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EVERYMAN (JEDERMANN)

A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz und Stephan Lill

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Paul Kribbe, Andy Kuntz <br />© Oliver Berg
    Paul Kribbe, Andy Kuntz
    © Oliver Berg
  • Opernchor <br />© Oliver Berg
    Opernchor
    © Oliver Berg
  • Paul Kribbe, Suzanne McLeod <br />© Oliver Berg
    Paul Kribbe, Suzanne McLeod
    © Oliver Berg
  • Fritz Steinbacher, Henrike Jacob, Hermann Bedke, Ensemble <br />© Oliver Berg
    Fritz Steinbacher, Henrike Jacob, Hermann Bedke, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Hermann Bedke, Henrike Jacob, Fritz Steinbacher, Paul Kribbe  <br />© Oliver Berg
    Hermann Bedke, Henrike Jacob, Fritz Steinbacher, Paul Kribbe
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Opernchor, Tanzensemble <br />© Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Opernchor, Tanzensemble
    © Oliver Berg
  • Paul Kribbe, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Paul Kribbe, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Paul Kribbe, Tanzensemble, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Paul Kribbe, Tanzensemble, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Paul Kribbe, Fritz Steinbacher, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Paul Kribbe, Fritz Steinbacher, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Hermann Bedke, Paul Kribbe, Opernchor, Tanzensemble <br />© Oliver Berg
    Hermann Bedke, Paul Kribbe, Opernchor, Tanzensemble
    © Oliver Berg

»We are Everyman – before our God we're all the same.«

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Der reiche Jedermann lebt ohne jedes Maß, er kennt keine moralischen Schranken und nimmt keinerlei Anteil an den Nöten seiner Mitmenschen. Als Gott ihm den Tod schickt, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen, setzt bei Jedermann eine Besinnung über sein Leben ein. Im letzten Moment kann er seine Seele vor dem Teufel retten.

Die Figur des Jedermann ist uns heute vor allem als Titelfigur des gleichnamigen Schauspiels von Hugo von Hofmannsthal bekannt, uraufgeführt 1912 durch Max Reinhardt im Berliner Zirkus Schumann. Für sein Spiel vom Sterben des reichen Mannes griff Hofmannsthal jedoch zahlreiche ältere Vorlagen etwa von Calderón, Hans Sachs, Albrecht Dürer und vor allem das Moralitätenspiel EVERYMAN eines anonymen englischen Autors aus dem Jahr 1490 auf. Dieser englischsprachige Text bildet auch die Grundlage für das neue Rockspektakel mit der Metal Band VANDEN PLAS. In der hymnisch-opulenten Klanggewalt von Deutschlands führender Progressive Metal Band wird der zeitlos aktuelle Stoff seine Relevanz auch für unsere Zeit unter Beweis stellen.

 

Aufführungsdauer ca. 160 Minuten, eine Pause

Info

Der reiche Jedermann lebt ohne jedes Maß, er kennt keine moralischen Schranken und nimmt keinerlei Anteil an den Nöten seiner Mitmenschen. Als Gott ihm den Tod schickt, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen, setzt bei Jedermann eine Besinnung über sein Leben ein. Im letzten Moment kann er seine Seele vor dem Teufel retten.

Die Figur des Jedermann ist uns heute vor allem als Titelfigur des gleichnamigen Schauspiels von Hugo von Hofmannsthal bekannt, uraufgeführt 1912 durch Max Reinhardt im Berliner Zirkus Schumann. Für sein Spiel vom Sterben des reichen Mannes griff Hofmannsthal jedoch zahlreiche ältere Vorlagen etwa von Calderón, Hans Sachs, Albrecht Dürer und vor allem das Moralitätenspiel EVERYMAN eines anonymen englischen Autors aus dem Jahr 1490 auf. Dieser englischsprachige Text bildet auch die Grundlage für das neue Rockspektakel mit der Metal Band VANDEN PLAS. In der hymnisch-opulenten Klanggewalt von Deutschlands führender Progressive Metal Band wird der zeitlos aktuelle Stoff seine Relevanz auch für unsere Zeit unter Beweis stellen.

