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DER HIMMLISCHE SPIEGEL

Tanzabend von Hans Henning Paar zu Musik von Pierre Oser | Inspiriert von Hieronymus Boschs GARTEN DER LÜSTE

Uraufführung

»Warum seid ihr so sehr gequält, dass ihr sogar davon träumen müsst?«

Sa, 15. Februar 2020
19.30 · Großes Haus
Kennenlernabo Großes Haus


Lust und Schrecken, Versuchung und Höllenqualen, Glaube und Aberglaube – kein Künstler malte die menschlichen Sehn­süchte, Abgründe und ängste so anschaulich und gleichzei­tig auch so rätselhaft wie Hieronymus Bosch. Sein um etwa 1495 entstandenes Triptychon DER GARTEN DER LÜSTE fasziniert durch verlockend­-verstörende Bilderwelten, denn nirgends liegen Traum und Albtraum, Utopie und Dystopie so eng beieinander wie in diesem Werk: In einer futuristisch anmutenden Traumlandschaft, in der Lebloses animiert und Größenverhältnisse verkehrt werden, geben sich Figuren einem zügellosen Treiben hin und gehen bizarrste Paarungen ein. Es ist eine Welt, in der Trug und Wahrheit, Heil und Hölle sich kaum mehr voneinander trennen. Bosch präsentiert uns, humorvoll­-grotesk als auch moralisierend, die Vielfalt der Welt in all ihren Facetten und Möglichkeiten. Denn die Saat des Übels liegt schon im Paradies... und die Hölle ist überall, in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte.

Inspiriert von der Zeitlosigkeit der metamorphen und fan­tastischen Bilderwelt Boschs, spürt Hans Henning Paar in sei­ner Inszenierung den fragilen und ambivalenten Zuständen der menschlichen Psyche nach. Unterstützt von der eigens für diesen Tanzabend komponierten Musik Pierre Osers ent­steht ein faszinierendes Zusammenspiel von Raum, Klang und Bewegung.

Info

Lust und Schrecken, Versuchung und Höllenqualen, Glaube und Aberglaube – kein Künstler malte die menschlichen Sehn­süchte, Abgründe und ängste so anschaulich und gleichzei­tig auch so rätselhaft wie Hieronymus Bosch. Sein um etwa 1495 entstandenes Triptychon DER GARTEN DER LÜSTE fasziniert durch verlockend­-verstörende Bilderwelten, denn nirgends liegen Traum und Albtraum, Utopie und Dystopie so eng beieinander wie in diesem Werk: In einer futuristisch anmutenden Traumlandschaft, in der Lebloses animiert und Größenverhältnisse verkehrt werden, geben sich Figuren einem zügellosen Treiben hin und gehen bizarrste Paarungen ein. Es ist eine Welt, in der Trug und Wahrheit, Heil und Hölle sich kaum mehr voneinander trennen. Bosch präsentiert uns, humorvoll­-grotesk als auch moralisierend, die Vielfalt der Welt in all ihren Facetten und Möglichkeiten. Denn die Saat des Übels liegt schon im Paradies... und die Hölle ist überall, in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte.

Inspiriert von der Zeitlosigkeit der metamorphen und fan­tastischen Bilderwelt Boschs, spürt Hans Henning Paar in sei­ner Inszenierung den fragilen und ambivalenten Zuständen der menschlichen Psyche nach. Unterstützt von der eigens für diesen Tanzabend komponierten Musik Pierre Osers ent­steht ein faszinierendes Zusammenspiel von Raum, Klang und Bewegung.

Leitung

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung & Choreografie Hans Henning Paar

Bühne & Kostüme Anna Siegrot

Dramaturgie Esther von der Fuhr

Choreografische Assistenz László Nyakas


Besetzung

Sinfonieorchester Münster

Tanztheater Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung & Choreografie Hans Henning Paar

Bühne & Kostüme Anna Siegrot

Dramaturgie Esther von der Fuhr

Choreografische Assistenz László Nyakas


Besetzung

Sinfonieorchester Münster

Tanztheater Münster


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