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DER MUSIKMEISTER

IL MAESTRO DI MUSICA Kleine komische Barockoper von Giovanni Pergolesi

Münstersche Erstaufführung
  • Eva Bauchmüller, Christian-Kai Sander — © Oliver Berg
    Eva Bauchmüller, Christian-Kai Sander
    © Oliver Berg
  • Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller — © Oliver Berg
    Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller
    © Oliver Berg
  • Eva Bauchmüller, Christian-Kai Sander, Juan Fernando Gutiérrez — © Oliver Berg
    Eva Bauchmüller, Christian-Kai Sander, Juan Fernando Gutiérrez
    © Oliver Berg
  • Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller, Nigel Karte, Juan Fernando Gutiérrez — © Oliver Berg
    Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller, Nigel Karte, Juan Fernando Gutiérrez
    © Oliver Berg
  • Eva Bauchmüller — © Oliver Berg
    Eva Bauchmüller
    © Oliver Berg
  • Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller — © Oliver Berg
    Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller
    © Oliver Berg
  • Eva Bauchmüller, Christian-Kai Sander — © Oliver Berg
    Eva Bauchmüller, Christian-Kai Sander
    © Oliver Berg
  • Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller — © Oliver Berg
    Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller
    © Oliver Berg
  • Eva Bauchmüller, Nigel Karte — © Oliver Berg
    Eva Bauchmüller, Nigel Karte
    © Oliver Berg
  • Nigel Karte, Eva Bauchmüller, Juan Fernando Gutiérrez — © Oliver Berg
    Nigel Karte, Eva Bauchmüller, Juan Fernando Gutiérrez
    © Oliver Berg
  • Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller — © Oliver Berg
    Christian-Kai Sander, Eva Bauchmüller
    © Oliver Berg
  • Juan Fernando Gutiérrez, Eva Bauchmüller; im Hintergrund: Nigel Karte — © Oliver Berg
    Juan Fernando Gutiérrez, Eva Bauchmüller; im Hintergrund: Nigel Karte
    © Oliver Berg

Mit dem richtigen Männer-Management kann Frau es weit bringen – sogar an die Oper …

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Im unterhaltsamen Barock-Öperchen DER MUSIKMEISTER wickelt die schöne Sängerin Lauretta ihren Gesangslehrer Lamberto und den eitlen Impresario Tracolino um den kleinen Finger. Der in seine Schülerin bis zum Wahnsinn verliebte Gesangslehrer möchte Lauretta nämlich nicht aus dem Unterricht, sprich: aus seinen Fängen entlassen. Sie aber nimmt das Angebot des ebenfalls verliebten Impresarios an, jedoch nicht ohne in den Vertrag hineinschreiben zu lassen, dass ihr Lehrer sie ans Theater in Neapel begleiten darf. Bis es allerdings so weit ist, sind eine ganze Menge Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Aus Missverständnissen und Eifersüchteleien erwächst in diesem entzückenden Opernintermezzo manch komischer Moment.

Aufführungsdauer ca. 60 Minuten, keine Pause

Info

Im unterhaltsamen Barock-Öperchen DER MUSIKMEISTER wickelt die schöne Sängerin Lauretta ihren Gesangslehrer Lamberto und den eitlen Impresario Tracolino um den kleinen Finger. Der in seine Schülerin bis zum Wahnsinn verliebte Gesangslehrer möchte Lauretta nämlich nicht aus dem Unterricht, sprich: aus seinen Fängen entlassen. Sie aber nimmt das Angebot des ebenfalls verliebten Impresarios an, jedoch nicht ohne in den Vertrag hineinschreiben zu lassen, dass ihr Lehrer sie ans Theater in Neapel begleiten darf. Bis es allerdings so weit ist, sind eine ganze Menge Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Aus Missverständnissen und Eifersüchteleien erwächst in diesem entzückenden Opernintermezzo manch komischer Moment.

Aufführungsdauer ca. 60 Minuten, keine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Daniel Klein

Inszenierung Andreas Beuermann

Ausstattung Harald Sassen

Dramaturgie Jens Ponath


Besetzung

Lauretta Eva Bauchmüller

Tracolino Juan Fernando Gutiérrez

Lamberto Christian-Kai Sander

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Daniel Klein

Inszenierung Andreas Beuermann

Ausstattung Harald Sassen

Dramaturgie Jens Ponath


Besetzung

Lauretta Eva Bauchmüller

Tracolino Juan Fernando Gutiérrez

Lamberto Christian-Kai Sander


Lauretta träumt von der ganz großen Karriere als Operndiva – und das lieber heute als morgen. Nur hat sie die Rechnung ohne ihren Musikmeister Lamberto gemacht. Der nämlich hält ihren Sopran noch lange nicht für reif genug, sondern predigt nur dies eine: „Üben, üben, üben!“ Daraus entspinnt sich eine nette Geschichte, die in der intimen Atmosphäre des U2 im Theater Münster genau am richtigen Platz erzählt wurde. U2 – das ist die noch recht junge Spielstätte im 2. Kellergeschoss des Theaters, eine Mini-Bühne, die Regisseur Andreas Beuermann bis hinein in den letzten Winkel bespielen ließ. Und Spiel war viel in diesen sechzig Minuten Kammeroper, die wie im Nu vorüberzogen.

