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EFFI BRIEST

Schauspiel nach dem Roman von Theodor Fontane, in einer Fassung von Gregor Tureček

Kooperation mit dem Schauspiel Münster
Für alle ab 14 Jahren / 8. Klasse
  • Eva Dorlass, Maria Goldmann — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Maria Goldmann
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Christoph Rinke, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Christoph Rinke, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Louis Nitsche, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Louis Nitsche, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Louis Nitsche — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Louis Nitsche
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Christoph Rinke — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Christoph Rinke
    © Oliver Berg
  • Gerhard Mohr, Carola von Seckendorff — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Carola von Seckendorff — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Gerhard Mohr, Christoph Rinke, Carola von Seckendorff — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr, Christoph Rinke, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Christoph Rinke — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Christoph Rinke
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Maria Goldmann, Christoph Rinke, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Eva Dorlass, Maria Goldmann, Christoph Rinke, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg

»Wir müssen verführerisch sein, sonst sind wir gar nichts.«

Premiere
Fr, 06. März 2020
19.30 · Kleines Haus
Premierenabo Kl. Haus

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Effi Briest ist gerade einmal 17 Jahre alt, als sie nach einer unbeschwerten und behüteten Kindheit von ihren Eltern mit dem 20 Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet wird. Nach der Hochzeit zieht sie mit dem gefühlsarmen Bräuti­gam in die Provinz und das Leben als Ehefrau entpuppt sich als gar nicht so glamourös und aufregend, wie es sich die lebenshungrige Effi vorgestellt hatte. Mit unstillbarer Sehn­sucht nach wahrer Liebe beginnt Effi übermütig eine Affäre mit dem überaus charmanten und gutaussehenden Major Crampas. Doch auch hier findet sie kein Glück und beendet die Beziehung aufgrund des vorherrschenden Drucks von Vernunft und Moral. Als ihr Mann in die Hauptstadt versetzt wird, sieht Effi die Chance, sich von ihrer Schuld zu befreien und steuert mit Hoffnung einem neuen Lebensglück ent­gegen. Jahre später findet Innstetten die Liebesbriefe des Majors, die Effi niemals vernichtet hatte. Eine Wendung, die katastrophale Folgen nach sich zieht.

Fontanes Roman EFFI BRIEST ist ein Klassiker der deut­schen Literatur und ein Höhepunkt des poetischen Realis­mus. Der Stoff hat auch heute nicht an Aktualität eingebüßt, denn der natürliche Drang nach persönlichem Glück wird immer wieder durch gesellschaftlichen Erwartungsdruck in Frage gestellt.

Aufführungsdauer ca. 120 Minuten, keine Pause

Info

Effi Briest ist gerade einmal 17 Jahre alt, als sie nach einer unbeschwerten und behüteten Kindheit von ihren Eltern mit dem 20 Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet wird. Nach der Hochzeit zieht sie mit dem gefühlsarmen Bräuti­gam in die Provinz und das Leben als Ehefrau entpuppt sich als gar nicht so glamourös und aufregend, wie es sich die lebenshungrige Effi vorgestellt hatte. Mit unstillbarer Sehn­sucht nach wahrer Liebe beginnt Effi übermütig eine Affäre mit dem überaus charmanten und gutaussehenden Major Crampas. Doch auch hier findet sie kein Glück und beendet die Beziehung aufgrund des vorherrschenden Drucks von Vernunft und Moral. Als ihr Mann in die Hauptstadt versetzt wird, sieht Effi die Chance, sich von ihrer Schuld zu befreien und steuert mit Hoffnung einem neuen Lebensglück ent­gegen. Jahre später findet Innstetten die Liebesbriefe des Majors, die Effi niemals vernichtet hatte. Eine Wendung, die katastrophale Folgen nach sich zieht.

Fontanes Roman EFFI BRIEST ist ein Klassiker der deut­schen Literatur und ein Höhepunkt des poetischen Realis­mus. Der Stoff hat auch heute nicht an Aktualität eingebüßt, denn der natürliche Drang nach persönlichem Glück wird immer wieder durch gesellschaftlichen Erwartungsdruck in Frage gestellt.

Aufführungsdauer ca. 120 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Gregor Tureček

