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DIE DEUTSCHE AYşE - TÜRKISCHE LEBENSBÄUME

von Tuğsal Moğul

Uraufführung
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Lilly Gropper — © Jochen Quast
    Lilly Gropper
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Lilly Gropper — © Jochen Quast
    Lilly Gropper
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Claudia Frost — © Jochen Quast
    Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost — © Jochen Quast
    Isa Weiß, Lilly Gropper, Claudia Frost
    © Jochen Quast

Ich hatte den Eindruck, dass sie Arbeiter wollten, aber wir waren als Menschen gekommen.

Di, 15. Oktober 2013
19.30 · U2 · Preise G

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Tuğsal Moğul, Theatermacher und Arzt, Westfale und Sohn türkischer Einwanderer, setzt sich in seinem Rechercheprojekt mit den Lebensläufen dreier türkischer Frauen der ersten Einwanderer-Generation auseinander, die den Großteil ihres Lebens im Münsterland verbrachten: Drei aufregende weibliche Biografien, drei selbstbewusste mutige Frauen, eine häufig kuriose, zuerst unheimlich fremde, dann heimatliche Welt. Ein szenischer Beitrag zur immer wieder aufflammenden Debatte um das Gelingen der sogenannten Integration.

Publikumspreis bei den NRW Theatertagen 2014, Gastspiel-Einladungen an das Ballhaus Naunynstraße Berlin, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Zimmertheater Tübingen und zu den Festivals MADE IN GERMANY in Stuttgart und TALKING ABOUT BORDERS in Nürnberg.

Spieldauer ca. 60 Minuten, keine Pause

Info

Tuğsal Moğul, Theatermacher und Arzt, Westfale und Sohn türkischer Einwanderer, setzt sich in seinem Rechercheprojekt mit den Lebensläufen dreier türkischer Frauen der ersten Einwanderer-Generation auseinander, die den Großteil ihres Lebens im Münsterland verbrachten: Drei aufregende weibliche Biografien, drei selbstbewusste mutige Frauen, eine häufig kuriose, zuerst unheimlich fremde, dann heimatliche Welt. Ein szenischer Beitrag zur immer wieder aufflammenden Debatte um das Gelingen der sogenannten Integration.

Publikumspreis bei den NRW Theatertagen 2014, Gastspiel-Einladungen an das Ballhaus Naunynstraße Berlin, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Zimmertheater Tübingen und zu den Festivals MADE IN GERMANY in Stuttgart und TALKING ABOUT BORDERS in Nürnberg.

Spieldauer ca. 60 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Tuğsal Moğul

Ausstattung Kerstin Bayer

Dramaturgie Friederike Engel

Musikalische Leitung

Choreografie Hans Henning Paar


Besetzung

Mit Claudia Frost

Lilly Gropper

Isa Weiß

Besetzung

Leitung

Inszenierung Tuğsal Moğul

Ausstattung Kerstin Bayer

Dramaturgie Friederike Engel

Musikalische Leitung

Choreografie Hans Henning Paar


Besetzung

Mit Claudia Frost

Lilly Gropper

Isa Weiß


Bei aller Ähnlichkeit, die die drei Lebensverläufe aufweisen, betont Moğul ihre Individualität, indem er den Schilderungen der Lebenswege Raum lässt. Außerdem zeigt er uns drei Frauen, die alles in allem ihr Glück im Münsterland gefunden haben.

Während Politik wie Theater Integrationsgeschichten gerne als Tragödien inszenieren, hat Moğul schlicht drei Lebensläufe recherchiert und bringt sie konzentriert auf die Bühne, ohne sie dramaturgisch zu verbiegen.

Kai Bremer, nachtkritik.de, 9. März 2013



Tuğsal Moğul, selbst Sohn türkischer Einwanderer aus Neubeckum, hat die Erlebnisse der drei türkischen Frauen mit viel schwarzem Humor überhöht, um ihre Schicksale intensiver zu verdeutlichen. So nennt er alle drei Ayşe – gleichsam als »Prototypen« ihrer Generation.
Mit Claudia Frost, Lilly Gropper und Isa Weiß hat er drei exzellente Darstellerinnen gefunden, denen es gelingt, die Gefühls-Achterbahnen der Gastarbeiterinnen mit kessem Körpereinsatz, großer Musikalität und eindrucksvollen Gesichtsmimik pointiert auf die Bühne zu bringen. In einem beeindruckenden Sprachmix aus Deutsch und Türkisch. [...]

