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DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN

Oper von Sergej Prokofjew

Deutsche Textfassung von Werner Hintze
  • Ensemble <br />© Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim, Pascal Herington	 <br />© Oliver Berg
    Garrie Davislim, Pascal Herington
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip, Garrie Davislim, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Kathrin Filip, Garrie Davislim, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Kristi Anna Isene, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Kristi Anna Isene, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Kristi Anna Isene, Christoph Stegemann, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Kristi Anna Isene, Christoph Stegemann, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Chrysanthi Spitadi, Gregor Dalal, Kathrin Filip <br />© Oliver Berg
    Chrysanthi Spitadi, Gregor Dalal, Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Michael Zehe, Pascal Herington <br />© Oliver Berg
    Michael Zehe, Pascal Herington
    © Oliver Berg
  • Chrysanthi Spitadi, Gregor Dalal, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Chrysanthi Spitadi, Gregor Dalal, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Christoph Stegemann, Kristi Anna Isene <br />© Oliver Berg
    Christoph Stegemann, Kristi Anna Isene
    © Oliver Berg
  • Stephan Klemm, Garrie Davislim, Filippo Bettoschi <br />© Oliver Berg
    Stephan Klemm, Garrie Davislim, Filippo Bettoschi
    © Oliver Berg
  • Michael Zehe, Pascal Herington <br />© Oliver Berg
    Michael Zehe, Pascal Herington
    © Oliver Berg

»Denn Lachen heilt von jeder Krankheit!«

Premiere
Sa, 06. April 2019
19.30 Uhr · Großes Haus
Premierenabo Gr. Haus

22.00 · Premierenbuffet im Foyer Buffet-Tickets 15,00 €

König Treff ist verzweifelt, denn sein Sohn und Thronfolger ist krank und kann nur durch eine herzhafte Lachsalve geheilt werden. Spaßmacher Truffaldino erhält den Auftrag, den Prinzen zum Lachen zu bringen. Durch einen unfreiwilligen Zufall sorgt dafür die intrigante Fata Morgana, die den Prinzen daraufhin verflucht: Zur Strafe muss er sich in drei Orangen verlieben. Aus einer der Früchte entspringt wenig später Ninetta, die sich augenblicklich in den Prinzen verliebt. Die ­bevorstehende Hochzeit versucht Fata Morgana erneut durch ­einen Hexenzauber zu verhindern. Doch das Böse wird besiegt und mit ­einem großen Fest wird Hochzeit gefeiert.

Mit seiner Oper DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN initiiert Sergej Prokofjew (1891 – 1953) eine Art Renaissance der Opera buffa. Mit ihr huldigt er – an die Theaterästhetik Meyerholds anknüpfend – der Märchen­welt Carlo Gozzis und dem Stil der Commedia dell’arte. Letztlich setzt Prokofjew mit seiner betont surrealen Märchenoper aus dem Jahr 1921 auf befreiendes Lachen, bei der allerdings auch die Lieb­haber der anderen Genres nicht leer ausgehen.

 

Aufführungsdauer ca. 140 Minuten, eine Pause

Info

König Treff ist verzweifelt, denn sein Sohn und Thronfolger ist krank und kann nur durch eine herzhafte Lachsalve geheilt werden. Spaßmacher Truffaldino erhält den Auftrag, den Prinzen zum Lachen zu bringen. Durch einen unfreiwilligen Zufall sorgt dafür die intrigante Fata Morgana, die den Prinzen daraufhin verflucht: Zur Strafe muss er sich in drei Orangen verlieben. Aus einer der Früchte entspringt wenig später Ninetta, die sich augenblicklich in den Prinzen verliebt. Die ­bevorstehende Hochzeit versucht Fata Morgana erneut durch ­einen Hexenzauber zu verhindern. Doch das Böse wird besiegt und mit ­einem großen Fest wird Hochzeit gefeiert.

Mit seiner Oper DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN initiiert Sergej Prokofjew (1891 – 1953) eine Art Renaissance der Opera buffa. Mit ihr huldigt er – an die Theaterästhetik Meyerholds anknüpfend – der Märchen­welt Carlo Gozzis und dem Stil der Commedia dell’arte. Letztlich setzt Prokofjew mit seiner betont surrealen Märchenoper aus dem Jahr 1921 auf befreiendes Lachen, bei der allerdings auch die Lieb­haber der anderen Genres nicht leer ausgehen.

