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DIE RÄUBER

Schauspiel von Friedrich Schiller

  • Florian Steffens, Maike Jüttendonk, Gerhard Mohr — © Marion Bührle
    Florian Steffens, Maike Jüttendonk, Gerhard Mohr
    © Marion Bührle
  • Gerhard Mohr, Dennis Laubenthal, Florian Steffens — © Marion Bührle
    Gerhard Mohr, Dennis Laubenthal, Florian Steffens
    © Marion Bührle
  • Gerhard Mohr, Dennis Laubenthal — © Marion Bührle
    Gerhard Mohr, Dennis Laubenthal
    © Marion Bührle
  • Ensemble und Studentenchor — © Marion Bührle
    Ensemble und Studentenchor
    © Marion Bührle
  • Marvin Rehbock, Isa Weiss, Dennis Laubenthal, Christoph Rinke, Maximilian Scheidt, Ilja Harjes, Studentenchor — © Marion Bührle
    Marvin Rehbock, Isa Weiss, Dennis Laubenthal, Christoph Rinke, Maximilian Scheidt, Ilja Harjes, Studentenchor
    © Marion Bührle
  • Gerhard Mohr, Florian Steffens — © Marion Bührle
    Gerhard Mohr, Florian Steffens
    © Marion Bührle
  • Christoph Rinke, Isa Weiss, Ilja Harjes, Dennis Laubenthal, Maximilian Scheidt, Marvin Rehbock  — © Marion Bührle
    Christoph Rinke, Isa Weiss, Ilja Harjes, Dennis Laubenthal, Maximilian Scheidt, Marvin Rehbock
    © Marion Bührle
  • Maike Jüttendonk, Florian Steffens — © Marion Bührle
    Maike Jüttendonk, Florian Steffens
    © Marion Bührle
  • Florian Steffens — © Marion Bührle
    Florian Steffens
    © Marion Bührle
  • Isa Weiss, Dennis Laubenthal, Ilja Harjes, Maximilian Scheidt, Marvin Rehbock, Studentenchor             — © Marion Bührle
    Isa Weiss, Dennis Laubenthal, Ilja Harjes, Maximilian Scheidt, Marvin Rehbock, Studentenchor
    © Marion Bührle
  • Maike Jüttendonk, Florian Steffens — © Marion Bührle
    Maike Jüttendonk, Florian Steffens
    © Marion Bührle
  • Florian Steffens, Christoph Rinke — © Marion Bührle
    Florian Steffens, Christoph Rinke
    © Marion Bührle
  • Maximilian Scheidt, Ilja Harjes, Marvin Rehbock, Dennis Laubenthal, Isa Weiss — © Marion Bührle
    Maximilian Scheidt, Ilja Harjes, Marvin Rehbock, Dennis Laubenthal, Isa Weiss
    © Marion Bührle
Premiere
Sa, 22. September 2012
19.30 · Großes Haus
Premierenabo Gr. Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Ich bin mein Himmel und meine Hölle. | Friedrich Schillers Erstlingswerk, Die Räuber (1782), ist einer der wohl radikalsten Aufbruchs-Texte der Weltliteratur, Familientragödie und politisches Drama zugleich: Der junge Dichter gießt all seine verzweiflungsvolle Wut auf das absolutistische Herrschaftssystem, in dem er leben muss, und all seinen Freiheitsdrang in einen energiegeladenen, revolutionären Text. Die Räuber schildert die tödliche Auseinandersetzung mit einer Vätergeneration, die in der elterlichen Liebe versagt und keine Zukunftsperspektiven bietet. Die mangelnde Vaterliebe macht Franz zum egozentrischen Intriganten, der sein Glück und seinen Platz in der Welt auch mit ungerechten Mitteln erzwingen will, und Karl zum Straßenkämpfer, dessen idealistischer Widerstandsgeist in Anarchie und Gewalt umschlägt. Schiller greift in seinem Sturm und Drang-Drama eine Gesellschaft an, die müde ist und autoritär, die ihre Kinder zur Mittelmäßigkeit zwingt und ihnen die Zukunft verbaut – das tödliche Ende lässt immerhin die Utopie einer besseren Welt aufscheinen. Die Räuber wurde zuletzt 1968 in Münster gespielt, in einer Zeit, in der Studenten in Deutschland für ihre politische Sache auf die Straße gingen. Heute wirft man den jungen Menschen der Wohlstandsnationen vor, unpolitisch zu sein. Aber es muss doch Ziele jenseits des individuellen Glücks geben, für die es sich zu kämpfen lohnt?

