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DIE MÖWE

Komödie von Anton Tschechow

Deutsche Übersetzung von Thomas Brasch
  • Julian Karl Kluge — ©  Oliver Berg
    Julian Karl Kluge
    © Oliver Berg
  • Birte Leest — ©  Oliver Berg
    Birte Leest
    © Oliver Berg
  • Birte Leest, Joachim Foerster — ©  Oliver Berg
    Birte Leest, Joachim Foerster
    © Oliver Berg
  • ©  Oliver Berg

    © Oliver Berg
  • Birte Leest, Julian Karl Kluge — ©  Oliver Berg
    Birte Leest, Julian Karl Kluge
    © Oliver Berg

»WIR BRAUCHEN NEUE FORMEN!«

So, 30. Mai 2021
18.00 · Großes Haus


DIE MÖWE, entstanden 1895, ist ein tragikomischer Unglücksreigen. Keine der Figuren der kleinen Sommergesellschaft, die Tschechow irgendwo in der russischen Provinz versammelt, fühlt sich in der richtigen (Lebens-)Rolle. Polina, die Frau des Gutsverwalters, liebt den Arzt Dorn, kann sich jedoch nicht aus ihrer unglücklichen Ehe befreien. Mascha, ihre Tochter, liebt Konstantin abgöttisch, doch sie heiratet den Lehrer Medwedenko. Konstantin, Sohn der Schauspielerin Arkadina, liebt Nina, eine junge Frau vom anderen Ufer des Sees. Nina wiederum liebt Trigorin, den erfolgreichen Schriftsteller, der mit Arkadina zusammen ist und Arkadina schließlich, liebt nur sich selbst. Bei der Aufführung eines Theaterstücks, das Konstantin geschrieben hat und das von Nina gespielt wird, kommt es zum Eklat, denn Arkadina verspottet aus Neid und Missgunst das Stück ihres Sohnes. In einem Anfall von Wut schießt Konstantin eine Möwe vom Himmel und legt sie Nina zu Füßen. Zwei Jahre später trifft sich die ganze Gesellschaft wieder. Die Möwe steht jetzt ausgestopft im Arbeitszimmer von Konstantin, der ein anerkannter Schriftsteller geworden ist. Auch Nina hat sich ihren Traum erfüllt, doch sie spielt nur in der Provinz und ein Kind von Trigorin hat sie verloren. Als sie schließlich bei Konstantin erscheint, sieht er es als Zeichen für die Erfüllung seiner großen Sehnsucht, doch das ist ein tragischer Irrtum.

Anton Tschechow ist ein einzigartiger Menschenbeobachter. Seine Figuren verzweifeln und scheitern so systematisch, dass es schon wieder komisch ist. Seine Modernität zeigt sich besonders in seinen scharfen Gesellschaftsanalysen. Mit DIE MÖWE zeichnet er das morbide Porträt einer zukunftslosen Welt, die voll Überdruss und Selbstmitleid nur noch um sich selbst kreist.

Info

DIE MÖWE, entstanden 1895, ist ein tragikomischer Unglücksreigen. Keine der Figuren der kleinen Sommergesellschaft, die Tschechow irgendwo in der russischen Provinz versammelt, fühlt sich in der richtigen (Lebens-)Rolle. Polina, die Frau des Gutsverwalters, liebt den Arzt Dorn, kann sich jedoch nicht aus ihrer unglücklichen Ehe befreien. Mascha, ihre Tochter, liebt Konstantin abgöttisch, doch sie heiratet den Lehrer Medwedenko. Konstantin, Sohn der Schauspielerin Arkadina, liebt Nina, eine junge Frau vom anderen Ufer des Sees. Nina wiederum liebt Trigorin, den erfolgreichen Schriftsteller, der mit Arkadina zusammen ist und Arkadina schließlich, liebt nur sich selbst. Bei der Aufführung eines Theaterstücks, das Konstantin geschrieben hat und das von Nina gespielt wird, kommt es zum Eklat, denn Arkadina verspottet aus Neid und Missgunst das Stück ihres Sohnes. In einem Anfall von Wut schießt Konstantin eine Möwe vom Himmel und legt sie Nina zu Füßen. Zwei Jahre später trifft sich die ganze Gesellschaft wieder. Die Möwe steht jetzt ausgestopft im Arbeitszimmer von Konstantin, der ein anerkannter Schriftsteller geworden ist. Auch Nina hat sich ihren Traum erfüllt, doch sie spielt nur in der Provinz und ein Kind von Trigorin hat sie verloren. Als sie schließlich bei Konstantin erscheint, sieht er es als Zeichen für die Erfüllung seiner großen Sehnsucht, doch das ist ein tragischer Irrtum.

Anton Tschechow ist ein einzigartiger Menschenbeobachter. Seine Figuren verzweifeln und scheitern so systematisch, dass es schon wieder komisch ist. Seine Modernität zeigt sich besonders in seinen scharfen Gesellschaftsanalysen. Mit DIE MÖWE zeichnet er das morbide Porträt einer zukunftslosen Welt, die voll Überdruss und Selbstmitleid nur noch um sich selbst kreist.

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Ralph Zeger

Kostüme Luisa Wandschneider

Dramaturgie Cornelia von Schwerin

Dramaturgieassistenz Sabrina Toyen


Besetzung

Arkadina Birte Leest

Konstantin Julian Karl Kluge

Sorin Christoph Rinke

Nina Marlene Goksch

Schamrajew Ilja Harjes

Polina Regine Andratschke

Mascha Rose Lohmann

Trigorin Joachim Foerster

Medwedenko Paul Maximilian Schulze

Dorn Christian Bo Salle

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Ralph Zeger

Kostüme Luisa Wandschneider

Dramaturgie Cornelia von Schwerin

Dramaturgieassistenz Sabrina Toyen


Besetzung

Arkadina Birte Leest

Konstantin Julian Karl Kluge

Sorin Christoph Rinke

Nina Marlene Goksch

Schamrajew Ilja Harjes

Polina Regine Andratschke

Mascha Rose Lohmann

Trigorin Joachim Foerster

Medwedenko Paul Maximilian Schulze

Dorn Christian Bo Salle


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So, 30. Mai 2021
18.00 Uhr · Großes Haus


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