 

Aufführungsdauer ca. 160 Minuten, eine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung Johannes Reitmeier

Choreografie Jason Franklin

Bühne Thomas Dörfler

Kostüme Michael D. Zimmermann

Musikalische Probenbetreuung & Musiker Günter Werno

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Isumi Rögner


Besetzung

Everyman Paul Kribbe

God / Death Andy Kuntz

Fellowship / Devil Hermann Bedke

Cousin / Confession Fritz Steinbacher

Kindred / Angel Henrike Jacob

Mother / Good Deeds Suzanne McLeod

Paramour / Goods Ulrike Knobloch

Steward / Master of Ceremonies Christian-Kai Sander

Cashgirls Carmen Finzel / Lisa Loomann / Marie Luise Reuther

Opernchor des Theaters Münster

Vanden Plas

Sinfonieorchester Münster

Tanztheater Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung Johannes Reitmeier

Choreografie Jason Franklin

Bühne Thomas Dörfler

Kostüme Michael D. Zimmermann

Musikalische Probenbetreuung & Musiker Günter Werno

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Isumi Rögner


Besetzung

Everyman Paul Kribbe

God / Death Andy Kuntz

Fellowship / Devil Hermann Bedke

Cousin / Confession Fritz Steinbacher

Kindred / Angel Henrike Jacob

Mother / Good Deeds Suzanne McLeod

Paramour / Goods Ulrike Knobloch

Steward / Master of Ceremonies Christian-Kai Sander

Cashgirls Carmen Finzel / Lisa Loomann / Marie Luise Reuther

Opernchor des Theaters Münster

Vanden Plas

Sinfonieorchester Münster

Tanztheater Münster


Opulenter Bilderreigen

Kuntz hat mit Günther Werno und Stephan Will (Musik) ein Rock Mystery geschrieben, das dem drallen Leben eine moralische Korrektur verpasst. Der Tod tritt auf und lässt dem Jedermann noch ein paar Stunden bis zur Grablegung. Seine späte Reue und Läuterung führt dazu, dass ihm Gott vergibt und er als glücklicher Mann die letzte Reise antritt. Denn niemand ist verloren.

Diese Botschaft wird von Regisseur Johannes Reitmeier im Großen Haus am Theater Münster in einem opulenten Bilderreigen präsentiert. Auf historische Moralitäten hebt die Inszenierung weniger ab, sondern erweitert das Rock Mystery zu einer Rockoper mit revueartigen Bildern. 

Es ist ein Auftritt für sich, wie Andy Kuntz im Bühnenzentrum den Tod verkörpert: Nietenhemd, Schnallenstiefel und dunkle Augen. Er kommt im Auftrag Gottes, und der Rocksänger Kuntz gibt der Figur ein Stimmvolumen, das in den Höhen noch jene Kraft entwickelt, die in der Rockszene so geschätzt wird. Seine Band Vanden Plas sitzt auf der Hinterbühne und grundiert das Musiktheater mit gradlinigen Rockarrangements.

Kuntz’ Duette mit Kribbe sind die stärksten Momente. Der Everyman wird von der schwarzen Schwinge umfasst, und ihm bleibt nur noch Zeit bis morgen. Statt Gitarrenriffs sind nun Geigen zu hören. Thorsten Schmid-Kapfenburg, musikalischer Leiter, setzt eine orchestrierte Neufassung für Münster um, die das Opernhafte dieser Inszenierung noch verstärkt. Wie vieldeutig sich die klassischen Passagen mit der Rockmusik reiben, ist überraschend hörenswert.

Unter den Sängern, die meist zwei Rollen übernommen haben, sticht Suzanne McLeod als Mutter und Good Deeds heraus. Hermann Bedke begeistert als Teufel mit höllischen Brandmahlen und großem Bewegungsradius. 

