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DER SCHWARZE GARTEN

Tanzabend von Hans Henning Paar

Uraufführung
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Marcelo Moraes, Sandra Guénin — © Oliver Berg
    Marcelo Moraes, Sandra Guénin
    © Oliver Berg
  • Adam Demczynski, Priscilla Fiuza, Kana Mabuchi, Anna Caviezel — © Oliver Berg
    Adam Demczynski, Priscilla Fiuza, Kana Mabuchi, Anna Caviezel
    © Oliver Berg
  • Anna Caviezel, Kana Mabuchi — © Oliver Berg
    Anna Caviezel, Kana Mabuchi
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez,Cornelius Mickel, Marcelo Moraes, Volodymyr Mykhatskyi, Adam Dembczynski — © Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez,Cornelius Mickel, Marcelo Moraes, Volodymyr Mykhatskyi, Adam Dembczynski
    © Oliver Berg
  • Tommaso Balbo — © Oliver Berg
    Tommaso Balbo
    © Oliver Berg
  • Anna Caviezel, Tommaso Balbo — © Oliver Berg
    Anna Caviezel, Tommaso Balbo
    © Oliver Berg
  • Cornelius Mickel — © Oliver Berg
    Cornelius Mickel
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Sandra Guénin, Maria Bayarri Pérez, Cornelius Mickel — © Oliver Berg
    Sandra Guénin, Maria Bayarri Pérez, Cornelius Mickel
    © Oliver Berg
  • Anna Caviezel, Adam Dembczynski — © Oliver Berg
    Anna Caviezel, Adam Dembczynski
    © Oliver Berg
Premiere
Fr, 25. Oktober 2013
19.30 · Kleines Haus · Preise D
Premierenabo Kl. Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Sie werden sich hineinträumen können in die dunkle Welt der Schatten (Arnold Böcklin). In der Nacht erwacht eine eigene Welt. Es ist die Zeit der Träume, der Erscheinungen und der Verwandlungen. Das Unbewusste, Wünsche und Ängste erschaffen phantastische Ausgeburten, die sich der Logik des Tages entziehen … Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts breitete sich eine romantische Geisteshaltung in ganz Europa aus: Künstler und Literaten waren fasziniert von der Auseinandersetzung mit dem Unbewussten und der Beschäftigung mit dem Unheimlichen, Mysterium und Traum. Eine verstörende Ästhetik des Grauens spiegelte sich unter anderem in Werken von Francisco de Goya, Alfred Kubin, Johann Heinrich Füssli und William Blake wider, und setzte sich in Strömungen wie dem Symbolismus und dem Surrealismus fort. Selbst die Wissenschaftler der damaligen Zeit waren der Überzeugung, dass das Reich des Unsichtbaren mit dem der wahrnehmbaren Wirklichkeit untrennbar verbunden war.

Inspiriert von Manuel Machados Gedicht DER SCHWARZE GARTEN inszeniert Hans Henning Paar ein Spiel mit den Nachtseiten der menschlichen Psyche: Er kreiert eine Welt zwischen Träumen und Wachen, die ihren eigenen rätselhaften Gesetzen zu folgen scheint. Zur Klaviermusik Sergej Rachmaninows (1873–1943) entstehen gleichsam poetisch-irreale, wie alptraumhaft-groteske Bilder, die dem Zuschauer ein Eintauchen in die eigene Phantasiewelt ermöglichen.

Aufführungsdauer ca. 85 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Hans Henning Paar schafft in seiner neuen Choreografie »Der schwarze Garten« zu Traumerinnerungen seiner Tänzer in der surrealen Installation von Bühnenbildnerin Isabel Kork mit zwei rollenden Rundwänden und haushohen Pflanzen makabere und poetische Stimmungen. Er lässt dabei der Fantasie der Zuschauer viel Raum. Das Münstersche Premierenpublikum applaudierte mit stehenden Ovationen.

