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DER MENSCH IST EINE INSEL

Eine belebte Stadtinstallation

  • © Marlon Pollock

    © Marlon Pollock
So, 06. September 2020
15.00 · Stadtraum Münster

In diesen »gemütlich apokalyptischen« Zeiten, in einer globalen Pandemie, die viele andere Themen im öffentlichen Diskurs verdrängt, fühlen sich die Menschen auf sich zurückgeworfen. Jede*r wird zu einer eigenen Insel und versucht sich das Leben, so gut es geht, in dieser »neuen Normalität« einzurichten. Die Mitglieder des Stadtensembles präsentieren einzeln, auf leuchtend roten Inseln, im öffentlichen Raum Performances unterschiedlichster Art: Gedichte, kabarettistische Beiträge, Tänze, Lieder, Musikstücke und Monologe. Auch die Kunst ist auf eine aseptische Insel verbannt. Die analoge Kunst ist die essentielle Nahrung der Kultur, sie braucht den analogen Menschen. Auf ihren Inseln rücken die Künstler*innen wieder ins analoge Stadtbewusstsein. Dabei richten sie sich nach den aktuellen Hygienestandards. Die verschiedenen Acts dauern höchstens 15 Minuten und werden mehrfach an verschiedenen öffentlichen Plätzen und Flächen wiederholt. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, wird der Ort der einzelnen Aktionen nicht vorher angekündigt. Sobald die Abstandsregeln missachtet werden, lösen sich die Inseln auf und wandern weiter. So entsteht eine belebte Stadtinstallation, die eine gemeinsame Form hat, aber die man niemals ganz sehen kann.

Die einzelnen Aktionen können demnächst digital auf der Stadtensemble-Website unter https://stadtensemble.de/ und auf den Social Media Kanälen des Stadtensembles abgerufen werden.


Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen »Neue Wege«.

                     

Info

In diesen »gemütlich apokalyptischen« Zeiten, in einer globalen Pandemie, die viele andere Themen im öffentlichen Diskurs verdrängt, fühlen sich die Menschen auf sich zurückgeworfen. Jede*r wird zu einer eigenen Insel und versucht sich das Leben, so gut es geht, in dieser »neuen Normalität« einzurichten. Die Mitglieder des Stadtensembles präsentieren einzeln, auf leuchtend roten Inseln, im öffentlichen Raum Performances unterschiedlichster Art: Gedichte, kabarettistische Beiträge, Tänze, Lieder, Musikstücke und Monologe. Auch die Kunst ist auf eine aseptische Insel verbannt. Die analoge Kunst ist die essentielle Nahrung der Kultur, sie braucht den analogen Menschen. Auf ihren Inseln rücken die Künstler*innen wieder ins analoge Stadtbewusstsein. Dabei richten sie sich nach den aktuellen Hygienestandards. Die verschiedenen Acts dauern höchstens 15 Minuten und werden mehrfach an verschiedenen öffentlichen Plätzen und Flächen wiederholt. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, wird der Ort der einzelnen Aktionen nicht vorher angekündigt. Sobald die Abstandsregeln missachtet werden, lösen sich die Inseln auf und wandern weiter. So entsteht eine belebte Stadtinstallation, die eine gemeinsame Form hat, aber die man niemals ganz sehen kann.

Die einzelnen Aktionen können demnächst digital auf der Stadtensemble-Website unter https://stadtensemble.de/ und auf den Social Media Kanälen des Stadtensembles abgerufen werden.


Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen »Neue Wege«.

                     


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So, 06. September 2020
15.00 Uhr · Stadtraum Münster

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