Dabei schaut Theatermacher Moğul tief hinein in die Abgründe der deutschen Gesellschaft der 60er und 70er Jahre. Er persifliert aber gleichermaßen auch typisch türkische Verhaltensmuster. »Die deutsche Ayşe« ist ein spitzzüngiges Sittenbild über die Anfänge der Migration in Deutschland. Über starke Frauen, die in der Fremde ihren Mann standen und trotz aller Anfeindungen voller (Überlebens-)Elan mitwirkten am wirtschaftlichen Widererstarken ihrer neuen Heimat. Tuğsal Moğul hat ihnen ein längst fälliges Denkmal gesetzt. Minutenlangen Applaus für ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

Peter Sauer, Westfälische Nachrichten, 11. März 2013

 

Regisseur Tuğsal Moğul bringt starke, selbstbewusste Frauen auf die Bühne, die sich integrieren wollen und es auch schaffen. Faszinierend ist die Authentizität des Stücks, denn Grundlage für die Texte bilden Interviews mit Migrantinnen, die man am Ende tatsächlich auch sieht: In alten Super 8-Filmen von Festen oder Ausflügen mit der Familie. … Lilly Gropper, Claudia Frost und Isa Weiß verkörpern die sympathischen Frauen mit jugendlicher Frische und bringen einen Hauch türkischer Kultur auf die Bühne, wenn sie traditionelle Lieder singen oder tanzen. Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.

Isabell Steinböck, Mosaik (WDR), 9. März 2013

Presse

Bei aller Ähnlichkeit, die die drei Lebensverläufe aufweisen, betont Moğul ihre Individualität, indem er den Schilderungen der Lebenswege Raum lässt. Außerdem zeigt er uns drei Frauen, die alles in allem ihr Glück im Münsterland gefunden haben.

Während Politik wie Theater Integrationsgeschichten gerne als Tragödien inszenieren, hat Moğul schlicht drei Lebensläufe recherchiert und bringt sie konzentriert auf die Bühne, ohne sie dramaturgisch zu verbiegen.

Kai Bremer, nachtkritik.de, 9. März 2013



Tuğsal Moğul, selbst Sohn türkischer Einwanderer aus Neubeckum, hat die Erlebnisse der drei türkischen Frauen mit viel schwarzem Humor überhöht, um ihre Schicksale intensiver zu verdeutlichen. So nennt er alle drei Ayşe – gleichsam als »Prototypen« ihrer Generation.
Mit Claudia Frost, Lilly Gropper und Isa Weiß hat er drei exzellente Darstellerinnen gefunden, denen es gelingt, die Gefühls-Achterbahnen der Gastarbeiterinnen mit kessem Körpereinsatz, großer Musikalität und eindrucksvollen Gesichtsmimik pointiert auf die Bühne zu bringen. In einem beeindruckenden Sprachmix aus Deutsch und Türkisch. [...]

Dabei schaut Theatermacher Moğul tief hinein in die Abgründe der deutschen Gesellschaft der 60er und 70er Jahre. Er persifliert aber gleichermaßen auch typisch türkische Verhaltensmuster. »Die deutsche Ayşe« ist ein spitzzüngiges Sittenbild über die Anfänge der Migration in Deutschland. Über starke Frauen, die in der Fremde ihren Mann standen und trotz aller Anfeindungen voller (Überlebens-)Elan mitwirkten am wirtschaftlichen Widererstarken ihrer neuen Heimat. Tuğsal Moğul hat ihnen ein längst fälliges Denkmal gesetzt. Minutenlangen Applaus für ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

Peter Sauer, Westfälische Nachrichten, 11. März 2013

 

Regisseur Tuğsal Moğul bringt starke, selbstbewusste Frauen auf die Bühne, die sich integrieren wollen und es auch schaffen. Faszinierend ist die Authentizität des Stücks, denn Grundlage für die Texte bilden Interviews mit Migrantinnen, die man am Ende tatsächlich auch sieht: In alten Super 8-Filmen von Festen oder Ausflügen mit der Familie. … Lilly Gropper, Claudia Frost und Isa Weiß verkörpern die sympathischen Frauen mit jugendlicher Frische und bringen einen Hauch türkischer Kultur auf die Bühne, wenn sie traditionelle Lieder singen oder tanzen. Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.

Isabell Steinböck, Mosaik (WDR), 9. März 2013


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Di, 15. Oktober 2013
19.30 Uhr · U2 · Preise G

Leider keine weiteren Termine geplant.

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