Das Publikum feierte die Premiere mit Standing Ovations und nicht enden wollenden Applaus.

Achim Lettmann, Westfälischer Anzeiger, 15. Januar 2018

 

Ein absolut gelungener Theaterabend

Unter Thomas Dörflers offener Kuppel aus Stahlprofilen entfaltet Regisseur Johannes Reitmeier im Großen Haus des Theaters Münster in prallen Bildern voller Leben Stationen auf Jedermanns Weg zu Gott. […] und an Michael D. Zimmermanns knalligen Kostümen kann man sich gar nicht sattsehen – etwa an den tiefroten Outfits inklusive Karnelvalselementen, mit denen Inna Batyuks hervorragend disponierte Chöre die Bühne bevölkern. […] Und Choreograf Jason Franklin schafft abwechslungsreiche Tableaus, die die Handlung vertiefen und keineswegs nur schmückendes Beiwerk sind. Das Tanztheater Münster zaubert sie mit offenkundig viel Spaß an der Sache auf die Bühne.

Musikalisch ist dieser »Everyman« eine bunte Mischung. Geprägt von Metal-Klängen finden sich aber auch getragene Balladen und Reminiszenzen an mittelalterliche Musik.

Hermann Bedke ist ein wunderbar fieser Luzifer, der einen echten Vorgeschmack auf die Hölle bietet. Henrike Jacob kontrastiert ihn mit reinem Engelsgesang. Als Gast zurückgekehrt nach Münster ist Fritz Steinbacher. Er manifestiert mit herrlich strahlkräftigem Tenor Trost und Macht des Glaubens. Suzanne McLeod als Jedermanns Mutter mahnt ihren Sohn in einem sanften Wiegenlied, sein lasterhaftes Leben zu beenden. McLeod ist dabei ganz in ihrem Element wie auch Ulrike Knobloch.

Die Metal-Band Vanden Plas prägt das instrumentale Geschehen und wird unterstützt vom Sinfonieorchester Münster. Thorsten Schmid-Kapfenburg behält stets die Übersicht, koordiniert Bühne und Orchestergraben vortrefflich. Ein wunderbar austarierter Raumklang sorgt dafür, dass es zwar sehr laut, aber die Schmerzgrenze nie überschritten wird.

»Everyman« zeigt auf das Feinste, was dabei herauskommen kann, wenn drei Theater (Kaiserslautern, Innsbruck und Münster) ihre Kräfte bündeln und im Haus an der Neubrückenstraße alle Sparten an einem Strang ziehen: eine opulente, mitreißende Show, die einen absolut gelungenen Theaterabend garantiert. So soll es sein!

Thomas Hilgemeier, Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2018

 

Presse

Opulenter Bilderreigen

Kuntz hat mit Günther Werno und Stephan Will (Musik) ein Rock Mystery geschrieben, das dem drallen Leben eine moralische Korrektur verpasst. Der Tod tritt auf und lässt dem Jedermann noch ein paar Stunden bis zur Grablegung. Seine späte Reue und Läuterung führt dazu, dass ihm Gott vergibt und er als glücklicher Mann die letzte Reise antritt. Denn niemand ist verloren.

Diese Botschaft wird von Regisseur Johannes Reitmeier im Großen Haus am Theater Münster in einem opulenten Bilderreigen präsentiert. Auf historische Moralitäten hebt die Inszenierung weniger ab, sondern erweitert das Rock Mystery zu einer Rockoper mit revueartigen Bildern. 

Es ist ein Auftritt für sich, wie Andy Kuntz im Bühnenzentrum den Tod verkörpert: Nietenhemd, Schnallenstiefel und dunkle Augen. Er kommt im Auftrag Gottes, und der Rocksänger Kuntz gibt der Figur ein Stimmvolumen, das in den Höhen noch jene Kraft entwickelt, die in der Rockszene so geschätzt wird. Seine Band Vanden Plas sitzt auf der Hinterbühne und grundiert das Musiktheater mit gradlinigen Rockarrangements.

