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DER WIND MACHT DAS FÄHNCHEN

Ein Einfamilienstück von Philipp Löhle

  • Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke, Dennis Laubenthal, Maike Jüttendonk — © Jochen Quast
    Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke, Dennis Laubenthal, Maike Jüttendonk
    © Jochen Quast
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    Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke, Dennis Laubenthal, Maike Jüttendonk
    © Jochen Quast
  • Dennis Laubenthal — © Jochen Quast
    Dennis Laubenthal
    © Jochen Quast
  • Dennis Laubenthal, Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke — © Jochen Quast
    Dennis Laubenthal, Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke
    © Jochen Quast
  • Maike Jüttendonk — © Jochen Quast
    Maike Jüttendonk
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  • Regine Andratschke, Maike Jüttendonk — © Jochen Quast
    Regine Andratschke, Maike Jüttendonk
    © Jochen Quast
  • Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke — © Jochen Quast
    Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke
    © Jochen Quast
  • Regine Andratschke, Mark Oliver Bögel — © Jochen Quast
    Regine Andratschke, Mark Oliver Bögel
    © Jochen Quast
  • Maike Jüttendonk, Dennis Laubenthal, Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke — © Jochen Quast
    Maike Jüttendonk, Dennis Laubenthal, Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke
    © Jochen Quast
  • Dennis Laubenthal, Regine Andratschke, Mark Oliver Bögel, Maike Jüttendonk — © Jochen Quast
    Dennis Laubenthal, Regine Andratschke, Mark Oliver Bögel, Maike Jüttendonk
    © Jochen Quast
  • Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke — © Jochen Quast
    Mark Oliver Bögel, Regine Andratschke
    © Jochen Quast
  • Maike Jüttendonk, Dennis Laubenthal — © Jochen Quast
    Maike Jüttendonk, Dennis Laubenthal
    © Jochen Quast

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Neunzehnhundertirgendwann: Vater, Mutter und zwei Kinder. Eine typische Kleinfamilie in Deutschland; Sonntagsfrühstück, Bungalow an der Nordsee, Federball, mit dem Flieger nach Italien, langweilige Sommerferien, Abischerz. Dann kommt das Internet, und der Vater kommt nicht mit und wird arbeitslos. Es folgt: sparen müssen, getrennte Elternwohnungen, halbherzige Wiedervereinigungen und der schleichende Einbruch von Misstrauen. Zweitausendundsoweiter: Die Familie ist leider doch keine idyllische Pazifikinsel …

Spieldauer ca. 70 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Das Leben hält für Mutige das Experiment »Familie« parat. Die Kleinfamilie, die Philipp Löhle in seinem Stück »Der Wind macht das Fähnchen« auf die Jagd nach Glück und Geld schickt, schlittert zielsicher vom bürgerlichen Wunschtraum in den subversiven Albtraum. Die Premiere am Samstagabend im Theater Münster entfaltete eine virtuos gespielte Familiendemontage, die Regisseur Frederik Tidén im Turbo-Tempo inszenierte.
Mark Oliver Bögel zeigt als Vater Oberhaupt-Allüren und Karriere-Komplexe. Regine Andratschke mimt als Mutter panische Fürsorglichkeit. Dennis Laubenthal zeigt als Sohn, wie seine Dichter-Ambitionen von einer Polizistenlaufbahn einkassiert werden. Maike Jüttendonk stolziert als Töchterchen auf Plateauschuhen wie eine Teufelsbraut durch berufliche Extravaganzen.
[...] Löhles Dramolett führt vor, dass das Leben aus Millionen Momenten besteht, jeder kostbar wie ein Diamant – und zu kostbar, um sie zu verschwenden. Brillantes Schauspiel, unbedingt sehenswert!
Günter Moseler, Münstersche Zeitung, 31. Dezember 2012

Ein Dia-Abend im Theater: Vater, Mutter, Tochter und Sohn posieren lächelnd, grinsend, feixend. Zwischen immer neuen Bildern klackert der Projektor, zwischen dem Dunkel des Dia-Wechsels ertönen die Kommentare der Eltern und Kinder: Ein furioser Beginn.
Familien-Schnappschüsse über viele Jahre hinweg sind das dramaturgische Grundgerüst von Philipp Löhles »Einfamilienstück« mit dem sperrigen Titel »Der Wind macht das Fähnchen«. Der junge Dramatiker zeigt einerseits die beliebten Chaos-Konstellationen, wie sie sich wohl gerade erst unter manchem Weihnachtsbaum abgespielt haben: keifende Kinder, streitende Eltern, pubertärer Trotz, Vorwürfe und Eifersüchteleien. Aber Löhle erzählt andererseits auch, dass viele dieser Konflikte gar nicht hausgemacht, sondern von den gesellschaftlichen Zuständen erzwungen sind: Das Fähnchen ist viel zu schwach, als dass es dem Wind der Veränderungen trotzen könnte. [...]
Klingt nahezu tragisch – und ist doch herrlich komisch in Frederik Tidéns aufgekratzter Inszenierung, die dem Stück zunächst ein gehöriges Boulevard-Tempo mitgibt. Ausstatterin Kerstin Bayer verzichtet in der Kellerspielstätte U2 auf alles schmückende Beiwerk, spannt eine weiße Leinwand als Prospekt und Projektionsfläche aus und greift bei den Kostümen nur dann in die Vollen, wenn die Kinder-Darsteller Dennis Lauben­thal und Maike Jüttendonk als mafiöse Vorstände ihre Marlon-Brando-Parodie abliefern oder wenn Tochter Sibylle schrille Telefonate führt. [...]
Die gerade mal 70-minütige Aufführung bietet ein sehenswertes Konzentrat aus Komik und Tragik, aus Familienalbum und Gesellschaftsbild. Und ist ein fabelhaftes Mittel für feiertagsgestresste Familienmitglieder.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 31. Dezember 2012