Spieldauer ca. 180 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Mit den Räubern hat Regisseur Frank Behnke einen Eröffnungscoup gelandet, der zeitgemäß, anspielungsreich und witzig ist. Die Bilder sind gewaltig, der Sound elektronisch - dieser Klassiker bekommt neue Schärfe. Schon die Bühne von Günter Hellweg ist ein Knaller: Der nackte Bühnengang kippt dem Zuschauer imposant entgegen.
Natalie Bloch, Theater heute, Januar 2013

Das Publikum raste am Samstagabend bei der Premiere der »Räuber« im Großen Haus von Münsters Theater. Mit Jubelstürmen und stehenden Ovationen feierte es das neue Schauspielensemble. Drei Stunden ungemein ungestümes, kraftstrotzendes Spiel hatte das Publikum einfach mitgerissen. Da war Energie pur von der Bühne geflossen. (…) Der neue Schauspielchef Frank Behnke hatte nicht zu viel versprochen: Hier sind frische, junge Schauspieler angetreten, die begierig sind zu spielen, die brennen für die Bühne. Zudem sind sie verdammt talentiert und haben mit Behnke einen ideenreichen Regisseur an ihrer Seite, der die Geschicke auf der Bühne knackig, kühn und klug zu führen versteht.
Sabine Müller, Münstersche Zeitung, 24. September 2012

Frank Behnke hat Schiller beim Wort genommen und alle dem jugendlichen Gedankenflug entgegenstehenden äußeren Realitäten weggelassenen. Das entfesselt das Ensemble zu einer mitreißend körper- und sprechbetonten Darbietung, zu Sprech-Theater im vollen Wortsinn, von dem das mehrfach witzig einbezogenen Publikum Augen und Ohren nicht lassen mochte. Die Ovationen waren nach drei im Flug vergangenen Stunden entsprechend stürmisch.
Hans Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 24. September 2012

So ringt Behnke den Figuren viele Facetten ab, kürzt den Text moderat und pointiert ihn überzeugend. Das ist an sich schon bemerkenswert. Doch schafft er noch mehr: Indem er Karl nicht Amalia (Maike Jüttendonk) töten lässt, bleibt die Tragik Karls in der Schwebe und wird zu einer Allegorie für eine Gegenwart, in der das Nicht-Handeln die tragische Entscheidung abgelöst hat. Für diesen Mut wie für den schauspielerisch hervorragenden Gesamteindruck des Ensembles spendete das Publikum minutenlang standig ovations. Bleibt nur zu wünschen, dass die Begeisterung des Abends Funken schlägt in der Stadt. Dann dürften Grotesken es in ihr zumindest sehr schwer haben.
Kai Bremer, www.nachtkritik.de, 22. September 2012

In Münsters Großem Haus wird gekichert: So komisch kann Schiller sein? Aber Regisseur Frank Behnke hat weit mehr im Sinn, als dem Pathos des Sturm-und-Drang-Dichters ironische Spitzen aufzusetzen. Er holt »Die Räuber« keck in die Gegenwart, bisweilen gar nach Münster. Und das funktioniert bestens. (…) Zugleich aber zeigt Behnke mit aktuellen Einsprengseln, wie zeitgemäß dieser Schiller ist – und liefert damit die besten Argumente, die das Theater in einer Spar-Debatte aufbieten kann.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 24. September 2012

Info

Ich bin mein Himmel und meine Hölle. | Friedrich Schillers Erstlingswerk, Die Räuber (1782), ist einer der wohl radikalsten Aufbruchs-Texte der Weltliteratur, Familientragödie und politisches Drama zugleich: Der junge Dichter gießt all seine verzweiflungsvolle Wut auf das absolutistische Herrschaftssystem, in dem er leben muss, und all seinen Freiheitsdrang in einen energiegeladenen, revolutionären Text. Die Räuber schildert die tödliche Auseinandersetzung mit einer Vätergeneration, die in der elterlichen Liebe versagt und keine Zukunftsperspektiven bietet. Die mangelnde Vaterliebe macht Franz zum egozentrischen Intriganten, der sein Glück und seinen Platz in der Welt auch mit ungerechten Mitteln erzwingen will, und Karl zum Straßenkämpfer, dessen idealistischer Widerstandsgeist in Anarchie und Gewalt umschlägt. Schiller greift in seinem Sturm und Drang-Drama eine Gesellschaft an, die müde ist und autoritär, die ihre Kinder zur Mittelmäßigkeit zwingt und ihnen die Zukunft verbaut – das tödliche Ende lässt immerhin die Utopie einer besseren Welt aufscheinen. Die Räuber wurde zuletzt 1968 in Münster gespielt, in einer Zeit, in der Studenten in Deutschland für ihre politische Sache auf die Straße gingen. Heute wirft man den jungen Menschen der Wohlstandsnationen vor, unpolitisch zu sein. Aber es muss doch Ziele jenseits des individuellen Glücks geben, für die es sich zu kämpfen lohnt?