Kuntz’ Duette mit Kribbe sind die stärksten Momente. Der Everyman wird von der schwarzen Schwinge umfasst, und ihm bleibt nur noch Zeit bis morgen. Statt Gitarrenriffs sind nun Geigen zu hören. Thorsten Schmid-Kapfenburg, musikalischer Leiter, setzt eine orchestrierte Neufassung für Münster um, die das Opernhafte dieser Inszenierung noch verstärkt. Wie vieldeutig sich die klassischen Passagen mit der Rockmusik reiben, ist überraschend hörenswert.

Unter den Sängern, die meist zwei Rollen übernommen haben, sticht Suzanne McLeod als Mutter und Good Deeds heraus. Hermann Bedke begeistert als Teufel mit höllischen Brandmahlen und großem Bewegungsradius. 

Das Publikum feierte die Premiere mit Standing Ovations und nicht enden wollenden Applaus.

Achim Lettmann, Westfälischer Anzeiger, 15. Januar 2018

 

Ein absolut gelungener Theaterabend

Unter Thomas Dörflers offener Kuppel aus Stahlprofilen entfaltet Regisseur Johannes Reitmeier im Großen Haus des Theaters Münster in prallen Bildern voller Leben Stationen auf Jedermanns Weg zu Gott. […] und an Michael D. Zimmermanns knalligen Kostümen kann man sich gar nicht sattsehen – etwa an den tiefroten Outfits inklusive Karnelvalselementen, mit denen Inna Batyuks hervorragend disponierte Chöre die Bühne bevölkern. […] Und Choreograf Jason Franklin schafft abwechslungsreiche Tableaus, die die Handlung vertiefen und keineswegs nur schmückendes Beiwerk sind. Das Tanztheater Münster zaubert sie mit offenkundig viel Spaß an der Sache auf die Bühne.

Musikalisch ist dieser »Everyman« eine bunte Mischung. Geprägt von Metal-Klängen finden sich aber auch getragene Balladen und Reminiszenzen an mittelalterliche Musik.

Hermann Bedke ist ein wunderbar fieser Luzifer, der einen echten Vorgeschmack auf die Hölle bietet. Henrike Jacob kontrastiert ihn mit reinem Engelsgesang. Als Gast zurückgekehrt nach Münster ist Fritz Steinbacher. Er manifestiert mit herrlich strahlkräftigem Tenor Trost und Macht des Glaubens. Suzanne McLeod als Jedermanns Mutter mahnt ihren Sohn in einem sanften Wiegenlied, sein lasterhaftes Leben zu beenden. McLeod ist dabei ganz in ihrem Element wie auch Ulrike Knobloch.

Die Metal-Band Vanden Plas prägt das instrumentale Geschehen und wird unterstützt vom Sinfonieorchester Münster. Thorsten Schmid-Kapfenburg behält stets die Übersicht, koordiniert Bühne und Orchestergraben vortrefflich. Ein wunderbar austarierter Raumklang sorgt dafür, dass es zwar sehr laut, aber die Schmerzgrenze nie überschritten wird.

»Everyman« zeigt auf das Feinste, was dabei herauskommen kann, wenn drei Theater (Kaiserslautern, Innsbruck und Münster) ihre Kräfte bündeln und im Haus an der Neubrückenstraße alle Sparten an einem Strang ziehen: eine opulente, mitreißende Show, die einen absolut gelungenen Theaterabend garantiert. So soll es sein!

Thomas Hilgemeier, Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2018

 


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Fr, 02. März 2018
19.30 Uhr · Großes Haus · Preise A
Freitag 2 Abo Gr. Haus , Kl. Freitag Abo Gr. Haus

Leider keine weiteren Termine geplant.

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