Info

Neunzehnhundertirgendwann: Vater, Mutter und zwei Kinder. Eine typische Kleinfamilie in Deutschland; Sonntagsfrühstück, Bungalow an der Nordsee, Federball, mit dem Flieger nach Italien, langweilige Sommerferien, Abischerz. Dann kommt das Internet, und der Vater kommt nicht mit und wird arbeitslos. Es folgt: sparen müssen, getrennte Elternwohnungen, halbherzige Wiedervereinigungen und der schleichende Einbruch von Misstrauen. Zweitausendundsoweiter: Die Familie ist leider doch keine idyllische Pazifikinsel …

Spieldauer ca. 70 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Das Leben hält für Mutige das Experiment »Familie« parat. Die Kleinfamilie, die Philipp Löhle in seinem Stück »Der Wind macht das Fähnchen« auf die Jagd nach Glück und Geld schickt, schlittert zielsicher vom bürgerlichen Wunschtraum in den subversiven Albtraum. Die Premiere am Samstagabend im Theater Münster entfaltete eine virtuos gespielte Familiendemontage, die Regisseur Frederik Tidén im Turbo-Tempo inszenierte.
Mark Oliver Bögel zeigt als Vater Oberhaupt-Allüren und Karriere-Komplexe. Regine Andratschke mimt als Mutter panische Fürsorglichkeit. Dennis Laubenthal zeigt als Sohn, wie seine Dichter-Ambitionen von einer Polizistenlaufbahn einkassiert werden. Maike Jüttendonk stolziert als Töchterchen auf Plateauschuhen wie eine Teufelsbraut durch berufliche Extravaganzen.
[...] Löhles Dramolett führt vor, dass das Leben aus Millionen Momenten besteht, jeder kostbar wie ein Diamant – und zu kostbar, um sie zu verschwenden. Brillantes Schauspiel, unbedingt sehenswert!
Günter Moseler, Münstersche Zeitung, 31. Dezember 2012

Ein Dia-Abend im Theater: Vater, Mutter, Tochter und Sohn posieren lächelnd, grinsend, feixend. Zwischen immer neuen Bildern klackert der Projektor, zwischen dem Dunkel des Dia-Wechsels ertönen die Kommentare der Eltern und Kinder: Ein furioser Beginn.
Familien-Schnappschüsse über viele Jahre hinweg sind das dramaturgische Grundgerüst von Philipp Löhles »Einfamilienstück« mit dem sperrigen Titel »Der Wind macht das Fähnchen«. Der junge Dramatiker zeigt einerseits die beliebten Chaos-Konstellationen, wie sie sich wohl gerade erst unter manchem Weihnachtsbaum abgespielt haben: keifende Kinder, streitende Eltern, pubertärer Trotz, Vorwürfe und Eifersüchteleien. Aber Löhle erzählt andererseits auch, dass viele dieser Konflikte gar nicht hausgemacht, sondern von den gesellschaftlichen Zuständen erzwungen sind: Das Fähnchen ist viel zu schwach, als dass es dem Wind der Veränderungen trotzen könnte. [...]
Klingt nahezu tragisch – und ist doch herrlich komisch in Frederik Tidéns aufgekratzter Inszenierung, die dem Stück zunächst ein gehöriges Boulevard-Tempo mitgibt. Ausstatterin Kerstin Bayer verzichtet in der Kellerspielstätte U2 auf alles schmückende Beiwerk, spannt eine weiße Leinwand als Prospekt und Projektionsfläche aus und greift bei den Kostümen nur dann in die Vollen, wenn die Kinder-Darsteller Dennis Lauben­thal und Maike Jüttendonk als mafiöse Vorstände ihre Marlon-Brando-Parodie abliefern oder wenn Tochter Sibylle schrille Telefonate führt. [...]
Die gerade mal 70-minütige Aufführung bietet ein sehenswertes Konzentrat aus Komik und Tragik, aus Familienalbum und Gesellschaftsbild. Und ist ein fabelhaftes Mittel für feiertagsgestresste Familienmitglieder.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 31. Dezember 2012

Leitung

Regie Frederik Tidén

Ausstattung Kerstin Bayer

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Vater Mark Oliver Bögel

Mutter Regine Andratschke

Sohn Dennis Laubenthal

Tochter Maike Jüttendonk

Besetzung

Leitung

Regie Frederik Tidén

Ausstattung Kerstin Bayer

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Vater Mark Oliver Bögel

Mutter Regine Andratschke

Sohn Dennis Laubenthal

Tochter Maike Jüttendonk



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