 

Aufführungsdauer ca. 140 Minuten, eine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Sebastian Ritschel

Bühne nach Entwüfen von Pascal Seibicke

Kostüme Sebastian Ritschel

Mitarbeit Kostüme Jakob Baumgartner / Kathrin Schmidt

Video Sven Stratmann

Choreinstudierung Inna Batyuk / Joseph Feigl

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

König Treff Stephan Klemm

Prinz Garrie Davislim

Prinzessin Clarice Chrysanthi Spitadi

Leander / 2. Arzt Gregor Dalal

Truffaldino Pascal Herington

Pantalone / Herold Filippo Bettoschi

Celio, Zauberer Christoph Stegemann

Fata Morgana, Zauberin Kristi Anna Isene

Linetta Suzanne McLeod

Nicoletta Melanie Spitau

Ninetta Marielle Murphy

Köchin / Farfarello / 3. Arzt Michael Zehe

Smeraldine Kathrin Filip

Zeremonienmeister / 1. Arzt Youn-Seong Shim

Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Sebastian Ritschel

Bühne nach Entwüfen von Pascal Seibicke

Kostüme Sebastian Ritschel

Mitarbeit Kostüme Jakob Baumgartner / Kathrin Schmidt

Video Sven Stratmann

Choreinstudierung Inna Batyuk / Joseph Feigl

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

König Treff Stephan Klemm

Prinz Garrie Davislim

Prinzessin Clarice Chrysanthi Spitadi

Leander / 2. Arzt Gregor Dalal

Truffaldino Pascal Herington

Pantalone / Herold Filippo Bettoschi

Celio, Zauberer Christoph Stegemann

Fata Morgana, Zauberin Kristi Anna Isene

Linetta Suzanne McLeod

Nicoletta Melanie Spitau

Ninetta Marielle Murphy

Köchin / Farfarello / 3. Arzt Michael Zehe

Smeraldine Kathrin Filip

Zeremonienmeister / 1. Arzt Youn-Seong Shim

Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


Schmissige Musik und groteske Handlung

Schmissig ist die Musik, grotesk die Handlung um einen depressionskranken Prinzen, der im Casino seines königlichen Vaters missmutig um den Jackpot spielt und nur durch Lachen geheilt werden kann.

Dirigent Golo Berg beschwört schwungvoll und mit Begeisterung eine farbig-fantastische Welt.

Sebastian Ritschel erzählt das Geschehen auf einer ins Auge stechenden Bühne nach Entwürfen von Pascal Seibicke gewitzt und clever, beschleunigt das Spiel rasant: er hält das spielfreudige Ensemble einschließlich eines bestechenden Doppelchors in Atem, reißt es mit.

Zuvorderst mit Stephan Klemm (König Treff), Garrie Davislim (Prinz), Pascal Herington (als Spaßmacher Truffaldino eine Augenweide), Christoph Stegemann (Celio), Kristina Anna Isene (Fata Morgana) und Michael Zehe (sowohl ausstaffierte Köchin mit Bassstimme als auch Teufel) löst die bestens aufgelegte Sängertruppe überdies schauspielerisch reichlich Abwechslung und Vergnügen aus.

Hans Rochel, Die Glocke, 8. April 2019

 

Toller Klamauk

»Die Liebe zu den drei Orangen« ist eine Opern-Parodie von Sergej Prokofjew. Sebastian Ritschel macht daraus am Theater Münster dank gut platzierter Übertreibungen einen herrlichen Blödsinn. Die Parodie bezieht ihren Witz aus dem Zusammenspiel von wagnerischem Pathos im Orchestergraben und einem Bühnengeschehen, das dramatische und lyrische Opernmomente ins Lächerliche zieht. Diese Momente noch weiter zuzuspitzen, mit pantomimischem Gehabe, grotesken Chortänzen und schrillen Kostümen, darauf zielt Ritschel ab.

Ein aufgewecktes Ensemble und Orchester tragen das Ihrige zur Inszenierung bei.

Das Sinfonieorchester Münster, geleitet von Golo Berg, greift die Dynamik die Inszenierung auf und treibt sie seinerseits voran. Schwungvoll parodiert es die Klangmassen einer Wagner-Oper und flirtet im nächsten Moment mit pikanten Rhythmen. Prokofjew lautmalerischen Humor arbeitet das Orchester fein heraus.

Anne Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 8. April 2019

 

Eine skurrile und schon recht wahnwitzige Angelegenheit

[…] Sergej Prokofjew nimmt in seiner Liebe zu den drei Orangen Elemente aller Gattungen auf. Nicht zu ernsthaft natürlich, immer mit einem Spritzer Ironie, einem Quäntchen Parodie und einem großen Teil Humor. So ist das Märchen vom hypochondrischen Prinzen, der von einer Hexe zur Liebe zu drei Orangen verflucht wird, eine einzige unglaublich kurzweilige Geschichte. Und skurril und schon eine recht wahnwitzige Angelegenheit…

Denn unglaublich perfekt setzt Ritschel Prokofjews Musik, die so facetten- wie anspielungsreich daher kommt, in Bewegung um, mit einer Präzision die staunen macht und pures Vergnügen bereitet. Und so wird das Publikum hereingezogen in den Sog des Bühnengeschehens, lässt sich mitreißen bis zum Schluss- auch von Prokofjews Musik. Golo Berg und sein Sinfonieorchester Münster zeigten sich äußerst bewandert in der hohen Kunst, eine vertrackte Partitur zum Klingen zu bringen, als sei sie federleicht zu stemmen.

