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EINE ART LIEBESERKLÄRUNG

Schauspiel von Neil LaBute

Deutschsprachige Erstaufführung
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
Di, 18. September 2018
19.30 Uhr · U2 · Preise G

»Wieviel wiegt eigentlich eine Lüge?« Auf diese Frage einer Schülerin hatte Faye zunächst keine Antwort und das, obwohl sie eine gute Lehrerin ist. Gute Lehrer haben Antworten auf alle Fragen, findet sie.

Faye ist verheiratet und glücklich – doch leider kinderlos, weil ihr Ehemann zeugungsunfähig ist. Und dann tritt Tommy in Fayes ­Leben. Er ist eigentlich ihr Schüler und trotzdem beginnt sie wider besseres Wissen eine Affäre mit ihm. Obwohl sie ihren Mann liebt, ist da diese Leere in ihrem Leben, die sie zu füllen versucht. Faye nimmt ihr Schicksal in die Hand… und dann hat sie plötzlich die Antwort auf die Frage: 2800 Gramm.

Neil LaBute, einer der bedeutendsten amerikanischen Theaterautoren der Gegenwart, wurde in Deutschland mit dem Stück bash – stücke der letzten Tage bekannt. Er gilt als »unerbittlicher Chronist des Bösen, das Menschen einander antun«, so schreibt es The New York Times. Das Theater Münster zeigt die Deutschsprachige Erstauf­führung ­dieses bewegenden Monologes.

 

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Info

»Wieviel wiegt eigentlich eine Lüge?« Auf diese Frage einer Schülerin hatte Faye zunächst keine Antwort und das, obwohl sie eine gute Lehrerin ist. Gute Lehrer haben Antworten auf alle Fragen, findet sie.

Faye ist verheiratet und glücklich – doch leider kinderlos, weil ihr Ehemann zeugungsunfähig ist. Und dann tritt Tommy in Fayes ­Leben. Er ist eigentlich ihr Schüler und trotzdem beginnt sie wider besseres Wissen eine Affäre mit ihm. Obwohl sie ihren Mann liebt, ist da diese Leere in ihrem Leben, die sie zu füllen versucht. Faye nimmt ihr Schicksal in die Hand… und dann hat sie plötzlich die Antwort auf die Frage: 2800 Gramm.

Neil LaBute, einer der bedeutendsten amerikanischen Theaterautoren der Gegenwart, wurde in Deutschland mit dem Stück bash – stücke der letzten Tage bekannt. Er gilt als »unerbittlicher Chronist des Bösen, das Menschen einander antun«, so schreibt es The New York Times. Das Theater Münster zeigt die Deutschsprachige Erstauf­führung ­dieses bewegenden Monologes.

 

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Schirin Khodadadian

Bühne & Kostüme Sophia Debus

Dramaturgie Michael Letmathe


Besetzung

Faye Carola von Seckendorff

Besetzung

Leitung

Inszenierung Schirin Khodadadian

Bühne & Kostüme Sophia Debus

Dramaturgie Michael Letmathe


Besetzung

Faye Carola von Seckendorff


Mitreißend anzuschauen

»Eine Art Liebeserklärung« von Neil LaBute war eine deutschsprachige Erstaufführung (Regie: Shirin Khodadadian) – die Lebensbeichte einer amerikanischen Mittelschichts-Lady; einer Lehrerin, die ihren Job ebenso liebt wie ihren Mann und immer alles richtig machen will. Und wie in Hollywood ist es die sexuelle Leidenschaft, die diesem Bilderbuch-Leben beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Es liegt wohl in der Natur des Genres, dass Autor LaBute manch soziologische Breitseite abfeuert; dass er jene „Ungerechtigkeit“ anprangert, die reifen Ladys angeblich kein Recht auf jüngere Lover zubilligt; dass er die Rassenfrage teils klischeehaft in den Plot quetscht (angeblich ist Unfruchtbarkeit für den dunkelhäutigen Eric besonders schlimm!). Wie allerdings Carola von Seckendorff die Klaviatur von der verheulten Moralistin bis zum rebellischen Vamp bespielt, ist mitreißend anzuschauen.

Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 14. September 2018

 

Pikante Geschichte mit intimen Details

Eine fantastische Carola von Seckendorff stimmt im Theater Münster den 70-minütigen, vom US-Amerikaner Neil LaBute verfassten Monolog, von dem man sich bis zum Ende eine Art »Erlösung« für die Protagonistin erhofft. Aber der Autor hat für Faye nichts dergleichen vorgesehen […]

In dem Theatersaal durchlebt Carola von Seckendorff in der deutschsprachigen Erstaufführung alle Tiefen von Fayes Entscheidung, die Unfruchtbarkeit ihres Mannes mit dem Kind eines Anderen auszuhebeln. Sie schreckt zur Erklärung auch nicht vor intimen Details zurück und nennt in der Inszenierung die Dinge beim Namen.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 14. September 2018

Presse

Mitreißend anzuschauen

»Eine Art Liebeserklärung« von Neil LaBute war eine deutschsprachige Erstaufführung (Regie: Shirin Khodadadian) – die Lebensbeichte einer amerikanischen Mittelschichts-Lady; einer Lehrerin, die ihren Job ebenso liebt wie ihren Mann und immer alles richtig machen will. Und wie in Hollywood ist es die sexuelle Leidenschaft, die diesem Bilderbuch-Leben beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Es liegt wohl in der Natur des Genres, dass Autor LaBute manch soziologische Breitseite abfeuert; dass er jene „Ungerechtigkeit“ anprangert, die reifen Ladys angeblich kein Recht auf jüngere Lover zubilligt; dass er die Rassenfrage teils klischeehaft in den Plot quetscht (angeblich ist Unfruchtbarkeit für den dunkelhäutigen Eric besonders schlimm!). Wie allerdings Carola von Seckendorff die Klaviatur von der verheulten Moralistin bis zum rebellischen Vamp bespielt, ist mitreißend anzuschauen.

Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 14. September 2018

 

Pikante Geschichte mit intimen Details

Eine fantastische Carola von Seckendorff stimmt im Theater Münster den 70-minütigen, vom US-Amerikaner Neil LaBute verfassten Monolog, von dem man sich bis zum Ende eine Art »Erlösung« für die Protagonistin erhofft. Aber der Autor hat für Faye nichts dergleichen vorgesehen […]

In dem Theatersaal durchlebt Carola von Seckendorff in der deutschsprachigen Erstaufführung alle Tiefen von Fayes Entscheidung, die Unfruchtbarkeit ihres Mannes mit dem Kind eines Anderen auszuhebeln. Sie schreckt zur Erklärung auch nicht vor intimen Details zurück und nennt in der Inszenierung die Dinge beim Namen.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 14. September 2018

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