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DIE ERMITTLUNG

Oratorium in 11 Gesängen von Peter Weiss

  • © William Warby

    © William Warby
Fr, 28. Mai 2021
00.00


DIE ERMITTLUNG, ein dokumentarisches Ausnahmewerk von Peter Weiss, wurde unmittelbar nach dem ersten Frankfurter Auschwitzprozess von 1963 bis 1965 geschrieben und im Oktober 1965 im Rahmen einer Ring-Uraufführung an 15 west- und ostdeutschen Theatern sowie von der Royal Shakespeare Company, London, uraufgeführt. Weiss selbst nahm als Zuschauer am Auschwitzprozess teil und entwickelte sein Stück u.a. aus den Berichten, die Bernd Naumann für die Frankfurter Allgemeine Zeitung geschrieben hat.

DIE ERMITTLUNG ist in 11 »Gesänge« unterteilt. Sie zeigen den Weg der Opfer von der Rampe bei der Ankunft in Auschwitz bis zum Feuerofen. Bewusst verzichtet Weiss auf ausschmückende oder psychologisierende Elemente. Der Text ist zum Teil wörtlich den Gerichtsprotokollen entnommen.

Bald wird es keine lebenden Zeug*innen des Holocaust mehr geben. Umso wichtiger wird es, die Erinnerung aufrecht zu erhalten. Die »Ermittlung« ist eine Ermittlung über uns, über eine Gesellschaft, die den Holocaust ermöglicht hat. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen »Neue Wege«.

                     

Info

DIE ERMITTLUNG, ein dokumentarisches Ausnahmewerk von Peter Weiss, wurde unmittelbar nach dem ersten Frankfurter Auschwitzprozess von 1963 bis 1965 geschrieben und im Oktober 1965 im Rahmen einer Ring-Uraufführung an 15 west- und ostdeutschen Theatern sowie von der Royal Shakespeare Company, London, uraufgeführt. Weiss selbst nahm als Zuschauer am Auschwitzprozess teil und entwickelte sein Stück u.a. aus den Berichten, die Bernd Naumann für die Frankfurter Allgemeine Zeitung geschrieben hat.

DIE ERMITTLUNG ist in 11 »Gesänge« unterteilt. Sie zeigen den Weg der Opfer von der Rampe bei der Ankunft in Auschwitz bis zum Feuerofen. Bewusst verzichtet Weiss auf ausschmückende oder psychologisierende Elemente. Der Text ist zum Teil wörtlich den Gerichtsprotokollen entnommen.

Bald wird es keine lebenden Zeug*innen des Holocaust mehr geben. Umso wichtiger wird es, die Erinnerung aufrecht zu erhalten. Die »Ermittlung« ist eine Ermittlung über uns, über eine Gesellschaft, die den Holocaust ermöglicht hat. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen »Neue Wege«.

                     

Künstlerische Leitung: Carola v. Seckendorff, Cornelia Kupferschmid

Produktionsleitung: Paula Berdrow

Szenische Einrichtung: Carola v. Seckendorff

Ausstattung: Sophia Debus

Es lesen: Regine Andratschke, Ulrich Bärenfänger, Gabriele Brüning, Hannes Demming, Sarah Giese, Marlene Goksch, Christiane Hagedorn, Ilja Harjes, Magnus Heithoff, Julian Kluge, Ulrike Knobloch, Johanna Kollet, Cornelia Kupferschmid, Rose Lohmann, Tashina Mende, Gerhard Mohr, Stefan Naszáy, Thomas Nufer, Jakob Reinhardt, Beate Reker, Matias Ristic (Gast), Christian Bo Salle, Carola v. Seckendorff, Wilhelm Schlotterer, Eva Schröer, Thomas Schweins, Christoph Tiemann, Irmhild Willenbrink, Carolin Wirth

Musik: Heide Bertram, Juliane Gaido, Anja Kreysing, Jan Klare, Matthias Muer, Gudula Rosa, Martin Scholz

Besetzung


Künstlerische Leitung: Carola v. Seckendorff, Cornelia Kupferschmid

Produktionsleitung: Paula Berdrow

Szenische Einrichtung: Carola v. Seckendorff

Ausstattung: Sophia Debus

Es lesen: Regine Andratschke, Ulrich Bärenfänger, Gabriele Brüning, Hannes Demming, Sarah Giese, Marlene Goksch, Christiane Hagedorn, Ilja Harjes, Magnus Heithoff, Julian Kluge, Ulrike Knobloch, Johanna Kollet, Cornelia Kupferschmid, Rose Lohmann, Tashina Mende, Gerhard Mohr, Stefan Naszáy, Thomas Nufer, Jakob Reinhardt, Beate Reker, Matias Ristic (Gast), Christian Bo Salle, Carola v. Seckendorff, Wilhelm Schlotterer, Eva Schröer, Thomas Schweins, Christoph Tiemann, Irmhild Willenbrink, Carolin Wirth

Musik: Heide Bertram, Juliane Gaido, Anja Kreysing, Jan Klare, Matthias Muer, Gudula Rosa, Martin Scholz

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Fr, 28. Mai 2021
00.00 Uhr


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