Beuermann verlegt die Barockoper von Pietro Auletta und Giovanni Battista Pergolesi ins Jahr 1928, als es Münsters Lortzing-Theater noch gab (Ruinen-Reste sind heute noch am bestehenden Theaterbau von 1956 sichtbar). Ein aktuelles Plakat kündigt hier unter anderem Puccinis „Gianni Schicchi“ an. Und womöglich träumt Lauretta (Eva Bauchmüller mit lupenreinem, klarem und beweglichem Sopran) just von dieser Oper, in der ihre Namensvetterin eine große Rolle spielt. Aber was tun gegen den Widerstand Lambertos (Christian-Kai Sander mit unerschöpflicher Spiellaune und viel Witz)? Da schneit gerade zur rechten Zeit Lambertos alter Bekannter zur Tür herein: Tracolino, ein Filmproduzent (Juan Fernando Gutiérrez als charmanter Herr), der sich stante pede in Lauretta verliebt und aus ihr nicht ganz uneigennützig einen Kinostar machen will. Schließlich ist gerade der Operntonfilm en vogue. Da braucht es Personal. Wobei Tracolino vermutlich an ganz andere Sachen denkt als daran, mit Lauretta wirklich einen Film zu drehen. Aber flugs ist ein Vertrag aufgesetzt und unterschrieben. Wie praktisch, dass Laurettas Freund und Geigenschüler von Meister Lamberto im „Hauptberuf“ Jura-Student ist und Bedingungen aushandeln kann (Nigel Karte spielt diese fast stumme Rolle herrlich unschuldig und naiv).

Am Ende kommt es, wie es kommen muss: es gibt Krach. Der Musikmeister ist erzürnt, Lauretta ahnt Tracolinos wahre Absicht... Und trotzdem fehlt es nicht an einem Happy End. Laura darf zum Film, Lamberto trainiert ab sofort die Singstimmen aller Schauspieler und unser Jura-Student übernimmt Tracolinos Rechtsabteilung. Alles in Butter!

Eine Handvoll Requisiten reichen aus, um Situationen an- und auszudeuten, ein paar Aktualisierungen wie der Verweis auf „Die verkaufte Braut“ als kommendes Filmprojekt (das Original läuft derzeit auf der Bühne im Großen Haus) schaffen lokalen Bezug – und ein Cembalo, trefflich bedient von Daniel Klein, ersetzt ein ganzes Orchester.

... Das Premierenpublikum in Münsters Theater hatte Spaß ohne Ende, das Quintett auf der Bühne ganz sicher auch!

Christoph Schulte im Walde, theaterpur.net, 8. Dezember 2014

Presse

Lauretta träumt von der ganz großen Karriere als Operndiva – und das lieber heute als morgen. Nur hat sie die Rechnung ohne ihren Musikmeister Lamberto gemacht. Der nämlich hält ihren Sopran noch lange nicht für reif genug, sondern predigt nur dies eine: „Üben, üben, üben!“ Daraus entspinnt sich eine nette Geschichte, die in der intimen Atmosphäre des U2 im Theater Münster genau am richtigen Platz erzählt wurde. U2 – das ist die noch recht junge Spielstätte im 2. Kellergeschoss des Theaters, eine Mini-Bühne, die Regisseur Andreas Beuermann bis hinein in den letzten Winkel bespielen ließ. Und Spiel war viel in diesen sechzig Minuten Kammeroper, die wie im Nu vorüberzogen.

Beuermann verlegt die Barockoper von Pietro Auletta und Giovanni Battista Pergolesi ins Jahr 1928, als es Münsters Lortzing-Theater noch gab (Ruinen-Reste sind heute noch am bestehenden Theaterbau von 1956 sichtbar). Ein aktuelles Plakat kündigt hier unter anderem Puccinis „Gianni Schicchi“ an. Und womöglich träumt Lauretta (Eva Bauchmüller mit lupenreinem, klarem und beweglichem Sopran) just von dieser Oper, in der ihre Namensvetterin eine große Rolle spielt. Aber was tun gegen den Widerstand Lambertos (Christian-Kai Sander mit unerschöpflicher Spiellaune und viel Witz)? Da schneit gerade zur rechten Zeit Lambertos alter Bekannter zur Tür herein: Tracolino, ein Filmproduzent (Juan Fernando Gutiérrez als charmanter Herr), der sich stante pede in Lauretta verliebt und aus ihr nicht ganz uneigennützig einen Kinostar machen will. Schließlich ist gerade der Operntonfilm en vogue. Da braucht es Personal. Wobei Tracolino vermutlich an ganz andere Sachen denkt als daran, mit Lauretta wirklich einen Film zu drehen. Aber flugs ist ein Vertrag aufgesetzt und unterschrieben. Wie praktisch, dass Laurettas Freund und Geigenschüler von Meister Lamberto im „Hauptberuf“ Jura-Student ist und Bedingungen aushandeln kann (Nigel Karte spielt diese fast stumme Rolle herrlich unschuldig und naiv).

Am Ende kommt es, wie es kommen muss: es gibt Krach. Der Musikmeister ist erzürnt, Lauretta ahnt Tracolinos wahre Absicht... Und trotzdem fehlt es nicht an einem Happy End. Laura darf zum Film, Lamberto trainiert ab sofort die Singstimmen aller Schauspieler und unser Jura-Student übernimmt Tracolinos Rechtsabteilung. Alles in Butter!

Eine Handvoll Requisiten reichen aus, um Situationen an- und auszudeuten, ein paar Aktualisierungen wie der Verweis auf „Die verkaufte Braut“ als kommendes Filmprojekt (das Original läuft derzeit auf der Bühne im Großen Haus) schaffen lokalen Bezug – und ein Cembalo, trefflich bedient von Daniel Klein, ersetzt ein ganzes Orchester.

... Das Premierenpublikum in Münsters Theater hatte Spaß ohne Ende, das Quintett auf der Bühne ganz sicher auch!

Christoph Schulte im Walde, theaterpur.net, 8. Dezember 2014


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