Traumsprache sei Bildsprache, beobachtet Paar. Das komme dem Tanz entgegen. Die Bühne als Dreambox… Düster sind die Traumbilder, die der Choreograf nach dem Gedicht des Spaniers Manuel Machado auf die kleine Bühne des Münsterschen Stadttheaters bringt – alptraumhaft manche, voller Poesie und Sinnlichkeit andere. Gestalten geistern und spuken durch den Raum. Dann wieder formulieren Körper erotische oder sehnsuchtsvolle Fantasien. Leise flüstert eine männliche Stimme Gedichtzeilen – vom unermesslichen Schweigen der Nacht, wenn der Klang entschlafen und die Farbe verstorben ist, der Mond und die Statue sich lechzend küssen …13 Miniaturen reihen sich zu dem 80-minütigen Nachtstück aneinander.

An der Rampe entlang schreitet schon während der ersten Ensembleszene lautlos die schöne Pianistin Elda Laro zum Flügel, um dann Rachmaninow-Barkarolen, - Fantasien, -Elegien, -Tänze und -Präludien mit großem Effekt aus den Tasten perlen zu lassen. Romantik pur für die Ohren – ein buntes Kaleidoskop von Bewegungsbildern für die Augen.

Hans Henning Paar schöpft aus dem reichen Fundus seiner Erfahrungen und mischt gekonnt klassische und zeitgenössische Techniken, Sport und Kunst, Alltag und Auszeit, lotet Ausnahmezustände wie Träume vielschichtig aus.

Marieluise Jeitschko, www.tanznetz.de und www.theaterpur.net, 26.Oktober 2013 

 

Den Faszinationen und Ängsten, den Träumen und Alpträumen der Nacht hat Hans Henning Paar sein Tanzstück »Der schwarze Garten« gewidmet – und erzeugt zur Musik Sergej Rachmaninows einen 85-minütigen Sog, der schon jetzt zu den stärksten Theatermomenten dieser Saison gezählt werden muss.

Elda Laro, die Studienleiterin des Theaters hat kurz nach den Tänzern die Bühne beschritten, um am Konzertflügel die Klanggestalten dieses Nacht-Erlebnisses beizusteuern. Das hat, mit der kleinen Ausnahme zweier Stücke vom Band, den Charakter eines mitreißenden Klavierabends, und bisweilen bekommt das szenisch-musikalische Ineinander geradezu hypnotische Wirkung. Wenn im Abschnitt »Roter Drache« Tänzer Tommaso Balbo sein Opfer Anna Caviezel umschlingt und sich dazu Rachmaninows h-Moll-Präludium steigert, ist das an Spannung kaum zu steigern.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 28. Oktober 2013

 

Inspiriert von dem geheimnisvollem Gedicht »Der schwarze Garten« aus der Feder des spanischen Dichters Manuel Machado widmet sich Hans Henning Paar in seinem gleichnamigen Stück Träumen, die das menschliche Unterbewusstsein Nacht für Nacht hervorbringt. Zur Klaviermusik von Sergej Rachmaninow und Lubos Fiser, zum Teil live gespielt von der virtuosen Elda Laro, entstehen 13 verschiedene Bilder, die der Choreograf in einer Kulisse von verschiebbaren, halbrunden Wänden im fliegenden Wechsel inszeniert.

Transzendente Zustände kommen auf die Bühne, Szenen, die zutiefst menschliche Ängste und Hoffnungen heraufbeschwören, aber auch Raum lassen für Ironie und Witz. Groteske und abstoßende Bilder sind dabei: Tänzer schieben sich wie Raupen in Kokons über den Boden, winken einander zu, bevor der eine den anderen verschlingt. Ein Nachtmahr windet sich mit verkrampften Gliedern aus der Unterbühne herauf, eine Frau spuckt würgend Zähne. Albträume, die an frühe, schwarz-weiß gedrehte Gruselfilme erinnern oder an das phantastische Grauen in Jahrhunderte alten Gemälden von Francisco de Goya oder Johann Heinrich Füssli. Im Kontrast dazu stehen fließende, virtuos getanzte Choreografien, etwa das melancholische Pas de deux von Ako Nakanome und Vladimir de Freitas Rosa als Herr und Frau Tod, oder die wunderbare Schwerelosigkeit von Maria Bayarri Pérez als durch den Raum getragene, fliegende Figur. So gelingt ein spannungsvoller, abwechslungsreicher Tanztheaterabend – phantastisch und flüchtig wie die Träume selbst.