Einen riesigen Anteil am Gelingen dieser Produktion haben Opern- und Extrachor des Theaters Münster, die von Joseph Feigl bestens vorbereitet worden sind, und ihre Spiel-und Bewegungsfreude, sowie den Spaß an der Musik Prokofjews allen Anwesenden vermitteln.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 9. April 2019

Presse

Schmissige Musik und groteske Handlung

Schmissig ist die Musik, grotesk die Handlung um einen depressionskranken Prinzen, der im Casino seines königlichen Vaters missmutig um den Jackpot spielt und nur durch Lachen geheilt werden kann.

Dirigent Golo Berg beschwört schwungvoll und mit Begeisterung eine farbig-fantastische Welt.

Sebastian Ritschel erzählt das Geschehen auf einer ins Auge stechenden Bühne nach Entwürfen von Pascal Seibicke gewitzt und clever, beschleunigt das Spiel rasant: er hält das spielfreudige Ensemble einschließlich eines bestechenden Doppelchors in Atem, reißt es mit.

Zuvorderst mit Stephan Klemm (König Treff), Garrie Davislim (Prinz), Pascal Herington (als Spaßmacher Truffaldino eine Augenweide), Christoph Stegemann (Celio), Kristina Anna Isene (Fata Morgana) und Michael Zehe (sowohl ausstaffierte Köchin mit Bassstimme als auch Teufel) löst die bestens aufgelegte Sängertruppe überdies schauspielerisch reichlich Abwechslung und Vergnügen aus.

Hans Rochel, Die Glocke, 8. April 2019

 

Toller Klamauk

»Die Liebe zu den drei Orangen« ist eine Opern-Parodie von Sergej Prokofjew. Sebastian Ritschel macht daraus am Theater Münster dank gut platzierter Übertreibungen einen herrlichen Blödsinn. Die Parodie bezieht ihren Witz aus dem Zusammenspiel von wagnerischem Pathos im Orchestergraben und einem Bühnengeschehen, das dramatische und lyrische Opernmomente ins Lächerliche zieht. Diese Momente noch weiter zuzuspitzen, mit pantomimischem Gehabe, grotesken Chortänzen und schrillen Kostümen, darauf zielt Ritschel ab.

Ein aufgewecktes Ensemble und Orchester tragen das Ihrige zur Inszenierung bei.

Das Sinfonieorchester Münster, geleitet von Golo Berg, greift die Dynamik die Inszenierung auf und treibt sie seinerseits voran. Schwungvoll parodiert es die Klangmassen einer Wagner-Oper und flirtet im nächsten Moment mit pikanten Rhythmen. Prokofjew lautmalerischen Humor arbeitet das Orchester fein heraus.

Anne Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 8. April 2019

 

Eine skurrile und schon recht wahnwitzige Angelegenheit

[…] Sergej Prokofjew nimmt in seiner Liebe zu den drei Orangen Elemente aller Gattungen auf. Nicht zu ernsthaft natürlich, immer mit einem Spritzer Ironie, einem Quäntchen Parodie und einem großen Teil Humor. So ist das Märchen vom hypochondrischen Prinzen, der von einer Hexe zur Liebe zu drei Orangen verflucht wird, eine einzige unglaublich kurzweilige Geschichte. Und skurril und schon eine recht wahnwitzige Angelegenheit…

Denn unglaublich perfekt setzt Ritschel Prokofjews Musik, die so facetten- wie anspielungsreich daher kommt, in Bewegung um, mit einer Präzision die staunen macht und pures Vergnügen bereitet. Und so wird das Publikum hereingezogen in den Sog des Bühnengeschehens, lässt sich mitreißen bis zum Schluss- auch von Prokofjews Musik. Golo Berg und sein Sinfonieorchester Münster zeigten sich äußerst bewandert in der hohen Kunst, eine vertrackte Partitur zum Klingen zu bringen, als sei sie federleicht zu stemmen.

Einen riesigen Anteil am Gelingen dieser Produktion haben Opern- und Extrachor des Theaters Münster, die von Joseph Feigl bestens vorbereitet worden sind, und ihre Spiel-und Bewegungsfreude, sowie den Spaß an der Musik Prokofjews allen Anwesenden vermitteln.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 9. April 2019


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