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DIE PIRATEN VON PENZANCE

Operette von Gilbert & Sullivan

in Kooperation mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz München und dem Theater Hof
in deutscher Sprache
  • Gregor Dalal, Plamen Hidjov — © Oliver Berg
    Gregor Dalal, Plamen Hidjov
    © Oliver Berg
  • Suzanne McLeod, Philippe Clark Hall — © Oliver Berg
    Suzanne McLeod, Philippe Clark Hall
    © Oliver Berg
  • Eva Bauchmüller, Christina Holzinger, Lisa Wedekind, Chor — © Oliver Berg
    Eva Bauchmüller, Christina Holzinger, Lisa Wedekind, Chor
    © Oliver Berg
  • Suzanne McLeod, Philippe Clark Hall, Gregor Dalal — © Oliver Berg
    Suzanne McLeod, Philippe Clark Hall, Gregor Dalal
    © Oliver Berg
  • Henrike Jacob, Philippe Clark Hall — © Oliver Berg
    Henrike Jacob, Philippe Clark Hall
    © Oliver Berg
  • Henrike Jacob, Lukas Schmid, Herrenchor — © Oliver Berg
    Henrike Jacob, Lukas Schmid, Herrenchor
    © Oliver Berg
  • Lukas Schmid, Chor — © Oliver Berg
    Lukas Schmid, Chor
    © Oliver Berg
  • John Pickering, Damenchor — © Oliver Berg
    John Pickering, Damenchor
    © Oliver Berg
  • Philippe Clark Hall, Henrike Jacob — © Oliver Berg
    Philippe Clark Hall, Henrike Jacob
    © Oliver Berg
  • Gregor Dalal, John Pickering, Chor — © Oliver Berg
    Gregor Dalal, John Pickering, Chor
    © Oliver Berg
  • Henrike Jacob, Philippe Clark Hall, Chor — © Oliver Berg
    Henrike Jacob, Philippe Clark Hall, Chor
    © Oliver Berg
  • John Pickering, Damenchor — © Oliver Berg
    John Pickering, Damenchor
    © Oliver Berg
Matinée
So, 16. März 2014
11.30 · Foyer

Eintritt frei

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Von der bürgerlichen Moral der Piraten. Ein Verständigungsfehler steht am Beginn dieser verrückten Geschichte aus dem Viktorianischen England: Nach dem letzten Wunsch seiner Eltern hätte Frederic »pilot« (zu deutsch: Lotse) werden sollen, doch seine Amme verstand das Wort »pirate« und gab ihn daher bei den Piraten in die Ausbildung. An seinem 21. Geburtstag endet offiziell Frederics Lehrzeit, doch obwohl er ab jetzt ein vollwertiger Pirat in der Mannschaft wäre, möchte er sich lieber ins bürgerliche Leben abseilen. Denn Frederic fühlt sich als »Sklave der Pflicht«, möchte heiraten und ein ehrbares Leben führen. Aber geht es in der bürgerlichen Welt überhaupt ehrbarer zu als bei den Piraten?

Mit ihrem fünften gemeinsamen Werk hat das englische Erfolgsduo William Schwenck Gilbert (1836–1911) und Arthur Sullivan (1842–1900) eine  hinreißende Satire auf Autoritätshörigkeit und Pflichtgefühl geschaffen. In der englischsprachigen Welt zählt THE PIRATES zu den erfolgreichsten Stücken des unterhaltsamen Musiktheaters.

Aufführungsdauer ca. 140 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Nach der Star-Wars-Zauberflöte, dem Slapstick-Cellini und dem skurril-düsteren „Black Rider“ passen die „Piraten von Penzance“ genau in diese ungewöhnliche, kurzweilige Saison. Vorhang auf für viele lustige Wortspielereien! [...]