Isabell Steinböck, WDR 5, Scala, 28. Oktober 2013

Info

Sie werden sich hineinträumen können in die dunkle Welt der Schatten (Arnold Böcklin). In der Nacht erwacht eine eigene Welt. Es ist die Zeit der Träume, der Erscheinungen und der Verwandlungen. Das Unbewusste, Wünsche und Ängste erschaffen phantastische Ausgeburten, die sich der Logik des Tages entziehen … Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts breitete sich eine romantische Geisteshaltung in ganz Europa aus: Künstler und Literaten waren fasziniert von der Auseinandersetzung mit dem Unbewussten und der Beschäftigung mit dem Unheimlichen, Mysterium und Traum. Eine verstörende Ästhetik des Grauens spiegelte sich unter anderem in Werken von Francisco de Goya, Alfred Kubin, Johann Heinrich Füssli und William Blake wider, und setzte sich in Strömungen wie dem Symbolismus und dem Surrealismus fort. Selbst die Wissenschaftler der damaligen Zeit waren der Überzeugung, dass das Reich des Unsichtbaren mit dem der wahrnehmbaren Wirklichkeit untrennbar verbunden war.

Inspiriert von Manuel Machados Gedicht DER SCHWARZE GARTEN inszeniert Hans Henning Paar ein Spiel mit den Nachtseiten der menschlichen Psyche: Er kreiert eine Welt zwischen Träumen und Wachen, die ihren eigenen rätselhaften Gesetzen zu folgen scheint. Zur Klaviermusik Sergej Rachmaninows (1873–1943) entstehen gleichsam poetisch-irreale, wie alptraumhaft-groteske Bilder, die dem Zuschauer ein Eintauchen in die eigene Phantasiewelt ermöglichen.

Aufführungsdauer ca. 85 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Hans Henning Paar schafft in seiner neuen Choreografie »Der schwarze Garten« zu Traumerinnerungen seiner Tänzer in der surrealen Installation von Bühnenbildnerin Isabel Kork mit zwei rollenden Rundwänden und haushohen Pflanzen makabere und poetische Stimmungen. Er lässt dabei der Fantasie der Zuschauer viel Raum. Das Münstersche Premierenpublikum applaudierte mit stehenden Ovationen.

Traumsprache sei Bildsprache, beobachtet Paar. Das komme dem Tanz entgegen. Die Bühne als Dreambox… Düster sind die Traumbilder, die der Choreograf nach dem Gedicht des Spaniers Manuel Machado auf die kleine Bühne des Münsterschen Stadttheaters bringt – alptraumhaft manche, voller Poesie und Sinnlichkeit andere. Gestalten geistern und spuken durch den Raum. Dann wieder formulieren Körper erotische oder sehnsuchtsvolle Fantasien. Leise flüstert eine männliche Stimme Gedichtzeilen – vom unermesslichen Schweigen der Nacht, wenn der Klang entschlafen und die Farbe verstorben ist, der Mond und die Statue sich lechzend küssen …13 Miniaturen reihen sich zu dem 80-minütigen Nachtstück aneinander.

An der Rampe entlang schreitet schon während der ersten Ensembleszene lautlos die schöne Pianistin Elda Laro zum Flügel, um dann Rachmaninow-Barkarolen, - Fantasien, -Elegien, -Tänze und -Präludien mit großem Effekt aus den Tasten perlen zu lassen. Romantik pur für die Ohren – ein buntes Kaleidoskop von Bewegungsbildern für die Augen.

Hans Henning Paar schöpft aus dem reichen Fundus seiner Erfahrungen und mischt gekonnt klassische und zeitgenössische Techniken, Sport und Kunst, Alltag und Auszeit, lotet Ausnahmezustände wie Träume vielschichtig aus.