Spieldauer ca. 180 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Mit den Räubern hat Regisseur Frank Behnke einen Eröffnungscoup gelandet, der zeitgemäß, anspielungsreich und witzig ist. Die Bilder sind gewaltig, der Sound elektronisch - dieser Klassiker bekommt neue Schärfe. Schon die Bühne von Günter Hellweg ist ein Knaller: Der nackte Bühnengang kippt dem Zuschauer imposant entgegen.
Natalie Bloch, Theater heute, Januar 2013

Das Publikum raste am Samstagabend bei der Premiere der »Räuber« im Großen Haus von Münsters Theater. Mit Jubelstürmen und stehenden Ovationen feierte es das neue Schauspielensemble. Drei Stunden ungemein ungestümes, kraftstrotzendes Spiel hatte das Publikum einfach mitgerissen. Da war Energie pur von der Bühne geflossen. (…) Der neue Schauspielchef Frank Behnke hatte nicht zu viel versprochen: Hier sind frische, junge Schauspieler angetreten, die begierig sind zu spielen, die brennen für die Bühne. Zudem sind sie verdammt talentiert und haben mit Behnke einen ideenreichen Regisseur an ihrer Seite, der die Geschicke auf der Bühne knackig, kühn und klug zu führen versteht.
Sabine Müller, Münstersche Zeitung, 24. September 2012

Frank Behnke hat Schiller beim Wort genommen und alle dem jugendlichen Gedankenflug entgegenstehenden äußeren Realitäten weggelassenen. Das entfesselt das Ensemble zu einer mitreißend körper- und sprechbetonten Darbietung, zu Sprech-Theater im vollen Wortsinn, von dem das mehrfach witzig einbezogenen Publikum Augen und Ohren nicht lassen mochte. Die Ovationen waren nach drei im Flug vergangenen Stunden entsprechend stürmisch.
Hans Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 24. September 2012

So ringt Behnke den Figuren viele Facetten ab, kürzt den Text moderat und pointiert ihn überzeugend. Das ist an sich schon bemerkenswert. Doch schafft er noch mehr: Indem er Karl nicht Amalia (Maike Jüttendonk) töten lässt, bleibt die Tragik Karls in der Schwebe und wird zu einer Allegorie für eine Gegenwart, in der das Nicht-Handeln die tragische Entscheidung abgelöst hat. Für diesen Mut wie für den schauspielerisch hervorragenden Gesamteindruck des Ensembles spendete das Publikum minutenlang standig ovations. Bleibt nur zu wünschen, dass die Begeisterung des Abends Funken schlägt in der Stadt. Dann dürften Grotesken es in ihr zumindest sehr schwer haben.
Kai Bremer, www.nachtkritik.de, 22. September 2012

In Münsters Großem Haus wird gekichert: So komisch kann Schiller sein? Aber Regisseur Frank Behnke hat weit mehr im Sinn, als dem Pathos des Sturm-und-Drang-Dichters ironische Spitzen aufzusetzen. Er holt »Die Räuber« keck in die Gegenwart, bisweilen gar nach Münster. Und das funktioniert bestens. (…) Zugleich aber zeigt Behnke mit aktuellen Einsprengseln, wie zeitgemäß dieser Schiller ist – und liefert damit die besten Argumente, die das Theater in einer Spar-Debatte aufbieten kann.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 24. September 2012

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühne & Kostüme Günter Hellweg

Musik Malte Preuß

Choreinstudierung Claudia Sendlinger

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Maximilian, Graf von Moor Gerhard Mohr

Karl Dennis Laubenthal

Franz Florian Steffens

Amalia von Edelreich Maike Jüttendonk

Spiegelberg Christoph Rinke

Roller / Kosinsky Maximilian Scheidt

Schweizer Marvin Rehbock

Schufterle Ilja Harjes

Razmann Isa Weiß

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühne & Kostüme Günter Hellweg

Musik Malte Preuß

Choreinstudierung Claudia Sendlinger

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Maximilian, Graf von Moor Gerhard Mohr

Karl Dennis Laubenthal

Franz Florian Steffens

Amalia von Edelreich Maike Jüttendonk

Spiegelberg Christoph Rinke

Roller / Kosinsky Maximilian Scheidt

Schweizer Marvin Rehbock

Schufterle Ilja Harjes

Razmann Isa Weiß



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Sa, 22. September 2012
19.30 Uhr · Großes Haus
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