Das grandiose Bühnenbild von Herbert Buckmiller ist großes Theater und liefert viel Augenfutter. Die Regie verordnet den Darstellern dazu große Operngestik – auch das eine herrliche Parodie. Aber nicht jeder Witz zündet direkt, oft steckt er im Detail: Da werden Steine weggerollt, wenn sie im Weg sind. Übers angedeutete Wasser geht so mancher Darsteller auch trockenen Fußes. Der Friedhof des zweiten Aktes hätte auch das kitschige Bild für die Finalszene von „Lucia di Lammermoor“ sein können – säße da nicht eine Möwe auf einem Grabstein. Ihre Artgenossen haben die britische Flagge, die sich zum Happy End hinabsenkt, offensichtlich schon als Toilette benutzt. Und selbst wenn die Operette auf Deutsch gesungen wird (warum eigentlich?), gibt das berüchtigte „th“ der englischen Sprache immer noch einen herrlichen Running Gag ab.

Es ist schön mitanzusehen, wie sich die auf große Opern getrimmte Mannschaft von Münster auf die scheinbar leichte Muse einlässt: Gregor Dalal als Piratenkönig und Plamen Hidjov als Pirat Samuel sind irre komisch. Lukas Schmid führt als Sergeant eine ganze Horde ängstlicher Bobbys an. John Pickering schwadroniert sich exzellent durch die Rolle des Generalmajors Stanley. Spielfreudig und optisch absolut authentisch ist das Liebespaar Mabel und Frederic, dargestellt von Henrike Jacob und Philippe Clark Hall. [...]

Der von Inna Batyuk einstudierte Chor macht nicht nur dank der wonnigen Kostüme von Götz Lanzelot Fischer (Matrosenkleidchen, Häubchen, rote Korkenzieherlocken, Bobby-Helme samt Umhang) eine hervorragende Figur. Nach dem Dirigat von Benvenuto Cellini stellt Münsters neuer Kapellmeister Stefan Veselka seine Vielseitigkeit unter Beweis. Das Sinfonieorchester rudert auf dem Piratenschiff ordentlich mit und gibt den nötigen Schwung. [...]

Die Zuschauer im Großen Haus danken bei der Premiere mit langem Applaus für einen ansprechenden, heiteren Abend. Yo Ho, Münsters Publikum hat es gut!

Christoph Broermann, Münstersche Zeitung, 31. März 2014

 

Regisseur Holger Seitz, der seine Inszenierung mit den Theatern in München (Gärtnerplatz) und Hof koproduziert hat, setzt ganz auf pittoreske Putzigkeit. Schon die beiden betont altmodischen Bühnenbilder von Herbert Buckmiller signalisieren, etwa mit dem Namen des nicht weiter benötigten Schiffes „Iron Lady“, Ironie. Alle Piraten tragen Augenklappen, Generalmajor Stanley tritt mit Teetasse auf, und die stattlichen Schnurrbart-Bobbys sind sehr furchtsame Polizisten. Weil das Stück an der Küste spielt, haben zudem ein paar Möwen auf dem Union Jack ihre Spuren hinterlassen.

In dieser Ausstattung und mit den gar hübschen Kleidern von Götz Lanzelot Fischer lässt der Regisseur eine gut zweistündige Unterhaltungsshow abrollen, wie man sie sich auch im ZDF-Programm vor rund 40 Jahren hätte vorstellen können. Alles ist präzise durchgearbeitet, die Solisten setzen mit großen Opernposen das Ironie-Konzept um, und die Chöre tänzeln an der Rampe. Was musikalisch zwei Vorteile hat: Zum einen entfalten die von Inna Batyuk präparierten Ensembles viel klangliche Wucht, zum anderen können sie von Dirigent Stefan Veselka mit feinen Nuancen durch den Abend geführt werden. Wer Spaß daran hat zu erleben, wie die Rädchen des Theaters ineinandergreifen, kommt hier zu seinem Recht. Zumal Veselka mit dem fabelhaften Orchester alle Vorzüge von Arthur Sullivans Musik offenlegt: Die ist pointiert wie Offenbach und schnurrend wie Rossini, erinnert in manchen Momenten aber auch an Weber oder Mendelssohn. [...]

