichnet es ein brutales und wahrhaftiges Bild einer Zeit, in der Kommunikation mehr und mehr Mittel zum Zweck wird.

Die Stücke von Sarah Nemitz und Lutz Hübner zählen zu den erfolgreichsten und meistgespielten im deutschsprachigen Raum. Ihnen gelingt es immer wieder brisante Gegenwartsfragen auf höchst wirkungsvolle Weise auf dem Theater zu verhandeln. Mit FUROR, 2018 am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt, zeigt das Theater Münster erstmals ein Stück von Nemitz und Hübner.


Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Alice Asper

Bühnenbild Bernhard Niechotz

Kostüme Sophie Wilberg Laursen

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Nele Siebold Ulrike Knobloch

Heiko Braubach Ilja Harjes

Jerome Siebold Paul Maximilian Schulze

Besetzung

Leitung

Inszenierung Alice Asper

Bühnenbild Bernhard Niechotz

Kostüme Sophie Wilberg Laursen

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Nele Siebold Ulrike Knobloch

Heiko Braubach Ilja Harjes

Jerome Siebold Paul Maximilian Schulze


Dem Versprechen des Titels folgend, ergießt sich ein explosives Gebräu aus angestauter Wut und handgreiflicher Raserei auf der Bühne des Kleinen Hauses. [...]Die maßlose Konfrontation unvereinbarer Haltungen vermitteln die Akteure nicht nur als aufgepeitschtes Rededuell, sondern auch mit überzeugender körperlicher Präsenz. Paul Maximilian Schulze verleiht seiner in Wut verkapselten Figur eine lauernde, fiebrige Verschlagenheit, die sich mit sprunghafter Wucht entladen kann. Und Ilja Harjes verkörpert den erzwungenen Abstieg seines Charakters schmerzhaft eindringlich: vom sachlichen argumentierenden Politiker bis hin zu einem gefesselten Opfer [...].

Alexander Reuter, Die Glocke, 14. September 2020

In ihren Bühnenstücken spitzen Sarah Nemitz und Lutz Hübner Fragen unserer Zeit bis zur Explosion zu, wie in "Furor", das Alice Asper am Kleinen Haus in Münster inszeniert. Aber auch, wer ihre Stücke nicht kennt, weiß: Das ist Zündstoff.

Carmen Möller-Sendler, Westfälischer Anzeiger, 15. September 2020

Presse

Dem Versprechen des Titels folgend, ergießt sich ein explosives Gebräu aus angestauter Wut und handgreiflicher Raserei auf der Bühne des Kleinen Hauses. [...]Die maßlose Konfrontation unvereinbarer Haltungen vermitteln die Akteure nicht nur als aufgepeitschtes Rededuell, sondern auch mit überzeugender körperlicher Präsenz. Paul Maximilian Schulze verleiht seiner in Wut verkapselten Figur eine lauernde, fiebrige Verschlagenheit, die sich mit sprunghafter Wucht entladen kann. Und Ilja Harjes verkörpert den erzwungenen Abstieg seines Charakters schmerzhaft eindringlich: vom sachlichen argumentierenden Politiker bis hin zu einem gefesselten Opfer [...].

Alexander Reuter, Die Glocke, 14. September 2020

In ihren Bühnenstücken spitzen Sarah Nemitz und Lutz Hübner Fragen unserer Zeit bis zur Explosion zu, wie in "Furor", das Alice Asper am Kleinen Haus in Münster inszeniert. Aber auch, wer ihre Stücke nicht kennt, weiß: Das ist Zündstoff.

Carmen Möller-Sendler, Westfälischer Anzeiger, 15. September 2020

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