Bühne & Kostüme Juliette Collas

Musik & Sound Design Constantin John

Dramaturgie Monika Marta Kosik


Besetzung

Effi Briest Eva Dorlass

Luise von Briest / Roswitha Carola von Seckendorff

Herr von Briest / Wüllersdorf Gerhard Mohr

Baron von Instetten Christoph Rinke

Ventivegni / Crampas Louis Nitsche

Dagobert / Gieshübler Valentin Schroeteler

Hulda / Johanna / Youtuberin Maria Goldmann

Annie Chiara Ciliberto / Lilia Ziemann

Besetzung

Leitung

Inszenierung Gregor Tureček

Bühne & Kostüme Juliette Collas

Musik & Sound Design Constantin John

Dramaturgie Monika Marta Kosik


Besetzung

Effi Briest Eva Dorlass

Luise von Briest / Roswitha Carola von Seckendorff

Herr von Briest / Wüllersdorf Gerhard Mohr

Baron von Instetten Christoph Rinke

Ventivegni / Crampas Louis Nitsche

Dagobert / Gieshübler Valentin Schroeteler

Hulda / Johanna / Youtuberin Maria Goldmann

Annie Chiara Ciliberto / Lilia Ziemann


Regisseur [Gregor] Tureček und Ausstatterin Juliette Collas schaffen mit Großaufnahmen der Live-Kamera und grandiosem Bühnenkitsch eine moderne Kunstwelt, in die sich auch Dialoge aus Fontanes Roman erstaunlich gut einfügen. […]
Schauspielerin Eva Dorlass macht diese Entwicklung der Heldin auf faszinierende Weise erlebbar. Von der Partymaus über die unterdrückte Gattin bis zur selbstbewussten Frau trägt sie nicht nur unterschiedliche Frisuren, sondern auch die entsprechenden Haltungen, kann ängstlich zurückscheuen, sicher aber auch trotzig behaupten. […]
Eine wichtige Attraktion der Aufführung ist zudem, dass Tureček eine stimmige Balance zwischen berührenden und komischen Momenten […] erzeugt, dass er Elemente wie die Live-Bilder sinnstiftend einsetzt. Er holt Effi auf eine Weise ins Heute, die weit weg von einer bloßen Fontane-Bebilderung führt. Und das ist spannend.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 9. März 2020

 

Die Interpretation, die sich ausdrücklich an alle Zuschauer ab 14 Jahren richtet, verleiht Fontanes Roman einen erheblichen Modernisierungsschub. Als das spätere Paar sich beschnuppernd kennenlernt, wirken Atmosphäre, Dialoge und Posen gegenwärtig. Dabei wird der quirlige Auftakt von einer Kamera live gefilmt und auf einen Vorhang projiziert: Die Dopplung von sichtbarem Schauspiel hinter dem Tuch und Großaufnahmen auf dem Gewebe erzielt einen sanft verfremdenden Effekt in einer Inszenierung, die überhaupt Fontanes Realismus mit einem eigenen Poesie-Verständnis, mit frischen, hellen Farben und einer stilisierenden Bühnen-Gestaltung (Bühne & Kostüme: Juliette Collas), heiter und überzeugend verbindet.
Der Abend gewinnt aber vor allem durch die Darsteller der Hauptfiguren. Christoph Rinke, in der äußeren Haltung ein höchst eleganter Edelmann, gehorcht in seiner inneren Überzeugung erschreckend kühl einem Ehrenkodex und einer starren Ideologie. Und Eva Dorlass reift zur selbstbewussten Frau, die im Finale mit flammender Rede die sie erniedrigenden gesellschaftlichen Zustände verurteilt.

Alexander Reuter, Die Glocke, 9. März 2020

Presse

Regisseur [Gregor] Tureček und Ausstatterin Juliette Collas schaffen mit Großaufnahmen der Live-Kamera und grandiosem Bühnenkitsch eine moderne Kunstwelt, in die sich auch Dialoge aus Fontanes Roman erstaunlich gut einfügen. […]
Schauspielerin Eva Dorlass macht diese Entwicklung der Heldin auf faszinierende Weise erlebbar. Von der Partymaus über die unterdrückte Gattin bis zur selbstbewussten Frau trägt sie nicht nur unterschiedliche Frisuren, sondern auch die entsprechenden Haltungen, kann ängstlich zurückscheuen, sicher aber auch trotzig behaupten. […]
Eine wichtige Attraktion der Aufführung ist zudem, dass Tureček eine stimmige Balance zwischen berührenden und komischen Momenten […] erzeugt, dass er Elemente wie die Live-Bilder sinnstiftend einsetzt. Er holt Effi auf eine Weise ins Heute, die weit weg von einer bloßen Fontane-Bebilderung führt. Und das ist spannend.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 9. März 2020

 

Die Interpretation, die sich ausdrücklich an alle Zuschauer ab 14 Jahren richtet, verleiht Fontanes Roman einen erheblichen Modernisierungsschub. Als das spätere Paar sich beschnuppernd kennenlernt, wirken Atmosphäre, Dialoge und Posen gegenwärtig. Dabei wird der quirlige Auftakt von einer Kamera live gefilmt und auf einen Vorhang projiziert: Die Dopplung von sichtbarem Schauspiel hinter dem Tuch und Großaufnahmen auf dem Gewebe erzielt einen sanft verfremdenden Effekt in einer Inszenierung, die überhaupt Fontanes Realismus mit einem eigenen Poesie-Verständnis, mit frischen, hellen Farben und einer stilisierenden Bühnen-Gestaltung (Bühne & Kostüme: Juliette Collas), heiter und überzeugend verbindet.
Der Abend gewinnt aber vor allem durch die Darsteller der Hauptfiguren. Christoph Rinke, in der äußeren Haltung ein höchst eleganter Edelmann, gehorcht in seiner inneren Überzeugung erschreckend kühl einem Ehrenkodex und einer starren Ideologie. Und Eva Dorlass reift zur selbstbewussten Frau, die im Finale mit flammender Rede die sie erniedrigenden gesellschaftlichen Zustände verurteilt.

Alexander Reuter, Die Glocke, 9. März 2020


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Premiere
Fr, 06. März 2020
19.30 Uhr · Kleines Haus
Premierenabo Kl. Haus

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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