Gregor Dalal ist ein in jeder Hinsicht stattlicher Pirat, Philippe Clark Hall sein ulkiger Operettentenor-Lehrling. Henrike Jacob erntet als sympathisch-entschlossene Koloratur-Geliebte die besondere Gunst des Premierenpublikums, Suzanne McLeod und Lukas Schmid statten ihre lustigen Rollen mit gesanglicher Würde aus.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 31. März 2014

Info

Von der bürgerlichen Moral der Piraten. Ein Verständigungsfehler steht am Beginn dieser verrückten Geschichte aus dem Viktorianischen England: Nach dem letzten Wunsch seiner Eltern hätte Frederic »pilot« (zu deutsch: Lotse) werden sollen, doch seine Amme verstand das Wort »pirate« und gab ihn daher bei den Piraten in die Ausbildung. An seinem 21. Geburtstag endet offiziell Frederics Lehrzeit, doch obwohl er ab jetzt ein vollwertiger Pirat in der Mannschaft wäre, möchte er sich lieber ins bürgerliche Leben abseilen. Denn Frederic fühlt sich als »Sklave der Pflicht«, möchte heiraten und ein ehrbares Leben führen. Aber geht es in der bürgerlichen Welt überhaupt ehrbarer zu als bei den Piraten?

Mit ihrem fünften gemeinsamen Werk hat das englische Erfolgsduo William Schwenck Gilbert (1836–1911) und Arthur Sullivan (1842–1900) eine  hinreißende Satire auf Autoritätshörigkeit und Pflichtgefühl geschaffen. In der englischsprachigen Welt zählt THE PIRATES zu den erfolgreichsten Stücken des unterhaltsamen Musiktheaters.

Aufführungsdauer ca. 140 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Nach der Star-Wars-Zauberflöte, dem Slapstick-Cellini und dem skurril-düsteren „Black Rider“ passen die „Piraten von Penzance“ genau in diese ungewöhnliche, kurzweilige Saison. Vorhang auf für viele lustige Wortspielereien! [...]

Das grandiose Bühnenbild von Herbert Buckmiller ist großes Theater und liefert viel Augenfutter. Die Regie verordnet den Darstellern dazu große Operngestik – auch das eine herrliche Parodie. Aber nicht jeder Witz zündet direkt, oft steckt er im Detail: Da werden Steine weggerollt, wenn sie im Weg sind. Übers angedeutete Wasser geht so mancher Darsteller auch trockenen Fußes. Der Friedhof des zweiten Aktes hätte auch das kitschige Bild für die Finalszene von „Lucia di Lammermoor“ sein können – säße da nicht eine Möwe auf einem Grabstein. Ihre Artgenossen haben die britische Flagge, die sich zum Happy End hinabsenkt, offensichtlich schon als Toilette benutzt. Und selbst wenn die Operette auf Deutsch gesungen wird (warum eigentlich?), gibt das berüchtigte „th“ der englischen Sprache immer noch einen herrlichen Running Gag ab.

Es ist schön mitanzusehen, wie sich die auf große Opern getrimmte Mannschaft von Münster auf die scheinbar leichte Muse einlässt: Gregor Dalal als Piratenkönig und Plamen Hidjov als Pirat Samuel sind irre komisch. Lukas Schmid führt als Sergeant eine ganze Horde ängstlicher Bobbys an. John Pickering schwadroniert sich exzellent durch die Rolle des Generalmajors Stanley. Spielfreudig und optisch absolut authentisch ist das Liebespaar Mabel und Frederic, dargestellt von Henrike Jacob und Philippe Clark Hall. [...]

Der von Inna Batyuk einstudierte Chor macht nicht nur dank der wonnigen Kostüme von Götz Lanzelot Fischer (Matrosenkleidchen, Häubchen, rote Korkenzieherlocken, Bobby-Helme samt Umhang) eine hervorragende Figur. Nach dem Dirigat von Benvenuto Cellini stellt Münsters neuer Kapellmeister Stefan Veselka seine Vielseitigkeit unter Beweis. Das Sinfonieorchester rudert auf dem Piratenschiff ordentlich mit und gibt den nötigen Schwung. [...]