Marieluise Jeitschko, www.tanznetz.de und www.theaterpur.net, 26.Oktober 2013 

 

Den Faszinationen und Ängsten, den Träumen und Alpträumen der Nacht hat Hans Henning Paar sein Tanzstück »Der schwarze Garten« gewidmet – und erzeugt zur Musik Sergej Rachmaninows einen 85-minütigen Sog, der schon jetzt zu den stärksten Theatermomenten dieser Saison gezählt werden muss.

Elda Laro, die Studienleiterin des Theaters hat kurz nach den Tänzern die Bühne beschritten, um am Konzertflügel die Klanggestalten dieses Nacht-Erlebnisses beizusteuern. Das hat, mit der kleinen Ausnahme zweier Stücke vom Band, den Charakter eines mitreißenden Klavierabends, und bisweilen bekommt das szenisch-musikalische Ineinander geradezu hypnotische Wirkung. Wenn im Abschnitt »Roter Drache« Tänzer Tommaso Balbo sein Opfer Anna Caviezel umschlingt und sich dazu Rachmaninows h-Moll-Präludium steigert, ist das an Spannung kaum zu steigern.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 28. Oktober 2013

 

Inspiriert von dem geheimnisvollem Gedicht »Der schwarze Garten« aus der Feder des spanischen Dichters Manuel Machado widmet sich Hans Henning Paar in seinem gleichnamigen Stück Träumen, die das menschliche Unterbewusstsein Nacht für Nacht hervorbringt. Zur Klaviermusik von Sergej Rachmaninow und Lubos Fiser, zum Teil live gespielt von der virtuosen Elda Laro, entstehen 13 verschiedene Bilder, die der Choreograf in einer Kulisse von verschiebbaren, halbrunden Wänden im fliegenden Wechsel inszeniert.

Transzendente Zustände kommen auf die Bühne, Szenen, die zutiefst menschliche Ängste und Hoffnungen heraufbeschwören, aber auch Raum lassen für Ironie und Witz. Groteske und abstoßende Bilder sind dabei: Tänzer schieben sich wie Raupen in Kokons über den Boden, winken einander zu, bevor der eine den anderen verschlingt. Ein Nachtmahr windet sich mit verkrampften Gliedern aus der Unterbühne herauf, eine Frau spuckt würgend Zähne. Albträume, die an frühe, schwarz-weiß gedrehte Gruselfilme erinnern oder an das phantastische Grauen in Jahrhunderte alten Gemälden von Francisco de Goya oder Johann Heinrich Füssli. Im Kontrast dazu stehen fließende, virtuos getanzte Choreografien, etwa das melancholische Pas de deux von Ako Nakanome und Vladimir de Freitas Rosa als Herr und Frau Tod, oder die wunderbare Schwerelosigkeit von Maria Bayarri Pérez als durch den Raum getragene, fliegende Figur. So gelingt ein spannungsvoller, abwechslungsreicher Tanztheaterabend – phantastisch und flüchtig wie die Träume selbst.

Isabell Steinböck, WDR 5, Scala, 28. Oktober 2013

Leitung

Choreografie Hans Henning Paar

Bühne und Kostüme Isabel Kork

Dramaturgie Esther von der Fuhr

Choreografische Assistenz László Nyakas


Besetzung

Tanz Tommaso Balbo

María Bayarri Pérez

Anna Caviezel

Erik Constantin

Vladimir de Freitas Rosa

Adam Dembczynski

Priscilla Fiuza

Sandra Guénin

Kana Mabuchi

Cornelius Mickel

Marcelo Moraes

Ako Nakanome

Volodymyr Mykhatskyi

Am Flügel Elda Laro

Besetzung

Leitung

Choreografie Hans Henning Paar

Bühne und Kostüme Isabel Kork

Dramaturgie Esther von der Fuhr

Choreografische Assistenz László Nyakas


Besetzung

Tanz Tommaso Balbo

María Bayarri Pérez

Anna Caviezel

Erik Constantin

Vladimir de Freitas Rosa

Adam Dembczynski

Priscilla Fiuza

Sandra Guénin

Kana Mabuchi

Cornelius Mickel

Marcelo Moraes

Ako Nakanome

Volodymyr Mykhatskyi

Am Flügel Elda Laro



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Fr, 25. Oktober 2013
19.30 Uhr · Kleines Haus · Preise D
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