Die Zuschauer im Großen Haus danken bei der Premiere mit langem Applaus für einen ansprechenden, heiteren Abend. Yo Ho, Münsters Publikum hat es gut!

Christoph Broermann, Münstersche Zeitung, 31. März 2014

 

Regisseur Holger Seitz, der seine Inszenierung mit den Theatern in München (Gärtnerplatz) und Hof koproduziert hat, setzt ganz auf pittoreske Putzigkeit. Schon die beiden betont altmodischen Bühnenbilder von Herbert Buckmiller signalisieren, etwa mit dem Namen des nicht weiter benötigten Schiffes „Iron Lady“, Ironie. Alle Piraten tragen Augenklappen, Generalmajor Stanley tritt mit Teetasse auf, und die stattlichen Schnurrbart-Bobbys sind sehr furchtsame Polizisten. Weil das Stück an der Küste spielt, haben zudem ein paar Möwen auf dem Union Jack ihre Spuren hinterlassen.

In dieser Ausstattung und mit den gar hübschen Kleidern von Götz Lanzelot Fischer lässt der Regisseur eine gut zweistündige Unterhaltungsshow abrollen, wie man sie sich auch im ZDF-Programm vor rund 40 Jahren hätte vorstellen können. Alles ist präzise durchgearbeitet, die Solisten setzen mit großen Opernposen das Ironie-Konzept um, und die Chöre tänzeln an der Rampe. Was musikalisch zwei Vorteile hat: Zum einen entfalten die von Inna Batyuk präparierten Ensembles viel klangliche Wucht, zum anderen können sie von Dirigent Stefan Veselka mit feinen Nuancen durch den Abend geführt werden. Wer Spaß daran hat zu erleben, wie die Rädchen des Theaters ineinandergreifen, kommt hier zu seinem Recht. Zumal Veselka mit dem fabelhaften Orchester alle Vorzüge von Arthur Sullivans Musik offenlegt: Die ist pointiert wie Offenbach und schnurrend wie Rossini, erinnert in manchen Momenten aber auch an Weber oder Mendelssohn. [...]

Gregor Dalal ist ein in jeder Hinsicht stattlicher Pirat, Philippe Clark Hall sein ulkiger Operettentenor-Lehrling. Henrike Jacob erntet als sympathisch-entschlossene Koloratur-Geliebte die besondere Gunst des Premierenpublikums, Suzanne McLeod und Lukas Schmid statten ihre lustigen Rollen mit gesanglicher Würde aus.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 31. März 2014

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Inszenierung Holger Seitz

Choreografie Fiona Copley / Holger Seitz

Bühnenbild Herbert Buckmiller

Kostüme Götz Lanzelot Fischer

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Jens Ponath


Besetzung

Piratenkönig Gregor Dalal

Frederic Philippe Clark Hall

Mabel Henrike Jacob

Ruth Suzanne McLeod

Generalmajor Stanley John Pickering

Samuel Plamen Hidjov

Sergeant der Polizei Lukas Schmid

Edith Eva Bauchmüller

Kate Lisa Wedekind

Isabel Christina Holzinger

Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Inszenierung Holger Seitz

Choreografie Fiona Copley / Holger Seitz

Bühnenbild Herbert Buckmiller

Kostüme Götz Lanzelot Fischer

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Jens Ponath


Besetzung

Piratenkönig Gregor Dalal

Frederic Philippe Clark Hall

Mabel Henrike Jacob

Ruth Suzanne McLeod

Generalmajor Stanley John Pickering

Samuel Plamen Hidjov

Sergeant der Polizei Lukas Schmid

Edith Eva Bauchmüller

Kate Lisa Wedekind

Isabel Christina Holzinger

Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster



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So, 16. März 2014
11.30 Uhr · Foyer

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Leider keine weiteren Termine geplant.

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